Mary Cooper
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RE: NGO-Schiffe: Sea-Watch 3 nach dreimonatiger Unterbrechung wieder unterwegs 12
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NGO-Schiffe: Sea-Watch 3 nach dreimonatiger Unterbrechung wieder unterwegs Global
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(10.07.2019, 13:28)speakeasy schrieb:
(10.07.2019, 13:22)hintergrundleser schrieb: Falsch, da helfen nur dichte Grenzen. Sonst beruhigt sich das erst, wenn wir auf dem Niveau derer Herkunftsländer angelangt sind. Und "Hilfe vor Ort" wurde schon in jeder Menge an Entwicklungshilfe geboten und geleistet, doch wenn der Baranteil oft in dubiosen Schweizer Konten verschimmelt, ist das sicher nicht unsere Schuld. Doch die UNHCR tut sich ja leichter, etwa Österreich zu rügen als mit lokalen Phantasiedespoten ein ernstes Wort zu reden.

Natürlich ist in der Vergangenheit bei der Entwicklungshilfe zu wenig kontrolliert worden, ob das Geld auch dort angekommen ist, wo es benötigt wurde. Aber erstens kann man nicht pauschal sagen, dass die Entwicklungshilfe gar nichts gebracht hat und zweitens ist das doch kein Argument, jetzt gar keine Hilfe mehr zu leisten. Und immer wieder kommt das tumbe "Grenzen dicht machen". Ohne andere Maßnahmen zu treffen, wird das nichts bringen.

Hilfe von außen hilft Afrika nicht weiter. Was bewirkt denn die westliche Hilfe seit Jahrzehnten? Nichts. Wie oft hat die WHO schon mitgeteilt, dass z.B. Dank westlicher Hilfe die Kindersterblichkeit auf dem afrikanischen Kontinent gesunken ist.  Die medizinische Versorgung sei besser geworden.  Das führt dazu, dass  in Afrika immer noch mehr Kinder zur Welt kommen,  für die ihre Eltern nicht sorgen können (mittlerweile werden die Sprößlinge ja  nach Europa "ent"sorgt).
Die Natur - sie ist unerbittlich - sucht und findet immer einen Ausgleich. Aber wir pfuschen ihr ins Handwerk. Den Afrikanern ist nicht zu helfen, und wir sollten es (egal, ob dies aus ach so hehren humanitären Gründen geschieht oder aus rein wirtschaftlichen Gründen, die letztlich nur einigen westlichen Konzernen zugute kommen) auch ab sofort nicht mehr versuchen. Das Projekt Afrika ist gescheitert. Auch das Projekt Hilfe zur Selbsthilfe für Afrika.
Es gab und gibt immer noch Ethnien, die ihre Bevölkerungsentwicklung an die jeweils herrschenden Gegebenheit en anpassen, d.h. weniger Geburten bei schlechten Ernten, unzureichend Fleisch durch Jagd etc. Nicht so der afrikanische Mensch (mit Ausnahme  vielleicht des Buschmanns). Wir sollten uns ín Afrika nicht mehr einmischen, auch nicht mit ach so selbstloser humanitärer Hilfe, denn damit lässt sich vielleicht kurzfristig das Gewissen  beruhigen (so es jemand nötig hat), das Gefühl der moralischen Überlegenheit  wahren,  aber wir verschärfen und zementieren das afrikanische Problem.