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China: Kurswechsel bei Mobilität
#1
https://www.krone.at/1937484

Nach mehreren Unfällen mit brennenden Akkus, der geringen Reichweite und zugleich der schlechten ökologischen Bilanz bei der Erzeugung und Entsorgung von Akkus streicht China die Subventionen für E-Autos. Das sind schlechte Nachrichten für BYD, einem der weltweit größten Batteriehersteller. 
China denkt jetzt über mehrere Alternativen nach. Die Palette reicht von der Brennstoffzelle über neue, CO2 neutrale Verbrennungsmotoren bis hin zur Verwendung von Gas (im südchinesischen Meer gibt es große Gasvorkommen).
Ein Problem der Akkus von E-Motoren ist die nicht mehr zu steigernde Energiedichte. Um Reichweiten jenseits der 400 km zu erzeugen, bedürfte es riesiger Akkus, die weder ökonomisch noch ökologisch sinnvoll sind. Das muss jetzt nicht das Ende der Batterietechnologie bedeuten. Es zeigt nur, dass ein Teil des hype um das E-Auto einfach eine ideologisch aufgebauschte Hysterie ist.
Vielleicht ließe sich über neue Hybridmotoren, deren Akku alleine so an die 100 km Reichweite schafft, etwas realistischeres erzeugen. Denn im Alltag fährt der Autofahrer einen Mix aus Kurz und Langstrecken. Für erstere wäre der E-Antrieb geeignet.  Derzeit am Markt befindliche Hybridfahrzeuge haben rein elektrisch eine sehr geringe Reichweite (der Lexus beispielsweise nur ein paar hundert Meter).

Ich habe keine Ahnung, welches Antriebskonzept sich durchsetzen wird. Mit grüner Hysterie und ideologischer Verblendung wird man jedenfalls gar nichts erreichen.
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China: Kurswechsel bei Mobilität - von Charles - 10.06.2019, 15:40

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