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Elektroautos
#1
Elektroautos: Wie sie die Umwelt zerstören | WDR DOKU  




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#2
Es ist eine vernünftige Alternative im Werden: Das Wasserstoffauto. Dass es geht, weiß man schon lange, aber darübergetraut hat sich lange niemand. Jetzt ist zumindest bei den Großfahrzeugen wie Bussen und LKW die Testphase im Laufen oder sogar schon abgeschlossen. Der Bus fährt mit einem Elektromotor und wird mit Wasserstoff betankt. In der, im Fahrzeug verbauten, Brennstoffzelle erfolgt dann durch Sauerstoffzufuhr eine chemische Reaktion, bei der Energie erzeugt wird. Ein wesentlicher Unterschied zu batteriebetriebenen Bussen ist, dass die Stromerzeugung direkt im Fahrzeug passiert. Die Reichweite eines wasserstoffbetriebenen Busses beträgt rund 400 Kilometer pro Tankfüllung. Wasserstoffbusse sind daher gut für den Überlandverkehr geeignet. Einen weiteren Vorteil liefert der Wasserstoffbus im Winterbetrieb: Bei der chemischen Reaktion in der Brennstoffzelle entsteht auch Wärme, die im Winter für die Beheizung genutzt werden kann.
Der Wasserstoff kann mit Wind- oder Solarenergie erzeugt werden, so wie sie anfällt, gespeichert wird ausschließlich der Wasserstoff, die Betankung geht gleich schnell wie bei den herkömmlichen Kraftstoffen, der total naturfeindliche Abbau von seltenen Erden für die Akkus fällt zumindest für diesen Bereich weg.

https://www.postbus.at/das-unternehmen/i...busse.html
https://www.heute.at/wirtschaft/news/sto...e-57759721
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#3
Man mag gespannt sein, wann der Graf Müche die ÖS entdeckt. Der würde sich bei dem Thema da exzessiv austoben...
Wasserstoff ist in meinen Augen die beste Möglichkeit, auch große Energiemengen zu speichern. Und bei Sonnen- oder Windstrom spielt auch der Wirkungsgrad nur eine untergeordnete Rolle, die Elektrolyse ist ein perfekter Speicher für Stromüberschuss, etwa aus Windparks, die ja bis zu 24/7 gigantische Leistungen liefern können.
Ein weiterer Aspekt des Wasserstoffs ist die mögliche Methanisierung des Wasserstoffs mit CO2 (daran mangelt es ja nicht), wodurch man dieses synthetische Erdgas direkt in das vorhandene Gasnetz einspeisen kann. Damit kann man so nebenbei auch Fahrzeuge mit entsprechend adaptierten herkömmlichen Verbrennungsmotoren betreiben, die sind schon erhältlich und auch am Markt. Audi hat da mit den g-tron-Modellen schon Vorarbeit geleistet, samt ausgeklügeltem Verrechnungssystem bei der Betankung vom Erdgasnetz, doch die Politik will verbissen das Elektroauto und seit dem Dieselskandal forciert Audi halt den e-tron zwecks Wahrung des Images.

Aber die Politik ist ja gasfeindlich, man darf ja schier kein Gas mehr von den bösen Russen kaufen, wo doch die Amis gerne ihr Schiefergas nach Europa schippern. Natürlich mit Schiffen mit sehr robusten Motoren, welche mit einer Mischung von Schweröl, Speiseresten, Matrosenkotze und hoch belastetem Altöl auch noch klaglos laufen...  Lachen 

https://www.audi.at/innovation/g-tron
rein politisch verordnet:
https://www.audi.at/innovation/e-tron
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#4
Der hype mit den Elektroautos ist - zumindestens in China - schon vorbei. Ich habe dazu etwas geschrieben,  siehe:

http://xn--sterreichstube-upb.at/showthr...p?tid=1906

Demzufolge setzt auch China auf die Brennstoffzelle. 

Das einzige Problem bei der Brennstoffzelle ist, dass ich erst mal elektrische Energie brauche, um den Wasserstoff zu erzeugen,  um dann über den Wasserstoff wieder elektrische Energie zu erzeugen.  Das ist wenig effizient. Eine Patentlösung, wie die Zukunft ausschauen wird, habe ich nicht. Nur einer Sache bin ich mir eher sicher: der Verbrennungsmotor ist lange noch nicht tot. Da können die Gretel und die Merkel noch so laut herumschreien.
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#5
@hgl

Auch China setzt mittlerweile- neben der Brennstoffzelle - auf Gas, wovon sie im südchinesischen Meer jede Menge haben. 
Wie schon gesagt, ich weiß nicht, wohin die Reise gehen wird. Aber das Elektroauto wird auf lange Sicht nur ein Nischenprodukt bleiben. Da kann unser Graf noch so lange herumpöbeln
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#6
(12.06.2019, 23:21)Charles schrieb: @hgl

Auch China setzt mittlerweile- neben der Brennstoffzelle - auf Gas, wovon sie im südchinesischen Meer jede Menge haben. 
Wie schon gesagt, ich weiß nicht, wohin die Reise gehen wird. Aber das Elektroauto wird auf lange Sicht nur ein Nischenprodukt bleiben. Da kann unser Graf noch so lange herumpöbeln

Es geht da in erster Linie um gigantische Mengen an Energie, welche man so speichern kann, trotz eingeschränktem Wirkungsgrad. Sonne und Wind kosten nichts und die Anlagen sind für jahrzehntelangen Dauerbetrieb mit Höchstlast konzipiert. Und da ist innerhalb der Prozentskala jeder Mischbetrieb Stromverbrauch/Elektrolyse beiderseits stufenlos möglich, sonst muss das Windrad die Ohren anlegen mangels Verbrauchern. Ein unkontrolliertes Durchlaufen würde rasch zur Zerstörung der Generatoren durch unberechenbare Wirbelströme sorgen, darum stehen ja viele Windräder ja oft still. Und genau diese ansonsten gänzlich verlorene Energie kann man nutzen zur Erzeugung von Wasserstoff, und wenn nur 40% gespeichert werden, immer noch besser als Null bei keinen Kosten der Energie. Das gilt ebenso für Solarplantagen, nur gibt es da das Problem der Wirbelströme nicht dank grundsätzlich reinem Gleichstrom der Quelle.

Alleine das deutsche, bereits vorhandene (was dazu kommt!) Erdgasnetz hat eine Speicherkapazität für mehrere Monate des gesamten Energiebedarfs der BRD, inkl. aller Schwerindustrie usw. Warum will man mit Gewalt nur auf Elektroautos setzen und diesen tollen Lastspeicher nur stiefmütterlich behandeln? Für Wind und Sonne kann weder der Russe noch der Ami was kassieren und die einmaligen Anfangsinvestitionen sind durchaus tragbar. Das ist bei einem kleineren Windrad am Land nur ein Fertigmodul in einem Container zur Elektrolyse und Methanisierung, wenn ein Anschluss zu Wasser und Erdgasnetz vorhanden ist. Und ohne Erdgasnetz halt direkte Flaschenfüllung des Wasserstoffs zu einer Tankstelle etwa, das klappt ja bei anderen Sachen auch mit potenziellen Gefahrenguten...
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#7
Die Antworten sind auch interessant

Die Leiden eines Hausplaners: Hilfe, E-Auto-Ladestation!

https://www.achgut.com/artikel/die_leide...adestation
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#8
(15.06.2019, 06:58)brela schrieb: Die Antworten sind auch interessant

Die Leiden eines Hausplaners: Hilfe, E-Auto-Ladestation!

https://www.achgut.com/artikel/die_leide...adestation

Da sind wirklich tolle Antworten dabei, welche auch den blinden Politikern fehlende technische Grundkenntnisse bescheinigen.
Bei einem der postings dazu musste ich spontan an den Grafen denken, der ja immer nur von der richtigen Verteilung (damit man keine Speicher braucht, mit Speichern habe ich ihn viel gefrozzelt…) und natürlich den revolutionären neuen Akkus, welche "knapp vor dem Durchbruch" seien.
Die sinngemäße Aussage des postings: warum haben denn etwa die U-Boote seit sehr vielen Jahren nach wie vor Bleiakkus zum Antrieb? Gerade beim Militär spielten doch die Kosten nie eine Rolle und leistungsfähigere Akkus würden ja die Betriebszeit unter Wasser entscheidend verlängern / die Boote müssen nicht so oft an die Oberfläche, damit etwa ein Ladeaggregat laufen kann vor dem nächsten Tauchgang.
Dem Vergleich mit dem Militär kann ich da sehr viel abgewinnen, da viele technische Entwicklungen oft von dort beginnend und weiter verbessert in den Alltag flossen (Funktechnik, Radar, Sonar, Laser, GPS usw.). So hatten etwa die ersten Navigationsgeräte für den privaten Markt eine vom amerikanischen Militär verordnete Ungenauigkeit von etwa 20 Metern, erst als das frei gegeben wurde kam die Zeit der tauglichen Navis für das Auto...
Aber bei den Akkus haben die Militärs heute noch die gleiche Technik wie vor hundert Jahren, warum wohl? Gerade im U-Boot ist es platzmäßig sehr eng und die Akkus nehmen da sehr viel Platz ein. In den Bavaria-Filmstudios in München wird man da durch solch einen originalen Rumpf geführt, der beim Film "Das Boot" für Innenaufnahmen zum Einsatz kam (die spektakulären Außenaufnahmen wurden teilweise mit kleinen, badewannentauglichen Modellen gemacht, auch das wird gezeigt im Rahmen der Führung Daumen hoch ).  Das hätte ich dem Sir gerne unter die Nase gerieben, wenn er wieder mit seinen Wunderzellen kam, welche im Labor im Format einer Knopfzelle sooo tolle Werte bringen, also nur eine Frage der Zeit. Doch sind schon etliche solcher Projekte klammheimlich eingeschlafen, da nicht gebrauchstauglich, da kann man ja gleich mit Erdäpfelbatterien arbeiten... Lachen
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#9
Schilderung der Mitfahrt in einem Elektroauto

Die Elektrokarts, welche ich in Schuss halte bzw. den völlig verkorksten Pfusch meines Vorgängers endgültig aus der Welt schaffte, sind in einem Lagerschuppen in der Einschicht bei Steyr.
Da der Chef meiner Geringfügigen bei einer Veranstaltung war, fuhr mich seine Gattin mit ihrem Nissan Leaf dort hin, welche dann bis zum Abend mit dem Kleinen bei ihren Eltern in der Nähe war.
Anzeige der Restweite bei der Abfahrt in Linz: 130 km. Autobahn, Hitze, also die Klima an. Die km-Anzeige fiel wesentlich rascher als die zurückgelegte Strecke! Die Strecke Linz-Lager ist etwa 30 km, also das mal 2 und dann hatte sie noch rund 15 km weiter in die andere Richtung. Zurück in Linz waren noch 40 km auf der Anzeige, also zum Heimkommen reichte es noch vor einer nächtlichen Ladepause.
Nun stelle man sich einen umfangreicheren Stau vor, so etwas gab es vor einigen Tagen auf der Höhe St.Valentin, wo man ohne Möglichkeit der Abfahrt bis zu 2 Stunden stand, wenn man Pech hatte. Der ÖAMTC kann keinen Kanister Strom bringen, da kommt der Abschleppdienst oder die Feuerwehr, wenn von der Polizei oder der Asfinag bestellt, viel Spaß bei der Rechnung! Klatschen
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#10
Illusionen der Elektromobilität

Derzeit werden Elektroautos als klimapolitischer Befreiungsschlag gefeiert.
Doch sie sind kein umweltpolitisches Allheilmittel. Ein Kommentar von FuW-Redaktor Peter Morf.

https://www.fuw.ch/article/illusionen-de...obilitaet/
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