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Tassilo Vallentin
#21
Ohne Brot und ohne Perspektive
[Bild: img161-003.jpg]
[b]Europa droht eine neue Flüchtlingswelle. Algerien mit 40 Millionen Einwohnern steht vor dem Bürgerkrieg und der Re-Islamisierung. Eine Million Algerier sind algerisch-französische Doppelstaatsbürger mit Einreiserecht in die EU. Wenn die vom Westen gestützte, korrupte Marionettenregierung fällt, verliert Europa nicht nur seinen zweitwichtigsten Gaslieferanten, es entsteht auch ein [/b][b]salafistisches Regime gegenüber der europäischen Mittelmeerküste.  [/b]
Der Westen hat den gewaltsamen Sturz von Saddam Hussein und Gaddafi herbeigeführt. Seitdem sind der Irak und die gesamte Sahelzone – also, der riesige Steppengürtel südlich der Sahara von Somalia bis zum Senegal – in Aufruhr. Saddam Hussein und Gaddafi ist gewiss nicht nachzutrauern. Aber beide waren Feinde der radikalen Islamisten. Gaddafi hatte der EU schon 2011 prophezeit: „Wenn ihr mich bedrängt und destabilisieren wollt, wird sich folgendes ereignen. Ihr werdet von einer Immigrationswelle aus Afrika überschwemmt werden, die von Libyen aus nach Europa überschwappt. Es wird niemand mehr da sein, um sie aufzuhalten.“
Der Westen betreibt auch seit Jahren den Umsturz des syrischen Assad-Regimes. Es besteht kein Zweifel: Auch Baschar al-Assad ist ein Despot. Aber seine Feinde im Land sind keine „Demokraten“. Es sind radikale Islamisten und IS-Anhänger, die aus Syrien ein „Islamisches Emirat“ machen wollen. Ihre Ideologie stammt aus Saudi-Arabien, der geistigen Wiege des islamistischen Terrors, der Europa mit Anschlägen überzieht. Die Saudis werden vom Westen massiv aufgerüstet und hofiert. Während Assad die Sicherheit der Christen im Land garantiert, werden in Saudi-Arabien – dem wichtigsten westlichen Verbündeten – Menschen hingerichtet, weil sie eine Bibel besitzen.
Der Zweck der Umstürze – an denen die USA (und die Europäer als Mitläufer) intensiv beteiligt waren – ist das Verhindern der Achse „Iran-Irak-Syrien-Libanon“. Allein die libanesische Hisbollah ist so stark, dass sie 2006 sogar die israelische Armee zurückschlagen konnte.
Nun droht ein weiteres Land zu kippen: Algerien. Dort ist eine neue Generation herangewachsen – ohne Brot und ohne Perspektive. Seit Tagen gibt es Massenproteste gegen die korrupte, vom Westen gestützte Regierung. Der 82-jährige Staatschef sitzt seit einem Schlaganfall im Rollstuhl und ist „nicht mehr im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte“. Er gilt als Marionette. Sollte es in Algerien mit seinen 40 Millionen Einwohnern zum islamistischen Aufstand kommen, hat die EU ein salafistisches Regime gegenüber der europäischen Mittelmeerküste und verliert den zweitwichtigsten Gaslieferanten. Zur Erinnerung: 1991 hatte die „Islamische Heilsfront“ (FIS) die Wahlen in Algerien mit klarem Vorsprung gewonnen. Der damalige Militärputsch gegen die Wahlsiegerin hatte einen zehnjährigen Bürgerkrieg mit mehr als 200.000 Toten zur Folge. Sollte sich das wiederholen, wird es eine neue Flüchtlingswelle nach Europa geben. Eine Million Algerier sind algerisch-französische Doppelstaatsbürger. Sie haben von vornherein das Aufenthaltsrecht. Andere könnten mit Erfolg Asyl beantragen, sofern sie direkt über das Mittelmeer in die EU einreisen. Die USA wären vom Chaos – wie so oft – nicht betroffen.
Europas Außenpolitik ist weder klug noch stark. In dem Sinn ist wohl Peter Scholl-Latour zu verstehen, wenn er sagt: „Ich fürchte nicht die Stärke des Islam, sondern die Schwäche des Abendlandes“.

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#22
TLTRO-III“- Das Bankenrettungspaket
[Bild: img170-003.jpg]
[b]Die Europäische Zentralbank (EZB) rettet auf Kosten der Steuerzahler Italiens marode Banken. Ab sofort werden Notkredite vergeben. Das Motto lautet weiterhin: „Gewinne von Banken privatisieren und Verluste verstaatlichen“. Das ist die Vollkaskoversicherung für Banker und Spekulanten.[/b]
Wir Steuerzahler sollen erneut italienische Banken retten. Das hat EZB-Chef Mario Draghi indirekt angekündigt: Die EZB wird ab sofort eine neue Runde an Notkrediten für EU-Banken auflegen. Italiens Geldhäuser stehen vor dem Crash. Sie sitzen auf faulen Krediten von 360 Milliarden Euro. Obendrein haben sich Italo-Banken von der EZB 239 Milliarden Euro ausgeliehen – in Form von unverzinsten Krediten. Mit diesem Geld und der Haftung der EU-Steuerzahler als Sicherheit kaufen sie marode italienische Staatsanleihen und gewähren Italien großzügige Darlehen von 261 Milliarden Euro. Das ist die dreiste Staatsfinanzierung Italiens mit unserem Volksvermögen. Hinzu kommen deutsche und französische Banken, Geldgeber und Spekulanten, die italienischen Banken Geld geliehen haben, weil sie wussten, dass der EU-Steuerzahler haftet.
Jetzt droht der Kollaps. Und wieder sollen nicht Aktionäre, Investoren oder Großkunden den Schaden der Pleite bezahlen. Der unbeteiligte Steuerzahler soll haften, etwa in Österreich. Daher schickt die EZB das vierte Bankenrettungspaket auf die Reise.
All das ist keine Spezialität Italiens. Auch in Spanien, Frankreich, Portugal und Griechenland herrschen ähnliche Verhältnisse. Denn das Motto der EZB lautet: „Gewinne von Banken privatisieren – Verluste von Banken verstaatlichen“. Diese Politik kann man auch „Vollkaskoversicherung für Banker und Spekulanten“ nennen.
Die EU hat aus der Finanz- und Eurokrise nichts gelernt. Während die USA im Zuge der „Lehman Pleite“ über 100 marode Banken in Konkurs gehen ließen, rettete Brüssel jedes überschuldete Geldhaus in Südeuropa. Während die USA über alle Banken per Gesetz Spekulationsverbote verhängten, weigerte sich Brüssel den Banken das Weiterspekulieren zu verbieten. Der Euro müsste längst Austritts- und Wiedereintrittsoptionen für Krisenländer vorsehen. Aber stattdessen hat die EZB um 2,6 Billionen Euro Schrott-Anleihen gekauft und die Zinsen für Sparer abgeschafft. Der geldpolitische Wahnsinn bedeutet für uns Österreicher Haftung, Umverteilung unseres Vermögens und Inflation!
Nichts ist dümmer als die politische Idee, in einem Währungsraum dürfe kein Staat und keine Bank pleitegehen. Das gibt es auch in den USA nicht: Dort springt weder die US-Notenbank noch Washington ein, wenn eine Bundesstaat oder eine Bank zahlungsunfähig wird. Es bleibt ein Problem der lokalen Regierung und der Schuldigen.
In Brüssel hofft man, dass die Bürger vor der Europawahl den Skandal nicht voll und ganz durchschauen. Deshalb heißt das Bankenrettungspaket auch nicht Bankenrettungspaket, sondern trägt den kryptischen Namen „TLTRO-III“. Dies, getreu der Verschleierungstaktik von Henry Ford, der zynisch sagte: „Eigentlich gut, dass die Menschen der Nation unser Banken- und Geldsystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, dann hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.“
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#23
Ich hänge den gepfefferten Artikel von Klaus Woltron aus der heutigen Krone bunt zum Thread dazu, falls ihn wer noch nicht gelesen hat
Das Bild dazu zeigt die damalige Stimmung perfekt !! (ich wurde oft schräg angeschaut, weil ich dagegen war)

Ich selbst warb (Schande!) damals für den EU-Beitritt. Heute bin ich klüger.
Versprochen wurde alles, gehalten nichts.
Warum wir deswegen bei den aktuell kühnen Plänen von „Vertiefung“ oder
„Abschaffung des Einstimmigkeitsprinzips“ vorsichtig sein sollten.

Es war schon eine große Zeit 1991.
Die deutsche Wiedervereinigung war vollzogen, die UdSSR löste sich auf.
Die Welt befand sich in einem Freudentaumel.
In dieser Stimmung erfolgten die Vorbereitungen zur Volksabstimmung über den Beitritt zur EU.

Die Große Koalition unter Vranitzky und Mock setzte alle Hebel in Bewegung, um die Österreicher vom Erwerb der Mitgliedschaft zu überzeugen. Was wurde nicht alles versprochen!

Nach dem Anschluss werde das Wirtschaftswachstum um mindestens weitere zwei Prozentpunkte steigen.
55.000 zusätzliche Arbeitsplätze wurden prognostiziert.
Das Preisniveau werde um mehr als 5% sinken.
Die Kaufkraft des Schillings bliebe erhalten, das Bankgeheimnis unangetastet.
Der Beitritt erhöhe die Sicherheit im Land.
„Gemeinsam statt einsam – ansonsten wird über unser Land befohlen.“

Umgerechnet 18 Millionen Euro kostete die Kampagne.
Mittlerweile hat die Begeisterung großer Ernüchterung Platz gemacht.
3000 Mrd. Einlagen privater Haushalte in der Eurozone schrumpften in den letzten zehn Jahren
um ca. 450 Milliarden Euro.
Jeder Sparer in Österreich erlitt einen Verlust von 15%, von den Pensionisten zu schweigen.

So viel zum „Ederer-Tausender“. Warum das so kam?
Ein Vergleich sollte es klarmachen:
Bei der Ski-WM wurden Athleten beim verbotenen Doping durch
Eigenblutinfusion ertappt. Der Chef der Europäischen Zentralbank in Frankfurt,
Mario Draghi, wendet diese Methode seit Jahren an.
Man zapft Sparern, Rentnern und Anlegern per Null-zins Geld ab und führt es per Gelddruckmaschine dem
Wirtschaftskreislauf wieder zu.
Dort kommt es dem gewünschten Zweck –Investitionen durch billiges Geld – zugute.

Spekulanten freut der Kunstgriff besonders. Sie betreiben ihre Geschäfte mit fast
geschenktem Geld.
Mittlerweile ist das Ende der Fahnenstange erreicht.
Die Wirtschaft schwächelt, Zinsen liegen bei null.
Verzweifelt entwickelt man kreative Ideen, die die Pleite verzögern sollen. Längst geplant ist eine paneuropäische Steuergesetzgebung:

Das klammheimliche Verschieben von Steuergeld in notleidende südliche Staatenwäre sodann bequemer und diskreter als die mühsamen Rettungspakete.
Die vom ÖVP-Abgeordneten Othmar Karas geforderte Abkehr vom Einstimmigkeitsprinzip in der EU würde die Schiebung weiter erleichtern: Die Geschröpften könnten sich nicht mehr zur Wehr setzen.

Am besten liefe das Abzocken freilich in den von Neos gepriesenen „Vereinigten
Staaten von Europa“. Abgeordnete der großen drei (Deutschland, das notleidende Frankreich und das noch klammere Italien) würden in der EU nach Belieben schalten und walten.
Aus dem (noch) reichen Deutschland werden wohl wenige Abgeordnete nach Brüssel gelangen, denen das Schicksal ihres Heimatlandes ehrlich am Herzen liegt.

Ich selbst warb – Schande! – als Mitglied der Industriellenvereinigung für Ja-Stimmen.

Im herrschenden Überschwang vertraute ich den Schalmeienklängen der Großen Koalition und des Großteils der Presse.
FPÖ und Grüne waren gegen einen Beitritt.
Deren damaliger Bundesgeschäftsführer Voggenhuber tritt derzeit, umgekrempelt, als Kandidat der „Liste
Jetzt“ für die bevorstehende EU-Wahl an.

Meine Wandlung fand in die entgegengesetzte Richtung statt.
Die hitzigsten Vertreterinnen einer noch stärkeren EU, die Neos-Damen Claudia Gamon samt Vorsitzender Beate Meinl Reisinger, erfreuten sich damals eines zarten Alters von 3 bzw. 13 Jahren.

Hätten die beiden Vorkämpferinnen der „Vereinigten Staaten von Europa“ mitbekommen, wie schändlich man alles,
was damals versprochen wurde, verriet – sie würden nicht so unbekümmert auf die Pauke hauen.

Es sei ihnen verziehen:
Der Mut der Unwissenheit entschuldigt vieles. Seine Folgen aber sind oft katastrophal.
Die Aussagen der Kandidaten zur EU-Wahl 2019 sind nicht so konkret
wie jene irreführenden 1991.

Man zieht sich auf wolkige Floskeln zurück wie
„Die ganze Europäische Union ist eine positive Entwicklung nach vorne. Das
müssen wir weiterentwickeln . . . “ (Othmar Karas, Verfechter einer Vertiefung
der Macht Brüssels).

Wo aber ist die „positive Entwicklung der EU nach vorne“? Diese Aussage von Herrn Karas entspringt eher einer
wüsten Halluzination.
Mit wenigen Ausnahmen hat die EU nichts gehalten, was uns vertraglich im Abkommen von Maastricht versprochen worden war.
Die Beteuerungen, die die Regierung in ihrer Kampagne lieferte, lösten sich in
Luft auf.

Offene Grenzen nach Osten verursachten einen Kriminalitätsschub.
Billiger wurde fast nichts, teurer vieles.
Der Ederer-Tausender verwandelte sich durch die Nullzins-Politik in sein Gegenteil usw.

Ich habe dem EU-Beitritt ausschließlich auf Basis eines gewaltigen Betrugs zugestimmt: kein Geld für Pleitestaaten.
Verlagerung der Grenzkontrollen an die Außengrenzen.
Nur kontrollierte Zuwanderung.
Eigenständigkeit der Einzelstaaten.
Vom ewigen Zankapfel und Spaltpilz Euro ganz zu schweigen.

Ich bin betrogen worden wie niemals sonst in meinem Leben.
Warum soll ich heute glauben, was mir blutige Laien erneut mit dem Mute der Unwissenheit vormachen
wollen: dass mit mehr vom Gleichen irgendetwas besser werden soll.

Dass man Durst mit Salzwasser löschen kann.
Dass die Verdoppelung einer verunglückten Strategie erfolgreicher wird.
Dass unerfahrene Laien im Verbund mit Versagern, die nicht einmal selbst bemerken, was sie angestellt haben und weiter anstellen wollen, Europa dienlich sein können.

Im Jänner 1990 hatte der deutsche Außenminister Genscher verkündet:
„Was immer im Warschauer Pakt geschieht – eine Ausdehnung des NATOTerritoriums näher an die Grenzen der Sowjetunion heran wird es nicht geben.“
Die Vertreter Englands, der USA, Kanzler Kohl und Präsident Mitterrand stimmten zu.

Dies führte zum Einverständnis Russlands zur deutschen Wiedervereinigung.
Es gelang den Häuptlingen der EU, ihrer Abgöttin Merkel folgend, es sich in der Folge mit fast allen wichtigen Mächten dieser Welt zu verscherzen.

Als Schoßhund der Amerikaner ließ man sich dazu verleiten, die Ukraine unter den Einfluss der NATO zu
bringen.
Dabei brach man das Wort, das man Gorbatschow 1990 gegeben hatte.

Dass die Russen daraufhin die Krim annektierten, musste jeder erwarten, der die
strategischen Interessen Russlands und seine Geschichte kennt.

Die folgenden Sanktionen schadeten Europa mehr als ihrem Ziel.
Als Demütigung folgte die Rüge des amerikanischen Präsidenten: „Europa muss mehr zu seiner Verteidigungbeitragen.“

Als ob der Hühnerhof zu Brüssel jemals in die Lage käme, gegen eine gewaltige Atommacht irgendetwas auszurichten! In der Drohung, europäische Autos mit Strafzöllen zu belegen, gipfelte die amerikanische Dankbarkeit
für all das Erwähnte.
 
Die EU hat sich zwischen alle Stühle dieser Welt gesetzt.
Das, die Schwächung der leistungsstarken Mitgliedsstaaten sowie die misslungene Hilfe für die Benachteiligten der Welt per unkontrollierte Einwanderung, sind ihre bisherigen Früchte.

Viele Europäer wenden sich ab, manche sogar, wie die Polen, „mit Abscheu“.

Salbungsvolle Worte können daran nichts ändern.
Es reicht nicht, sich in der
Falle, in die man sich manövriert hat, angenehm einzurichten.
Man muss einen Weg finden, ihr zu entrinnen.
Überzeugende Lösungen dafür habe ich bisher
nicht gehört. Die Hoffnung stirbt – vielleicht – zuletzt.

http://www.woltron.com/web/files/uploads...fd46de.pdf
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#24
Weil es so gut zu brela's Beitrag passt, nur zur Erinnerung, das kann man nicht oft genug sagen:


[Bild: 44id63rd6ak.jpg]
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#25
[Bild: dm-und-schilling-bleiben_kronenzeitung.jpg]


Mit 800 Millionen in die EU gelogen

Foto aus:

http://brd-schwindel.ru/medien-propagand...u-gelogen/
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#26
Tassilo Wallentin im Jänner 2016:

Die Parallelgesellschaft in Brüssel

EU-Kommissionspräsident Juncker hat sich in der Flüchtlingsfrage zu Wort gemeldet und „eindringlich vor der Einführung von Grenzkontrollen gewarnt“.
Das könne „zu schweren wirtschaftlichen Folgen“ und „nicht mehr beherrschbaren Problem führen“.
Als ob die derzeitige Situation noch beherrschbar wäre! In Brüssel scheint sich eine Art Parallelgesellschaft zu entwickeln.

EU-Kommissionspräsident Juncker trat in der Flüchtlingsfrage ernsthaft mit folgendem Satz vor die internationale Presse: „Wer Schengen killt, wird den Binnenmarkt zu Grabe tragen“.

Mit Verlaub, Herr Präsident Juncker, Schengen wurde bereits „gekillt“, und zwar vor Monaten.
Deshalb stehen wir ja vor dem Flüchtlings-Chaos.
Die EU verfügt über keine sicheren Außengrenzen mehr.
Doch die sind überhaupt erst die Voraussetzung für Schengen.
Nur wenn die Außengrenzen streng kontrolliert, überwacht und gesichert sind, kann man auf die Grenzkontrollen im EU-Binnenland verzichten.

So lauten der Vertrag von Schengen und das Versprechen, das die Politik den Bürgern einst gegeben hat.
Aber statt der „Festung Europa“ hat man das “Scheunentor Europa“ geschaffen: Die EU-Außengrenzen im Süden sind entweder nicht bewacht oder es herrschen dort chaotische Zustände.
Die betroffenen Länder lassen seit Monaten – tagtäglich – Tausende Asylbewerber und Wirtschaftsflüchtlinge aus aller Welt unregistriert und unkontrolliert in die EU einreisen.

Wäre das anders, hätte Brüssel wohl nicht die Türkei mit der Sicherung der EU-Außengrenze beauftragt.
Zur Erinnerung: Ausgerechnet Ministerpräsident Erdogan soll nun die Flüchtlinge in türkischen Lagern festhalten, damit sie nicht in die EU „weiterreisen“.
Als Gegenleistung erhält er Milliarden der EU-Steuerzahler, Visa-Freiheit für Türken, freie Hand im Krieg gegen die Kurden und Aussicht auf den EU-Beitritt seines Landes.

Und zu allem Übel hat Brüssel sich mit diesem „Deal“ vom türkischen Ministerpräsidenten völlig abhängig gemacht: denn Millionen von in der Türkei gestrandeten Flüchtlinge mit dem Willen, in die EU zu gelangen, bedeuten ein menschliches Pfand in der Hand von Erdogan.
Er kann nun jederzeit mit Brüssel das Spiel „Flüchtlings-Schleuse auf – Flüchtlings-Schleuse zu“ spielen; also drohen, die zwei Millionen Syrer einfach in die EU weiterreisen zu lassen, falls seine Forderungen nicht erfüllt werden.

Doch auch der zweite Halbsatz von Herrn Juncker bleibt nebulos:
Warum soll die Einführung von Personenkontrollen an den Grenzen den „Binnenmarkt zu Grabe tragen“?

Es ist allemal besser, den Reisepass vorzuzeigen, als den Kollaps des Sozialsystems zu riskieren.
Mehr als 90 % der Flüchtlinge sind – so Finanzminister Schelling – auf dem Arbeitsmarkt kurzfristig nicht integrierbar, also ein Fall für die Mindestsicherung samt Zuschüssen und vollem Zugang zum Gesundheitssystem.

Jährlich stellen etwa 90.000 Menschen Asylanträge in Österreich – den Familiennachzug noch nicht einberechnet. Vor diesen „schweren wirtschaftlichen Folgen“ müsste Juncker „warnen“ und nicht vor dem Vorzeigen des Reisepasses an der Grenze, das man in der geschützten Brüsseler Parallelwelt zur „europäischen Gretchenfrage“ hochstilisiert.

Und „nicht beherrschbare Probleme“ sind für die Bürger die verschärfte Sicherheitslage (zigtausende Flüchtlinge tauchen unter), chaotische Zustände (Kölner Skandalnacht) und enorme Schwierigkeiten, straffällige Asylwerber abzuschieben.
Wer, wie Herr Juncker, mahnend von EU-Recht spricht, sollte wissen, dass Österreich keiner einzigen Person Asyl gewähren muss, die über einen sicheren Drittstaat einreist – und unser Land ist nur von sicheren Drittstaaten umgeben. Wir waren also bisher mehr als großzügig.
Außenminister Kurz, Landeshauptmann Niessl und FP-Obmann Strache ist daher beizupflichten, dass „die Situation außer Kontrolle ist und wir ohne europäische Lösung zu nationalen Maßnahmen gezwungen sind“.
http://www.tawa-news.com/die-parallelges...-bruessel/

Die hatten doch NIE IM LEBEN tatschächlich vor, die Grenzen dicht zu machen und eine Obergrenze einzuführen, diese verlogene Bagage.
Und all die Idioten mit ihrer "Menschlichkeit" und "Willkommen" etc. waren und sind nach wie vor willige Helfer.
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#27
Der Artikel von Klaus Woltron ist genau mein Empfinden. Meine Ja-Stimme erfolgte aufgrund unverschämter Lügen. Heute verabscheue ich den Völkerkerker zu Brüssel!
Kren reiben, die einzig noch sinnvolle Tätigkeit in der heutigen Zeit!
https://snudlaug.wordpress.com
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#28
In meinen Bekanntenkreis waren nur wenige die mit ja gestimmt haben.
1.) Mein Chef, der glaubte er könne die KFZ-Ersatzteile billiger bekommen.
Dabei importierten wir noch in Schillingzeiten von England (Rover und Jaguar) Ersatzteile ohne viele Probleme,
es vielen halt einige Schilling an Zoll an.
2.)Einige Bauern in meiner Ortschaft, aber die profitieren ja wirklich von der EU.
Wenn ich mir überlege für was die alles EU-Förderungen bekommen kommt mir das Frühstück hoch.
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#29
Doppelmoral
[Bild: Waffenexport-2-002-768x542.jpg]
[b]Saudi-Arabien ist 2018 zum größten Waffenimporteur der Welt aufgestiegen. 12% aller Lieferungen weltweit gehen an die Öl-Monarchie. Kein Land hat einen größeren Waffenhunger. Beliefert werden die Saudis von den USA und EU-Staaten. Und wie es der Zufall so will, hat die EU Saudi-Arabien jetzt von der „Schwarzen Liste gegen Geldwäsche und Terrorfinanzierung“ gestrichen. [/b]
Nahost-Experte Peter Scholl-Latour sagte schon vor vielen Jahren: „Wenn wir unsere Außenpolitik gegenüber dem Nahen Osten nicht bald ändern und die Vorzugsbehandlung Saudi-Arabiens fortführen, werden wir die Folgen bald zu spüren bekommen. Die Ausbreitung des saudischen Einflusses, welche sich unter unserem Schutz vollzieht, wird verheerende Folgen nach sich ziehen, das ist schon seit Jahrzehnten zu beobachten.“ Und die Geschichte sollte Scholl-Latour Recht geben.
15 von 19 Attentätern der Terroranschläge vom 11. September waren saudische Staatsbürger. Saudi-Arabien soll den „islamistischen Terror auf US-Boden finanziert und systematisch unterstützt haben“, so Bob Graham, ehemaliger Senator und Leiter des US-Geheimdienstausschusses. Doch das Wüstenkönigreich ist dank seines Erdöls und Waffenhungers für die USA unentbehrlich geworden. Deshalb soll die amerikanische Öffentlichkeit über saudischen Terror auf US-Boden nichts erfahren. Der Abschlussbericht über die Anschläge vom 11. September steht bis heute unter Verschluss. Die offizielle Version der Ereignisse lautet weiterhin, dass die 19 Attentäter völlig allein gehandelt hätten.
Mehr als die Hälfte aller US-Waffenlieferungen geht in den Nahen Osten. Der Hauptkunde heißt Saudi Arabien. Das Land hat seine Waffenkäufe in den letzten Jahren um 194% gesteigert und ist nun der größte Waffenimporteuer der Welt. 12% aller Lieferungen weltweit gehen an das Wüstenkönigreich. Hinzu kommen die immensen Ölvorkommen des Landes, die für die USA von enormer wirtschaftlicher und geostrategischer Bedeutung sind. Zur Verdeutlichung: Saudi Arabien verdient eine Milliarde Dollar pro Tag im Erdölgeschäft!
In der EU sieht es in puncto Doppelmoral nicht besser aus als in Washington: Saudi-Arabiens religiös-industrieller Sektor gilt als geistige Wiege des IS-Terrors auch in Europa. Mit den enormen Einnahmen aus dem Erdölgeschäft wird die radikal-islamistische Ideologie verbreitet. Von Bosnien bis Indonesien werden einschlägige Salafisten-Moscheen, Zeitungen, Fernsehstationen und Vereine, die radikalsten und intolerantesten Islamismus propagieren, finanziert. Die „New York Times“ nennt Saudi-Arabien einen „IS-Staat“.
Weihnachtsmärkte, Einkaufsstraßen, Konzerte, Flughäfen und Bahnhöfe sind wegen Terrorgefahr nicht mehr sicher. Außenpolitisch müsste der Druck auf Länder wie Saudi Arabien erhöht werden. Doch was macht die EU? Europa verkauft so viele Waffen wie nie zuvor nach Saudi-Arabien. Mehr noch: Die EU hat die Öl-Monrachie jetzt sogar von der Schwarzen Liste jener Länder gestrichen, die im Verdacht stehen, terroristische Aktivitäten zu finanzieren!
Mit seiner Doppelmoral schneidet sich der Westen ins eigene Fleisch. Ein Vielfaches von dem Geld, das man heute mit Waffenlieferungen verdient, wird man morgen in die Beseitigung der Folgen des Terrors investieren müssen.
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#30
Die Vernichtung des Mittelstandes
[Bild: mbmbnn-002.jpg]
[b]1,5 Millionen Österreicher sind armutsgefährdet. Ein Viertel hat keine Ersparnisse mehr. Die Hälfte der Österreicher hat am Monatesende kein Geld auf dem Konto. Dafür gibt es bald mehr als 1.000 Superreiche und Milliardäre in Österreich. Der soziale Abstieg des Mittelstandes hat mit aller Gewalt eingesetzt. Die Schere geht immer weiter auf. Wir brauchen die Wende!   [/b]
Neueste Studien bestätigen das, was jeder von uns merkt und fühlt. Der Mittelstand bricht dramatisch weg: 1,5 Millionen Menschen in diesem Land sind armutsgefährdert. Ein Viertel aller Österreicher hat keine Ersparnisse und die Hälfte am Monatesende kein Geld am Konto.
Das angeblich so reiche Österreich ist trotz einer Steuer- und Abgabenlast von fast 50% total verschuldet. Ein Arbeitnehmer arbeitet von Jänner bis Anfang Juli ausschließlich für den Staat. Bescheidener Vermögensaufbau ist für Familien unmöglich geworden. Die Pensionskassen sind leer. Das System steht vor dem Kollaps. Mehr als 25% aller Staatsausgaben sind Pensionsleistungen. Und dennoch droht zahlreichen Pensionisten, vor allem Frauen, Altersarmut. Die Jugendlichen – eigentlich die Zukunftshoffnung jedes Landes – stehen nicht besser da: 30% aller 15-jährigen können nicht lesen, schreiben oder rechnen. Sie marschieren direkt von einem der teuersten Schulsysteme ins Arbeitsmarktservice (AMS). Dort gibt man für „Neo-Analphabeten“ mittlerweile Hunderte Millionen Euro pro Jahr aus! Trotz dieses enormen finanziellen Aufwandes werden nur wenige dieser Jugendlichen jemals einer geregelten Arbeit nachgehen.
Dafür wird es 2025 mehr als 1.000 Superreiche und um 20% mehr Milliardäre in Österreich geben!
Mit einem Wort: Wir haben bald „südamerikanische Verhältnisse“. Ein paar reiche Oligarchen, keine Mittelschicht, der Großteil der Bevölkerung kann sich nichts leisten und hat keine Aufstiegschancen. Die Bildung ist schlecht  und die Kriminalität hoch.
Die Gründe dafür liegen in der EU und im Inland. Seit der Krise 2008 rettet Brüssel mit unserem Volksvermögen jeden Pleitestaat und jede überschuldete Bank in Südeuropa. Wir bezahlen für fremde Missstände, fremde Korruption und fremde Schulden. Das führt zu Armut und Inflation. Dabei sehen die Gründungsverträge der EU vor, dass kein Staat für die Schulden des anderen haften soll. Aber Europa hält sich nicht an seine eigenen Gesetze.
In Österreich herrscht Parteienfilz. Das hat historische Gründe. Nach dem 2. Weltkrieg kam es nicht zur Gründung „eines“ Staates Österreich. Es gab zwei Staaten – einen Staat der ÖVP und einen Staat der SPÖ. Das gesamte Land, seine Verwaltung und sein öffentliches Leben wurde strikt geteilt in rote und schwarze Banken, Versicherungen, Automobilclubs, Bergvereine, Senioren-, Pflege- und Frauenorganisationen, Kammern, Sektionen und Sportdachverbände. Noch heute werden in allen staatlichen und halbstaatlichen Bereichen – von ORF bis Nationalbank – alle Positionen bis hin zum Aufsichtsrat zwischen den Regierungsparteien aufgeteilt. Das hat sich nicht geändert; auch wenn statt der SPÖ nun die FPÖ mitregiert.
Das verfilzte Politsystem in Österreich und der EU schafft sich nicht von selbst ab. Das kann nur die direkte Demokratie nach Schweizer Modell – oder die Staatspleite. Wer von beiden schneller ist, wird die Zukunft zeigen.
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