Schurliwurli
(Stubenhocker)
****

Registriert seit: 08.12.2015
Geburtstag: Nicht angegeben
Ortszeit: 21.06.2019 um 01:49
Status: Offline

Informationen über Schurliwurli
Registriert seit: 08.12.2015
Letzter Besuch: Gestern, 10:20
Beiträge (gesamt): 615 (0,48 Beiträge pro Tag | 0.8 Prozent aller Beiträge)
(Alle Beiträge finden)
Themen (gesamt): 50 (0,04 Themen pro Tag | 4.18 Prozent aller Themen)
(Alle Themen finden)
Gesamte Onlinezeit: 1 Woche, 17 Stunden, 57 Minuten, 1 Sekunde
Empfohlene Benutzer: 0
Total Likes Received: 275 (0,21 per day | 2.16 percent of total 12751)
(Find All Threads Liked ForFind All Posts Liked For)
Total Likes Given: 265 (0,21 per day | 2.08 percent of total 12726)
(Find All Liked ThreadsFind All Liked Posts)

Kontaktdetails für Schurliwurli
E-Mail: Schurliwurli eine E-Mail schicken.

Zusätzliche Informationen über Schurliwurli
Geschlecht: Mann

Signatur von Schurliwurli
Kren reiben, die einzig noch sinnvolle Tätigkeit in der heutigen Zeit!
https://snudlaug.wordpress.com

Schurliwurli's Most Liked Post
Post Subject Numbers of Likes
Bsoffenes Video oder Wer solche Nachbarn wie Deutschland hat, braucht keine Feinde 8
Thread Subject Forum Name
Bsoffenes Video oder Wer solche Nachbarn wie Deutschland hat, braucht keine Feinde Österreich
Post Message
Bsoffenes Video oder

Wer solche Nachbarn wie Deutschland hat, braucht keine Feinde mehr


Am Freitag, den siebzehnten Mai zwotausenundneunzehn, platzte eine Bombe. Vor mehr als zwei Jahren wurden auf der Nobelinsel Ibiza der jetzt ehemalige und damals noch nicht Vizekanzler sowie sein Adlatus in eine Villa gelockt, die mit Kameras verwanzt war.
 
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten...schah.html
 
Müßig, das Gelalle zu wiederholen. Aufgenommen vor zwei Jahren und a bissl was, veröffentlicht in zwei Prawdas des nördlichen Nachbarlandes vor wenigen Tagen. Knapp vor der Wahl zum obersten Sowjet zu Brüssel. Seltsam? Aber so ist es geschehen. Rücktritte erfolgten. Um diese zwei Vollpleampel ist es nicht schade. Wie kann man  nur  in so eine Falle tappen?
 
Wer die Villa wohl verwanzt hat? Waren es die hiesigen Guten und (Selbst)gerechten? Eher nicht. Oder ein Geheimdienst von nah oder fern? Könnte sein. Eines steht jedoch fest: daß das nördliche Nachbarland, seine politisch überkorrekten, sauren Fincherchen im Spiel hatte. Ein für dortige Verhältnisse mittelmäßiger und für hiesige Standards völlig langweiliger Professioneller im Gewerbe des Pseudolustigen, der offenbar zu Haue zu wenig anschaffen konnte, machte bei der Verleihung eines Preises, dem ihn österreichischen Kunden für seine Dienstleistungen verliehen, Andeutungen einseitigster Natur. Wer das Video schlußendlich der Prawda im Land nördlich von uns zugespielt hat, weiß man nicht. Man wird es wahrscheinlich nie erfahren, wie man nie erfahren wird, wer die Villa verwanzt und die schlammige Geschichte eingefädelt hat.
 
Und nun, Österreich? Die Enttäuschung bei vielen Wählern sitzt tief, sehr tief! Das Vertrauen ist gebrochen. So etwas darf ganz einfach nicht passieren. Viele werden bei den Wahlen zu Hause bleiben. Man erwartet sich, daß Politiker sich nicht wie postpubertierende Halbstarke aufführen und in so eine plumpe Falle geraten. Gerade Politiker einer Partei, die von allen Seiten angegriffen wird, der jedwede noch so kleine Verfehlung angekreidet und dann von Prawda hochgeschaukelt wird, müssen wesentlich untadeliger sein als die Vertreter der derzeit herrschenden Kaste, die besteht nun einmal einzig aus den Guten und (Selbst)gerechten. Prawda jubelt, auch die mit Zwangsgebühren am Leben erhaltene Propagandaschleuder der herrschenden Kaste. Sogar das salatblattfarbene Staatsoberhaupt. Das Zentralkomitee zu Brüssel jauchzt vor Entzücken.
 
Wären es rein österreichische Akteure gewesen, die das Video zuspielten, veröffentlichten, könnten wir unseren handfesten Skandal abarbeiten. Dies war aber nicht der Fall! Der Zeitpunkt und Medium der Veröffentlichung wurde vom Ausland gesteuert, wobei es unverfrorendste, äußerst ungehörige Wortmeldungen der versuchten Einmischung von Parteien aus genanntem Nachbarland gab. Wir Österreicher sollten nie vergessen, daß eine doch irgendwie funktionierende Regierung vom Ausland, aus jenem Nachbarland, unter Mitwirkung oder gänzlich gesteuert zu Fall gebracht wurde. Ebenso sollten wir nicht vergessen, daß die Völkerwanderung zwotausendundfünfzehn auf Einladung seitens der in jenem Lande herrschenden Raute über den gesamten Erdteil hereinbrach.
 
Wir Österreicher sollten allerdings auch nie Vergessen, daß es diese zwei Vollpleampeln aus unsren Reihen waren, die sich in diese plumpe Fallen haben locken lassen und blunznfett reingetappt sind, auch welche Auffassung sie von Eigentum, sowie Güter in staatlicher Obhut, vom Gut der Allgemeinheit, wie unser kostbares Wasser, haben. Die grobe Kornblume konnte nie wirklich abgelegt werden. Es ist keine Partei mehr guten Gewissens wählbar. Österreich sollte sich dessen gewahr sein, daß das repräsentative System dieser Nicht-mehr-Demokratie völlig am Ende ist und nur mehr der Weg ins plebiszitäre System die Demokratie hier retten wird können. Weiters muß Österreich sich an die Länder von Visegrád annähern. Es wären die einzigen Verbündeten, die Österreich haben könnte. Was wir von Westeuropa bekommen, haben wir soeben erlebt. Ansonsten hat Westeuropa bestenfalls Herablassung für uns übrig. Die zwei bsoffenen Pleampel haben uns in etwas reingeritten, zwei Jahre nach ihrem Saufgelage. Eigentlich eine Komödie, wenn es nicht so traurig wäre.