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RFJ provoziert die Toleranten
#31
(02.07.2014, 18:30)gloriaviennae schrieb: Wißt ihr, was ich total interessant finde?

Wir werden seit geraumer Zeit zugeschüttet und -geschwemmt mit Sexthemen aller Art, sehen zig Dokus über die Pornoindustrie und sonstige damit zusammenhängende Dinge im Fernsehen, und ständig finden irgendwelche neuen Events zu dem Thema statt.

Aber auf der anderen Seite ist die Gesellschaft anscheinend noch immer zu intolerant, wenn es um beispielsweise Homosexuelle im eigenen Umfeld geht....

Irgendwie passt das nicht zusammen - die veröffentlichte Meinung will uns mit aller Gewalt weismachen, wie tolerant wir doch sind und wie normal das alles ist, währenddessen die Betroffenen im wahren Leben das offensichtlich nicht so erleben....

Das ist eine Diskrepanz, die irgendwie schon bemerkenswert ist....

Wobei ich hier schon einen Unterschied mache zwischen Homosexuellen, die ja lediglich eine andere Ausrichtung haben, und dem, was hier diskutiert wird, also geschlechtsübergreifende Tatsachen....

Wobei ich natürlich nicht die echten Transsexuellen meine, die sind ja wirklich arm dran.

Das hat alles nichts mit Toleranz zu tun!

Tolerant ist es, wenn es den Menschen schlicht wurscht ist, welche sexuellen Neigungen ein anderer hat.
"Da ist einer schwul... na und! Das ist seine Sache!" Das ist Toleranz!

Aber so wie man derzeit regelrecht genötigt wird, jeden Andersartigen zu bejubeln, andernfalls ist man "homophob" und dergleichen (habe auch schon erlebt, dass man deswegen als Nazi bezechnet wird - die Nazikeule kommt bei Argumentationslosigkeit halt immer), bezeichnet wird in die eigentliche Intoleranz.

Im Übrigen wird die Sexualität halt immer noch mit Sitten und Moral in Verbindung gebracht. Und offensichtlich ist es nicht ganz falsch.
Man sieht das an den Gutmenschen! Je mehr Menschen wie Wurst bejubelt werden, desto weniger respektieren sie die Meinungen anderer!
VIVERE ET VINCERE
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#32
Ich gehör jetzt nicht unbedingt zu denen, die Wurst bejubeln oder bei ihrem/seinem Anblick in Extase verfallen - ich find halt nur, dass der Tom gut singen kann. Und das Lied hat mir auch gut gefallen, eine schöne klassische Ballade.
Und das zählt für mich - nicht sein Äußeres oder die Art, wie er sich gibt.

Und die Botschaft, die er aussendet, nämlich Toleranz, ist ja nicht die schlechteste. Ich glaube, mit jemandem, der dreimal pro Woche bekifft/völlig besoffen abgelichtet werden würde, könnten wir alle weniger anfangen.
Also die Vernünftigen unter uns, würd ich einmal behaupten.
Man kann auch ohne Hund leben, es lohnt sich nur nicht.
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#33
(03.07.2014, 14:44)gloriaviennae schrieb: Ich gehör jetzt nicht unbedingt zu denen, die Wurst bejubeln oder bei ihrem/seinem Anblick in Extase verfallen - ich find halt nur, dass der Tom gut singen kann. Und das Lied hat mir auch gut gefallen, eine schöne klassische Ballade.
Und das zählt für mich - nicht sein Äußeres oder die Art, wie er sich gibt.

Und die Botschaft, die er aussendet, nämlich Toleranz, ist ja nicht die schlechteste. Ich glaube, mit jemandem, der dreimal pro Woche bekifft/völlig besoffen abgelichtet werden würde, könnten wir alle weniger anfangen.
Also die Vernünftigen unter uns, würd ich einmal behaupten.
Ach...wirklich??? Der sendet ne Botschaft aus??? Noch dazu "Toleranz"??? Wär mir gar nicht aufgefallen!
WAS mir aber aufgefallen ist: Als "Thomas Neuwirth" war er z.B. bei der österreichischen Ausgabe des Superstars nicht gerade ein "Reißer"; auch nachher hat man so gut wie nix von ihm gehört! ERST als "Kunstfigur Conchita Wurst" gabs diesen EINEN Erfolg; ganz dem Zeitgeist entsprechend!
Kleiner Tip: Zähl mal nur EINEN Tag lang, wie oft der/die/das Wurst im Radio läuft und vergleichs dann mit den Zweitplatzierten des Song-Contests "The Common Linnets"!
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#34
ich denke auch , diese sogenannte Toleranz ,ist mehr für das Showbuisnes
und im Mittelpunkt zu stehen da 1
Helios , hat es richtig beschrieben , Toleranz zu sehen ist ein bisserl anders,,
Und selbst die richtigen Homosexuellen ,denen man es oft gar nicht ansieht ,sind nicht unbedingt für das ganze Getue
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#35
ich hatte von anfang an den verdacht, dass man diese show nur inszeniert hat für den contest. gut, die rechnung ist aufgegangen, jeder will Kariere machen. und jetzt muss der neuwirth ohnehin beweisen ob er dem druck und allem stand halten kann. ich vergönne ihm eine seine laufbahn. und ich bin auch keine, die ihm ankreidet, dass er schwul ist. 
nur das gekünstelte mit gewalt uns einreden zu wollen, es sei so toll, frau mit bart zu sein, in wahrheit aber ein schwuler mann. das ist es was mir so auf den geist geht.
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#36
(03.07.2014, 19:20)powerlady schrieb: ich hatte von anfang an den verdacht, dass man diese show nur inszeniert hat für den contest. gut, die rechnung ist aufgegangen, jeder will Kariere machen. und jetzt muss der neuwirth ohnehin beweisen ob er dem druck und allem stand halten kann. ich vergönne ihm eine seine laufbahn. und ich bin auch keine, die ihm ankreidet, dass er schwul ist. 
nur das gekünstelte mit gewalt uns einreden zu wollen, es sei so toll, frau mit bart zu sein, in wahrheit aber ein schwuler mann. das ist es was mir so auf den geist geht.
Mir ist es auch egal ob diese Show für den Contest konstruiert wurde oder nicht und unter Toleranz verstehe ich was anderes als russische jugendliche welche sich diese Veranstaltung persönlich vor Ort ansehen wollten und nur weil so manchen Putins diesbezügliche gute Schwulengesetzgebung gegen welche ich auch hierzulande nichts einzuwenden hätte wenn es sie geben würde, als letzten Dreck öffentlich zu bezeichnen und hinzustellen und so weiter und so fort

Auch ist es mir egal das "Er" sich durch seine sexuellen Vorliebe für das gleiche Geschlecht im Winter die Heizkosten schön niedrig hält, jeder wie er will, aber nur im stillen Kämmerlein wie es Anstand und Sitte gebieten würde denn das derzeitige mit Gewalt an die Öffentlichkeit drängen und wenn jemand dafür nichts übrig hat diesem alles mögliche zu unterstellen ist eine Schweinerei das es nicht höher geht und scheinbar nicht nur bei mir den Kotzmuskel reizt

Das es so geistige Leuchten gibt die dieses an die Öffentlichkeit drängen noch gutheißen verwundert mich nach so manchen Unguten welches wie man so sieht nur von der linken Seite kommt, schon lange nicht mehr
Merke es Dir doch mal "Ich, Du, Er, Sie, Es, Wir sind keine Nazis nur weil Wir Wahrheiten offen aussprechen, die andere nicht hören wollen
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#37
(03.07.2014, 18:13)Bengelchen8 schrieb:
(03.07.2014, 14:44)gloriaviennae schrieb: Ich gehör jetzt nicht unbedingt zu denen, die Wurst bejubeln oder bei ihrem/seinem Anblick in Extase verfallen - ich find halt nur, dass der Tom gut singen kann. Und das Lied hat mir auch gut gefallen, eine schöne klassische Ballade.
Und das zählt für mich - nicht sein Äußeres oder die Art, wie er sich gibt.

Und die Botschaft, die er aussendet, nämlich Toleranz, ist ja nicht die schlechteste. Ich glaube, mit jemandem, der dreimal pro Woche bekifft/völlig besoffen abgelichtet werden würde, könnten wir alle weniger anfangen.
Also die Vernünftigen unter uns, würd ich einmal behaupten.
Ach...wirklich??? Der sendet ne Botschaft aus??? Noch dazu "Toleranz"??? Wär mir gar nicht aufgefallen!
WAS mir aber aufgefallen ist: Als "Thomas Neuwirth" war er z.B. bei der österreichischen Ausgabe des Superstars nicht gerade ein "Reißer"; auch nachher hat man so gut wie nix von ihm gehört! ERST als "Kunstfigur Conchita Wurst" gabs diesen EINEN Erfolg; ganz dem Zeitgeist entsprechend!
Kleiner Tip: Zähl mal nur EINEN Tag lang, wie oft der/die/das Wurst im Radio läuft und vergleichs dann mit den Zweitplatzierten des Song-Contests "The Common Linnets"!

Ich find es nicht verwerflich, wenn man sich verändert, um den Erfolg zu erhöhen - es gibt genug Popstars, die sich immer wieder einmal neu erfunden haben im Laufe der Zeit. Beste Beispiele: Madonna, Lady Gaga.
Das werf ich ihm nicht vor - und offensichtlich hat er den Zeitgeist genau getroffen....

Und Nicht-Erfolg ist ja nicht unbedingt ein Zeichen für Nicht-Können.
Schaut einmal an, was aus der Nadine Beiler geworden ist - und die ist meines Erachtens nach eine Ausnahmesängerin. Nichts, leider. Bis jetzt zumindest.

Ich glaube, zum Erfolg braucht man Riesenglück - und die richtige Masche. Und die hat Tom eben gefunden. Zumindest derzeit.

Und - natürlich gibts andere wie Sand am Meer, die genauso gut singen können. Aber genau deshalb ist es immens wichtig, sich gut zu vermarkten, damit die Stimme überhaupt erst einmal die Möglichkeit hat, bemerkt zu werden.

Denn -was willst du denn mit unserem Haupt-Kommerz-Sender? Der spielt doch niemanden, der nicht in seine Linie passt, bzw. schon berühmt ist....das ist ein derartig unerträglicher Einheitsbrei aus immer der gleichen Musik, dass es einem schon graust.
Man kann auch ohne Hund leben, es lohnt sich nur nicht.
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#38
Zitat:Ich find es nicht verwerflich, wenn man sich verändert, um den Erfolg zu erhöhen - es gibt genug Popstars, die sich immer wieder einmal neu erfunden haben im Laufe der Zeit. Beste Beispiele: Madonna, Lady Gaga.
Das werf ich ihm nicht vor - und offensichtlich hat er den Zeitgeist genau getroffen....

Und Nicht-Erfolg ist ja nicht unbedingt ein Zeichen für Nicht-Können.
Schaut einmal an, was aus der Nadine Beiler geworden ist - und die ist meines Erachtens nach eine Ausnahmesängerin. Nichts, leider. Bis jetzt zumindest.

Ich glaube, zum Erfolg braucht man Riesenglück - und die richtige Masche. Und die hat Tom eben gefunden. Zumindest derzeit.

Und - natürlich gibts andere wie Sand am Meer, die genauso gut singen können. Aber genau deshalb ist es immens wichtig, sich gut zu vermarkten, damit die Stimme überhaupt erst einmal die Möglichkeit hat, bemerkt zu werden

Siehste, das nennt man "den Zeitgeist ausnützen"! Is also nix mit "Botschaft" und so; sondern knallhartes Business!
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#39
Die einzige Botschaft die Wurst für mich aussendet ist:
Zieh dir als Mann ein Kleid an, sei so abartig wie möglich und schleim dich bei der richtigen Clique ein und du wirst zum Erfolg getragen.

Im Übrigen keine sonderbar schmeichelhafte Botschaft für selbstbewusste Frauen!
VIVERE ET VINCERE
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#40
sich etwas zu nutze zu machen, um etwas zu erreichen, das alleine ist nie verwerflich, würde man selber auch machen, wenn man in der situation wäre, ABER, sich selbst muss man treu bleiben, sich und seine person zu verkaufen, geht über die grenze des normalen und üblichen hinaus. 
zeitgeist hin und her, künstler vergessen, sie sind leider auch vorbilder der jugend, nun was ist das für ein vorbild, nachahmenswert wohl kaum.

 ich fühle mich nicht beleidigt als frau, weil ich genug selbstbewusstsein habe, um mich von solchen dingen nicht angegriffen zu fühlen. 

es ist schwer darüber objektiv zu urteilen, weil ich sicher gegen schwule nichts habe, auch nicht, wenn man auf einen zug aufspringt seine Kariere zu starten, aber man sollte der mensch bleiben, der man war,ist auch in den seltensten fällen möglich, erfolg verändert auch den menschen irgendwie, leider muss ich sagen. aber es gibt ausnahmekünstler , die sehr wohl gezeigt  haben, dass sie menschlich noch immer die sind, die sie vor der laufbahn waren..... vielleicht verlange ich zu viel, aber, dass es möglich ist weiß ich.
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