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Bettler- Kinder schlafen in Salzburg unter Brücken
#1
Zitat:[Bild: Bettler-Kinder_schlafen_in_Salzburg_unte...54_jpg.jpg]

Es sind erschütternde Szenen, die Polizei und Magistrat Anfang Juni im Salzburger Stadtgebiet dokumentiert haben. Schutzlose Kinder von Bettlern schlafen im Dreck, es riecht nach Urin und Schweiß. Alle liegen zusammengekauert auf Autositzen oder werden im Arm ihrer Mutter gehalten, die wiederum auf einer verschmutzten Matratze unter einer Brücke liegt. Das ergab ein Lokalaugenschein der Behörden.





Um die Kinder herum liegen weitere Bettler, die wenigen Habseligkeiten sind daneben aufgebaut. Den meisten Kindern fehlen die Zähne im Mund, sie sind extrem vernachlässigt. Körperhygiene ist ein Fremdwort und unter den Brücken oder in den Parks gibt es sowieso kein Trinkwasser. Zum "Essen" gibt es Cola oder Orangensaft.


Das sind die Ergebnisse einer Zählung vom 10. Juni, die am Runden Tisch heiß diskutiert wurden: 137 Bettler wurden angetroffen und nach Herkunft befragt, nur zwei kommen nicht aus Rumänien. Alle sind sie da, weil sie im Heimatland nicht leben können - so geben sie es zumindest zu Protokoll.


"Unerträgliche Zustände"


Niemand will länger in Salzburg bleiben, maximal vier Wochen sind es pro Bettler- Verband, in dem sie nach Österreich gekommen sind. Auskünfte, wer sie hergebracht hat, gibt keiner. Dafür werden katastrophale Umstände in Kauf genommen: Gruppen schlafen auf der Müllner Schanze nahe dem Spielplatz, unter der Autobahnbrücke in Salzburg- Kasern oder an den Salzach- Seen.


18 von ihnen sind deutlich unter 18 Jahre alt, acht sogar unter zehn. Sie gehen weder in die Schule, noch genießen sie jene Rechte, die gleichaltrige Kinder in anderen Ländern und in Österreich haben. Wo es geht, werden die Minderjährigen zum Betteln mitgenommen - auch mit dem Risiko, dafür hart bestraft zu werden: "Das sind unerträgliche Zustände, es muss etwas getan werden", sagt der für das Ordnungsamt verantwortliche Stadtvize Harald Preuner.


Die Bettel- Plätze werden untereinander aufgeteilt: Am 10. Juni hielten sich 47 Bettler in der Altstadt auf, 17 auf der Schranne und zwölf vor Supermärkten - einige von ihnen verkauften Zeitungen.

Die schockierenden Erkenntnisse müssen die Politik endlich zum Handeln bewegen, das ist klar: Stadtvize Anja Hagenauer versucht mit Hilfe von Soziallandesrat Heinrich Schellhorn, Plätze für diese Kinder zu finden. Doch rechtlich ist alles beschämend kompliziert und schwammig.



Abnahme rechtlich meist kompliziertes Verfahren


Die Bettler- Familien sind legal eingereist, sie dürfen sich mit Kindern normal in der Stadt aufhalten. Handeln können die Behörden nur, wenn die Kinder alleine unterwegs sind oder Gefahr im Verzug ist. Doch die Eltern sind immer in Reichweite. Festgehalten werden dürfen die wenigsten.


Davon wusste auch Norbert Ceipek - Leiter der Wiener Drehscheibe - zuletzt in der ORF- Sendung "Im Zentrum" zu berichten: "Viele Roma- Kinder werden zum Betteln nach Europa geschickt, um hier unter unwürdigen Bedingungen zu leben, zu stehlen oder sich zu prostituieren." Sobald die Polizei die Kinder in eine Einrichtung bringt, wissen sie um ihre Rechte und flüchten. Andere Kinder, die bereit waren, sich helfen zu lassen, wurden rasch von Familienmitgliedern scharf zurechtgewiesen und abgeholt.

http://www.krone.at/Oesterreich/Bettler-...ory-410424

Weit haben wir es  gebracht in diesem lLand.
VIVERE ET VINCERE
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#2
UNd wieder ein weiteres lautes und fröhliches "Hurra" den offenen Grenzen in der EU!
Und NOCH ein fröhlicheres "Hurra" dem hirnlosen Erweiterungswahn dieser Irren!
Es kann doch gar nichts Schöneres geben als alles Elend dieser Welt hier bei uns zu konzentrieren; ENDLICH kann man all den armen Menschlein heir bei uns helfen! Wär ja doch zu viel verlangt dass man mal die Heimatländer dieser Leute in die Pflicht nehmen würde mal was gegen die herrschende Armut (hervorgerufen durch irrsinnigste Korruption und "Fördergeldverschiebungen") zu unternehmen!
(Sark. Ende)

Der Überwahnsinn an der Sache: Will ein Staat gesetzlich dagegen etwas unternehmen stehen die Chancen dafür von vorneherein auf NULL!
Der EGMR hat schon mehr als einmal bewiesen dass er mächtiger ist als jede einzelne Nation!
Und dass die Brüsselere Sesselfurzer ohnehin keinerlei Interesse an den wahren Problemen haben beweisen die ja immer wieder!
Bei DENEN ist's doch weitaus wichtiger, genügend höchst dotierte Posten für abgehalfterte Politiker zu haben! Um DAS zu kapieren genügt EIN BLICK auf die stattliche Anzahl von VIERZEHN EU-Parlaments-Vize-Präsidenten! Der Wanderzirkus Brüssel-Strassburg (verschlingt hunderte Millionen PRO JAHR) ist ein weiteres "Markenzeichen" dieser weltfremden Volldödeln!
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#3
Irgendwie dreht sich die Zeit scheinbar verkehrt -

mir kommt es wie gestern vor, wie ich als Kind in den frühen 60iger Jahren die Blechschilder an vielen Haustüren gesehen habe: "Betteln und Hausieren verboten", überall gab es die großen Plakate mit dem Cowboy am Pferd im Galopp - "Geniesse die Freiheit mit Marlboro".

Heute: Rauchverbot überall und Betteln, Hausieren erlaubt!

Wir alle wissen, dass sich überall auf der Welt schreckliche Tragödien abspielen, die es scheinbar nicht wissen und davor die Augen verschließen sind genau jene, die Bengelchen so treffend beschrieben hat.

Ausgerechnet in der Hochburg der Reichen und Touristen mit Kamera und Berichten darauf hinzuweisen, sehe ich als absolute Provokation der genehmlichen Verantwortlichen.:angry:
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#4
Das ganze ist natürlich ein Blödsinn:

Das Jugendamt könnte die Kinder ohne weiteres "einkassieren" und auf Staatskosten in ein Heim stecken, bis ihm die Eltern

a) eine Unterkunft oder
c) ein Zugticket für die Heimfahrt oder
b) ein aufgetanktes Fahrzeug für die Heimfahrt präsentieren.

Und es könnte die Heimfahrt auch bis zur Staatsgrenze eskortieren.

Aber da das die öffentliche Hand zahlen müsste, hat niemand Interesse an so einer Aktion.
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#5
aber eines muss man schon auch sagen, wir geben so viel geld für hinz und kunz aus, den kindern müsste geholfen werden, was ist das für ein leben, und sie können ja nichts dafür, es sind kinder, schützenswert!!!
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#6
Roma-Kinder :snf:

Und der Beamte, der die Kinder zur Staatsgrenze eskortiert, müsste halt beim Heimfahren etwas Gas geben.

Denn sonst sind die Kinder vor ihm zurück in Salzburg Daumen hoch
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#7
(02.07.2014, 18:27)radamanthys schrieb: Roma-Kinder :snf:

Und der Beamte, der die Kinder zur Staatsgrenze eskortiert, müsste halt beim Heimfahren etwas Gas geben.

Denn sonst sind die Kinder vor ihm zurück in Salzburg Daumen hoch
Wäre nicht das erste mal, das ein Abgeschobener mit gefälschtem Dokument schneller wieder hierzulande seinem Geschäft nachgeht als es sich so manche Träumen lassen
Merke es Dir doch mal "Ich, Du, Er, Sie, Es, Wir sind keine Nazis nur weil Wir Wahrheiten offen aussprechen, die andere nicht hören wollen
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