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Aufgabe im Unterricht
#21
Ich möchte auch meine persönlichen Erfahrungen dazu äußern, deswegen, weil meine Kinder auch in berufsbildende höheren Schulen waren. 
Es war leider so, dass manche Fachlehrer, die nur nebenbei unterrichtet haben und keine pädagogische Ausbildung haben, oft zum Vergessen sind.
Im Unterricht wird oberflächlich und in rasantem Tempo unterrichtet, bei den Tests oder Schularbeiten wird das Level dann sehr hoch angesetzt.
Ich will nicht pauschalieren, aber ich kann mir gut vorstellen, dass der Lehrer in Ottakring auch  dieser ungeeigneten Spezis angehört.
Manche Schüler, besonders die mit Migrationshintergrund, stecken das nicht einfach weg, und so kommt es zu solchen Aggressionen.
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#22
(11.05.2019, 08:34)brela schrieb:
(11.05.2019, 08:04)agustabell206 schrieb: https://www.krone.at/1919609

In dem verstörenden Handyclip ist zu sehen, wie ein Schüler - offenbar „zum Spaß“ - aus dem Hinterhalt seine Lehrkraft mit einem vollen Mistkübel anvisiert und diesen dann in Richtung Tafel wirft.
Der Lehrer bleibt anfangs gelassen, schmeißt schließlich aber selber die Gegenstände des Schülers aus dem Fenster.

 
Zu meiner Schulzeit wäre nie im Leben einer auf so einen Gedanken gekommen

Das finde ich eine angemessene Reaktion des Lehrers Daumen hoch 

Zum letzten Satz: Ja, das wäre mir auch nicht eingefallen, hätte ich mich nie getraut, und auch die eher goscherten Mitschüler haben sich nie so gebärdet wie manche Schüler in der heutigen Zeit. Schlimm ist das, weil Respekt und Zurückhaltung fehlen.
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#23
(11.05.2019, 08:04)agustabell206 schrieb: https://www.krone.at/1919609

Am Video sind ja jede Menge Schüler mit Migrationshintergrund zu sehen. Das hat es vor 10 bis 20 Jahre nicht gegeben. Da ist man nur mit einem guten Abschlusszeugnis in der HTL aufgenommen worden. Aber wer weiß, womöglich schenken Lehrer manchen Schülern die Noten und wenn das dann in der HTL nicht mehr der Fall ist und es Fünfer hagelt, werden Lehrer gemobbt und versucht man diese einzuschüchtern.
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#24
womöglich schenken Lehrer manchen Schülern die Noten

ganz bestimmt sogar, damit sie sie endlich loswerden
[Bild: animiertes-alter-bild-0017.gif]
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#25
den wissensstand so mancher schüler mag ich gar nicht wissen, ganz ehrlich da graut einem davor
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#26
Daten zeigen: Immer mehr Gewalt an unseren Schulen

Der handfeste Konflikt an einer HTL in Wien-Ottakring (Video oben) hat erneut zu einer breiten Diskussion über Gewalt an Österreichs Schulen geführt.
 Aktuelle Zahlen des Innenministeriums machen jetzt deutlich, dass die Sorgen der Menschen nicht unberechtigt sind:
 Die Gesamtzahl der angezeigten Gewalttaten an den Bildungseinrichtungen des Landes ist im Vorjahr im Vergleich zu 2017 um 13,5 Prozent gestiegen,
 wie aus den vorläufigen Daten des Ministeriums hervorgeht, das auf Anfrage der „Krone“ auch Informationen über Nationalitäten von Tatverdächtigen bekannt gab.
 Auffallend sind die Steigerungen nicht nur bei Körperverletzung, sondern auch bei Sexualstraftaten. Und: Vor allem Pflichtschüler sind in zunehmendem Maße mit Gewalt konfrontiert.
Tatverdächtige Schüler nach Nationalitäten:
  • Österreich: +8,8 Prozent (von 932 Tatverdächtigen im Jahr 2017 auf 1014 Tatverdächtige im Jahr 2018)
  • Afghanistan: +28,6% (von 42 auf 54)
  • Russische Föderation: +23,2% (von 56 auf 69)
  • Deutschland: +56,3% (von 16 auf 25)
  • Syrien: +12,3% (von 65 auf 73)
  • Kosovo: +100% (von 9 auf 18)
  • Nigeria: +100% (von 8 auf 16)
  • Bosnien und Herzegowina: +158,3% (von 12 auf 31)
  • Polen: +180% (von 5 auf 14)
  • Türkei: +2,4% (von 41 auf 42)
  • https://www.krone.at/1923473
Die Statistik würde bei den österreichischen Straftätern komplett anders ausschauen, wenn man den Migrationshintergrund berücksichtigen würde! 
[/url]
[url=https://imgl.krone.at/scaled/1917536/v6545e7/full]

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#27
(11.05.2019, 12:38)powerlady schrieb: den wissensstand so mancher schüler mag ich gar nicht wissen, ganz ehrlich da graut einem davor

Die Digitalisierung habe die Menschen verändert, als Kinderpsychiater erlebe er in seiner Praxis, wie wenige Fünfjährige heute imstande seien, eine Schere oder einen Stift zu bedienen.
1995 konnten Viertklässler "noch drei- bis viertausend Wörter richtig schreiben, in schöner Schrift und völlig sicher".
Das sei passé.
Den Grund habe man aber keineswegs allein in der Expansion virtueller Gewalten zu suchen: "Die Schulen wurden in den letzten 20 Jahren kaputtreformiert, die Lehrer können nicht mehr.
Auf die wahren Probleme schaut man nicht."

Früher seine die Kinder "lernwillig" und "wissbegierig" gewesen, und "haben auch Dinge gemacht, zu denen sie keine Lust hatten, üben, Hausaufgaben etc.
Und heute haben die Lehrer einen großen Teil von Schülern da sitzen, die Kleinkinder geblieben sind und sich nicht haben entwickeln können.
Wir haben an den Bedürfnissen der Kinder vorbei ein ganzes Bildungswesen auf den Kopf gestellt."
Die Veränderung des Bildungswesens sei "eine Idee der OECD und von Ideologen gewesen", die via Bildungspolitik "von oben nach unten durchgedrückt" wurde.
Heute habe jeder zweite Schulabgänger Probleme, einen Beruf zu finden.

Noch einmal der Kernsatz: Jeder zweite Schüler verharrt mental und intellektuell im Kleinkindstadium, das heißt in den Sphären von "Ich will!", "Ich will nicht!", von "Igitt" und "Juhu", von "Schneller!" und "Sofort!", in den Gefilden von Lustprinzip und Leistungszumutungsverweigerung, über all die geistigen Defiziten gar nicht zu reden.

Das sind die Sozialfälle von morgen, die Beschwerdeführer von morgen, die Gewalttäter von morgen – wenn auch das Hirn nicht wächst, die Muskulatur tut es ja am Ende doch – und die Untertanen von morgen, sofern man ihnen hinreichend unterkomplexe Welterklärungen vorkaut, die sie verstehen können, ob in deren Zentrum nun beispielsweise ein alter arabischer Prophet oder eine junge schwedische Prophetin stehen.

"Geliefert wie bestellt", würde Hadmut Danisch kommentieren, und da beginnt die Sache gruselig zu werden.
Die Partei, die mehr als jede andere für die Dekonstruktion resp. Demolierung des Bildungssystems sowie die Verramschung des deutschen Humankapitals verantwortlich ist, hat eben über 20 Prozent Stimmen bei der Europawahl bekommen, besonders viele von den Nachwachsenden, mithin eben auch nachwachsenden Debilchen.

Bestellt? Keine üble Strategie, wenn’s denn eine sein sollte. Freilich keine besonders "nachhaltige", um einen Lieblingsplapperbegriff dieses Milieus zu strapazieren, aber wer hat geglaubt, dass je ein Grüner über seine Pension hinausdächte?

Es ist wenig verwunderlich, dass die Grünen das Wahlalter senken wollen und andere Rote sogar das Wahlrecht für geistig Behinderte fordern.

Dazu passt auch, dass neuerdings "Youtuber" als Papageien des gängigen Grünsprechs im Wahlkampf mitmischen.
Erst wenn die Dummköpfe, von aller Arbeitserfahrung Unberührten und Nichtsteuerer eine Wahl entscheiden, ist eine linksgescheitelte Demokratie am Ziel.

https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna
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#28
Kurzes Zitat von brela:


 Es ist wenig verwunderlich, dass die Grünen das Wahlalter senken wollen und andere Rote sogar das Wahlrecht für geistig Behinderte fordern.

Gleich und gleich gesellt sich gern, deshalb verstehe ich, dass dieses Wahlrecht gefordert wird! Klatschen Lachen
                             Jeder darf seine Meinung äußern und vertreten!

                           Ich bestehe aber darauf, dass man sich meiner anschließt!
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#29
zu dem video mit dem mistkübelwerfenden schüler. wo hat es denn früher solch eine gewalt an den schulen gegeben. sicher haben die eltern ihre erziehung was das benehmen und die achtung anlangt auch schleifen lassen, diese offene erziehung finde ich nicht allzu gut. denn grenzen muss man kindern aufzeigen, zwar liebevoll aber doch.
was jetzt natürlich zum tragen kommt, die lehrer haben keinen ansatz mehr mit solchen schülern fertig zu werden. da wird ein lehrer an die schultafel gedrückt von einem schüler. ich glaube nicht, dass ich mir das gefallen lassen würde. jetzt frag ich mich nur, was darf der lehrer machen, wenn er so offensichtlich bedroht wird. wenn man keine machthabe hat dann haben diese art von schüler immer oberwasser und werden wohl immer dreister. was mich dann doch etwas verwundert hat, der direktor der HTL meinte etwas lapidar dazu, das seien die ewigen anfangsschwierigkeiten , also eher sehr gelassen und so als ob das normal wäre. das sehe ich aber anders, das war ein angriff an den lehrer gerichtet wo er sogar an die tafel gestossen wurde.

das werden die zukünftigen erwachsenen die in den arbeitsprozess aufgenommen werden sollen, wie soll das gehen, wenn sie sich von niemand was sagen lassen wollen? und in wahrheit auch nicht genügend wissen aufzuweisen haben.
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