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Normale Version: Wohnungsräumung
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Eine Nachbarin (75), deren Mutter (96) verstorben ist hat mich gefragt, wie sie am besten und möglichst kostengünstig die Wohnung räumen lassen könnte.

Ich weiß, dass es jede Menge Räumungsfirmen gibt, kennt ihr vielleicht faire "Trödelhändler", die auch noch Brauchbares aussortieren und damit die Räumungskosten gering halten können?

Würde mich freuen, wenn ihr dazu Ratschläge für meine Nachbarin hättet! Winken
Ich kenne zwar keine Räumungsfirma, würde aber "privat" meine Hilfe anbieten - ich habe schon bei mehreren Wohnungsräumungen geholfen und auch sehr viel dabei entsorgt und weggeführt, also von den ganzen kleineren Utensilien (Haushaltsgegenständen, Kleidung, usw.), die ja üblicherweise auch eine ganze Menge ausmachen, es fällt ja auch meistens sehr viel Flohmarktware bei Wohnungsräumungen an.
Ich bin auch geübt darin, die Sachen ordentlich durchzuschauen - man ahnt gar nicht, was man so an "Schätzen" findet in alten Wohnungen, wo man gar nicht rechnet damit.....
Und ich bin nicht wirklich heikel - alte Lebensmittel und dergleichen stören mich nicht wirklich.

Soviel ich weiß, schauen sich Räumungsfirmen die Sachen vorher an und setzen dann den Preis fest - wenn sehr viel an altem, (für die Firma) wertlosem  Kram dabei ist, kostet das vermutlich auch mehr, die müssen das ja dann auch kostenpflichtig entsorgen.

Voraussetzung: Es sollte natürlich Wien oder zumindest Nähe Wien sein....

Abgesehen davon: Ist die Verlassenschaft schon erledigt? Normalerweise dauert das ein paar Monate, und eigentlich darf man vorher nix räumen, weil da die Verlassenschaft ja noch vom Notar geschätzt wird....

Winken Winken
Danke gloriaviennae, soviel ich weiß, ist die Verlassenschaft beim Notar schon oder fast schon abgeschlossen.

Wenn die Nachbarin deine private Hilfe annehmen möchte, werde ich dir gerne eine pn senden, die Wohnung ist im 13. Bezirk.
Es freut mich von dir zu lesen, dass du solche Aufgaben gerne übernimmst! Klatschen Winken
Ich bin eine furchtbare Tandelkramerin! Und ich bin auch geübt darin, alles ordentlich durchzuforsten und zu sortieren und verpacken.
Und es ist vermutlich gar nicht schlecht, wenn jemand mit Abstand das macht, selbst ist man da ziemlich befangen und mitgenommen....

Angefangen hat es, als wir vor ca. 15 Jahren die Wohnung meines Großvaters geräumt haben - da bin ich mit Kofferraumladungen nach Hause gekommen Lachen (und das, obwohl er tatsächlich versucht hatte, uns zu enterben.... Klatschen - war aber eh nix da, nur Schulden, und die vollgeräumte Wohnung).
Man glaubt gar nicht, was alte Leute so alles horten....
Aber die Lederkoffer, die ich damals mitgenommen hab, verwend ich immer noch.

Die ältesten Lebensmittel, die wir dort gefunden haben, waren übrigens irgendwelche Teigwaren aus dem Jahre 1975 (oder Packerlsuppen oder sowas Lachen ).
Eine Bandel- und Tandelkramerin bin ich auch Händeschütteln  nur habe ich keinen Platz für diese Leidenschaft und so meide ich auch immer mehr die Flohmärkte, weil es ja doch immer wieder etwas unwiderstehlich Nettes zu kaufen gibt. Zwinkern
das ist sicher ein Lernprozess, sich von verschiedenen dingen zu trennen, geht mir ja genauso, sollte meine Kleiderschränke ausmisten, Sachen die man ein Jahr oder mehr nicht getragen hat, kann man entsorgen, aber es fällt mir halt so unheimlich schwer, da könnte ich noch reinpassen, wenn ich abnehme, das könnte ich im Sommer wieder tragen (schon zwei Jahre nicht mehr angezogen) und es hängt schon wieder drinnen. einfach schrecklich, ich ärgere mich jedes mal über mich, aber übermorgen geh ich es an. ganz sicher sogar. ich kaufe ja auch neue Sachen und finde keinen Platz, weil die Alten  noch drinnen  hängen. nur das an und ausziehen nervt mich total, aber da muss man eben durch.
wahrscheinlich geht es jedem so von uns, man greift auch automatisch auf gewisse Kleidungsgegenstände hin, die man gerne trägt.

PS: ein wenig "Kramuri" darf schon sein, das ist eben dann die persönliche Note, derer die drinnen wohnen.
(30.11.2015, 21:39)powerlady schrieb: [ -> ]das ist sicher ein Lernprozess, sich von verschiedenen dingen zu trennen, geht mir ja genauso, sollte meine Kleiderschränke ausmisten, Sachen die man ein Jahr oder mehr nicht getragen hat, kann man entsorgen, aber es fällt mir halt so unheimlich schwer, da könnte ich noch reinpassen, wenn ich abnehme, das könnte ich im Sommer wieder tragen (schon zwei Jahre nicht mehr angezogen) und es hängt schon wieder drinnen. einfach schrecklich, ich ärgere mich jedes mal über mich, aber übermorgen geh ich es an. ganz sicher sogar. ich kaufe ja auch neue Sachen und finde keinen Platz, weil die Alten  noch drinnen  hängen. nur das an und ausziehen nervt mich total, aber da muss man eben durch.
wahrscheinlich geht es jedem so von uns, man greift auch automatisch auf gewisse Kleidungsgegenstände hin, die man gerne trägt.

PS: ein wenig "Kramuri" darf schon sein, das ist eben dann die persönliche Note, derer die drinnen wohnen.

Ich hab auch etliche Sachen in mehreren Größen - auch weil ich immer wieder zwischendurch einmal abgenommen hab. Und gerade dieser Aspekt setzt diese Jahres-Regel außer Kraft, denn dann hat man nämlich im Falle des Falles nix zum Anziehen.

Und weil ich bei Kleidung sowieso eine Gelegenheitskäuferin bin, geh ich dann nicht gezielt eine ganze Garderobe neu einkaufen, wenn grad wieder ein paar Kilos weg oder mehr drauf sind....

Ich hab in meinem Kasten Sachen hängen, die ich das letzte Mal vor der Geburt meiner Tochter getragen hab, das war 1989....das sind ein paar Lieblingsstücke, von denen kann ich mich einfach nicht trennen.

Aber du hast schon recht - man sollte sich viel rigoroser von Sachen trennen, weil man ja auch immer Neues kauft....gelegentlich schaff ich das inzwischen auch. Daumen hoch
Gloria, ich finde auch, man sieht es, wenn Kleidungsstücke schon etwas älter sind, sie haben auch einfach einen anderen schnitt, sei es der kragen oder sonstiges, man hat dann auch wieder keine Freude damit, deswegen rigoros einmal den kasten entrümpeln, das nehme ich mir jetzt vor. wie ich mal einen tag zeit habe, denn das anprobieren dauert seine zeit, rein und wieder raus, man glaubt nicht, aufwendig.
Naja, ich hab keine Kleidung, wo "das Jahr" draufsteht, hab mir nie so extrem hypermodische Sachen zugelegt.
Ich hab eher klassische (neutrale) Sachen, denen man ihr Entstehungsjahr nicht ansieht.
Aber du hast schon recht, es gibt Sachen, da sieht man es ganz genau, von wann die sind....

Obwohl - heutzutage sieht man ja sowieso alles....

Allerdings hab ich mit den Jahren auch festgestellt, das Sachen, die ich vor 20, 35 Jahren getragen hab, auf einmal wieder in sind - nur leider passen sie mir nicht mehr, so ich sie noch im Schrank hätte. Lachen

Aber immerhin bin ich jetzt schon soweit, dass ich Sachen, von denen ich immer gedacht hab, "da schrumpf ich wieder rein", doch schon auch weggebe....wenn es nicht grad irgendwelche Lieblingsstücke von mir sind.

Und ich muss generell zugeben - ich hab viel zu viel zum Anziehen, und das aus zwei Gründen:

Seitdem ich nicht mehr täglich im Büro kleidungstechnisch gut ausschauen muss, brauch ich das meiste schon einmal gar nicht - ich trage hauptsächlich T-Shirts und Jeans, früher hab ich zumindest noch Blusen angezogen, aber das tu ich kaum noch - und ich hab jede Menge davon.

Und - ich hab mir in der letzten Zeit etliche neue T-Shirts zugelegt - ich bin ein T-Shirt-Fan und mag ein bissl ausgefallene Schnitte.
Nachdem ich aber kaum welche wegschmeiß, weiß ich schon nicht mehr, wohin damit.
Wobei ich allerdings zugeben muss, dass ich die meisten am Flohmarkt kaufe, da kann ich dann meistens nicht widerstehen, weil die dort ja auch nicht viel kosten....
(27.11.2015, 12:13)gloriaviennae schrieb: [ -> ]Ich kenne zwar keine Räumungsfirma, würde aber "privat" meine Hilfe anbieten - ich habe schon bei mehreren Wohnungsräumungen geholfen und auch sehr viel dabei entsorgt und weggeführt, also von den ganzen kleineren Utensilien (Haushaltsgegenständen, Kleidung, usw.), die ja üblicherweise auch eine ganze Menge ausmachen, es fällt ja auch meistens sehr viel Flohmarktware bei Wohnungsräumungen an.
Ich bin auch geübt darin, die Sachen ordentlich durchzuschauen - man ahnt gar nicht, was man so an "Schätzen" findet in alten Wohnungen, wo man gar nicht rechnet damit.....
Und ich bin nicht wirklich heikel - alte Lebensmittel und dergleichen stören mich nicht wirklich.

Gloria, stehst du mit solchen Sachen auf einem Flohmarkt ?
Wir müssen nun langsam aber sicher das Haus räumen, im speziellen im Keller ist viel altes Zeug, aber ob man für das noch etwas bekommt oder nicht - keine Ahnung.
Ich hab zwar schon einiges im WH drinnen, wovon ich denke das es vielleicht jemand braucht, ist aber vorwiegend Baumaterial und Elektro das wir nicht mehr brauchen.
Bei vielem denke ich mir es ist zu schade zum wegwerfen, aber mitnehmen in die neue Wohnung geht auch nicht.
Wir dachten auch schon an einen Garagenflohmarkt, aber das ist mir ehrlich gesagt zu mühsam, alles bepreisen, Werbung machen.
Aber weg muß es, morgen gibt es die Schlüssel für die neue Wohnung  Klatschen  Klatschen
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