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Gebrauchtwagenkauf
#1
Fällt Euch auch auf, dass der Gebrauchtfahrzeugmarkt zu einem großen Teil in der Hand von Zuwanderern ist? Die Inserate sind alle gleich abenteuerlich, gute Zustand, Pickel, alles neue... Ist der Handel mit gebrauchten Fahrzeugen so wenig lukrativ, dass es keine österreichischen Händler mehr gibt? Ich würde jedenfalls kein Auto vom Küglü Üligülli kaufen, auch nicht vom Dugugun Tschuschuk.
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#2
(10.06.2019, 08:50)Feuerloescher schrieb: Fällt Euch auch auf, dass der Gebrauchtfahrzeugmarkt zu einem großen Teil in der Hand von Zuwanderern ist? Die Inserate sind alle gleich abenteuerlich, gute Zustand, Pickel, alles neue... Ist der Handel mit gebrauchten Fahrzeugen so wenig lukrativ, dass es keine österreichischen Händler mehr gibt? Ich würde jedenfalls kein Auto vom Küglü Üligülli kaufen, auch nicht vom Dugugun Tschuschuk.

Dazu eine schöne Story: ein Arbeitskollege von mir kaufte sich vor einigen Jahren einen Audi A4 Cabrio. Natürlich bei einem "freien" Händler und mit den üblichen Attributen in den Himmel gelobt. Nur Serviceheft war keines dabei. Aber das Erwachen kam in einer "echten" VAG-Werkstätte, als der Wagen an den Firmencomputer angeschlossen wurde, der konzernweit vernetzt ist. Da schienen nämlich gleich alle Wartungen und Services auf, welche der Vorbesitzer durchaus korrekt durchführen hatte lassen. Der km-Stand der letzten offiziellen Wartung war da etwa 60.000km höher als der angezeigte Wert am Tacho...
Der Kollege mit bosnischem Hintergrund ersuchte mich um Hilfe, was er da machen könne. Ich ermittelte den Wert laut Eurotax für beide km-Stände, was natürlich eine satte Differenz ergab. Mit dem entsprechenden Papierausdruck begleitete ich ihn auf die AK, da ich mir da beim Reden leichter tat als der unerfahrene junge Mann mit damals etwa 22. 
Und speziell dieser Ausdruck war da Gold wert, da sich der Jurist der AK da sofort ein klares Bild machen konnte, ohne der Sache erst mal auf den Grund gehen zu müssen.
Ergebnis: der Händler wurde von der AK zur "freiwilligen" Rückgabe von rund 5.000€ "ermutigt", um einer Strafanzeige wegen schwerem Betrug zu entkommen. Der Irfan konnte schlagartig fast den ganzen offenen Rest des Kredites zurückzahlen, den er für rund die Hälfte des Kaufpreises mit Bürgschaft Papa aufgenommen hatte.
Ergebnis 2, was Nettes: wie das Schicksal so spielt, wurden wir in dieser Firma da zu einem Zweierteam zusammengewürfelt. Wir waren dann jahrelang das Traumteam bei der Montage und anderen Arbeiten an Klimaanlagen. Jugendliche Kraft und Wissbegier gepaart mit breiter Erfahrung und unzähligen Kniffen sowie sehr exakter Arbeit, auch in der optischen Ausführung. Wir wurden vorwiegend zu heiklen Kunden entsandt, da Reklamationen oder Beschwerden bei diesem Team ein Fremdwort waren. Der Höhepunkt waren 7 Monate in der BRD, der dortige Filialleiter wollte uns gar nicht mehr zurücklassen nach Österreich...
Der ruft mich heute noch an, wenn er etwa ein elektrisches Problem bei einer Störung hat, um sich in der (nun anderen) Firma keine Blöße zu geben, oder wenn er wo eine pfiffige und einfache Lösung braucht. Ein erfahrener Praktiker denkt anders als ein bewährungswütiger Schulabgänger der HTL. Dafür ist er jederzeit bereit zum Transport sperriger Güter mit dem Firmenbus (Privat-km sind genehmigt) und schickt mir regelmäßig Fotos der kleinen Tochter im neu erbauten Haus, Papa zahlt mit...
Da begann die Integration aber schon bei den Eltern, trotz Moslems, das wird aber nun Zuviel OT, darum Ende.
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