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Vogelschredder Windrad - so tötet Windenergie
#11
(12.06.2019, 19:14)Daisy schrieb: In Wäldern haben die Teile wirklich nichts zu suchen, da gebe ich Euch recht. Ansonsten ist mir jeder Windpark lieber als neue Atonkraftwerke (von den alten ganz zuschweigen).
Ich würde für Off-Shore-Anlagen plädieren. Da wird es sicher auch die eine oder andere Möve erwischen, aber mit Schwund muss man immer rechnen.

Windparks sind aber eine ökologische Katastrophe.

Nicht nur die Vögel die in der Rotorblätter geraten sind ein Gefahr, Windparks verbrämen auch ganz Populationen von Tieren aus der Umgebung. 
So werden bei Offshore-Windparks ganze Ozeanbereiche so gut wie faunafrei und auch am Land, vertreibt der Lärm der Windparks die Tiere, denen ihr angestammter Lebenraum gestohlen wird, was oft mit dem Tod ganzer Populationen einhergeht, da sie in der heutigen Zeit kaum mehr Raum zum Ausweichen haben.

Und wo die Tiere nicht völlig vertrieben werden, haben Windparks extreme Auswirkungen auf die Lebensart, Futter und Fortpflanzung

https://www.br.de/nachrichten/wissen/win...re,RAhQxpI

Windparks sind ein stiller Genozid an der Artenvielfalt.

Ich kann da nichts positives gegenüber den AKW's erkennen.
VIVERE ET VINCERE
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#12
(18.06.2019, 09:49)helios schrieb: Windparks sind ein stiller Genozid an der Artenvielfalt.

Ich kann da nichts positives gegenüber den AKW's erkennen.

Tja, dann hilft nur ein "Reset", ein großer Knall - und die restlichen Menschen müssen versuchen, mit weniger Strom oder gar keinem Strom auszukommen. Blöderweise ist ja heutzutage genau das Gegenteil der Fall; jeder noch so banale Handgriff wird elektronisch unterstützt. Fängt bei der elektrischen Zahnbürste an, geht über Mähroboter und endet beim E-Auto.
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#13
(18.06.2019, 10:27)Daisy schrieb:
(18.06.2019, 09:49)helios schrieb: Windparks sind ein stiller Genozid an der Artenvielfalt.

Ich kann da nichts positives gegenüber den AKW's erkennen.

Tja, dann hilft nur ein "Reset", ein großer Knall - und die restlichen Menschen müssen versuchen, mit weniger Strom oder gar keinem Strom auszukommen. Blöderweise ist ja heutzutage  genau das Gegenteil der Fall; jeder noch so banale Handgriff wird elektronisch unterstützt. Fängt bei der elektrischen Zahnbürste an, geht über Mähroboter und endet beim E-Auto.

DAS oder so ähnlich denke ich auch.

Jeder braucht Strom Strom Strom bis zum geht nicht mehr. Immer mehr mehr und noch mehr!

Niemand will auf seine tägliche warme Dusche verzichten, warme Wohnung im Winter, kühle Getränke im Sommer, ganz zu schweigen von permanent erreichbar sein und zu posten und streamen und liken was das Zeug hält.
Von den von dir erwähnten Zahnbürsten und Mährobotern red ich da schon gar nimmer. Und ja genau ... bald müssen es ja auch aus "Umweltschutzgründen"  ROFL  nur mehr E-Autos sein ... 

Aber sobald irgendwo irgendeine Stromanlage gebaut wird, egal welche auch immer, das geht ja gaaar ned.

Ich war auch immer der Meinung, die Windkraft ist noch die "ökologischste" von allen. Manchmal tendiere ich ja mitterweile schon zur Kernenergie ... Tja ... Von irgendwo ursprünglich muss der Strom ja kommen, der so praktisch aus der Steckdose kommt ... 
Oder wir krabbeln zurück in die Höhlen und tun Steinderl klopfen. Mit den ganz guten soll man ja angeblich auch Feuer machen können. 

Ich war schon bei 2 Führungen durch das ehem. AKW Zwentendorf mit. Urspannend sag ich nur und kann es nur weiter empfehlen. 
Und natürlich ist der Grundtenor "Nein zu Kernenergie!" 
Meine Tochter schrieb ihre VWA zum Thema AKW Zwentendorf und traf in Zuge dessen ein paar Mal Univ.Doz. Peter Weish der BOKU Wien. Ein Veteran unter den Atomgegnern der ersten Stunde seit "Zwentendorf".

Ich weiß es leider auch nicht, was die beste Möglichkeit ist, Energie in extrem großen Mengen zu erzeugen.
Ich weiß aber, immer nur dagegen zu sein, hilft auch nicht weiter.  Sorry
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#14
(18.06.2019, 10:27)Daisy schrieb:
(18.06.2019, 09:49)helios schrieb: Windparks sind ein stiller Genozid an der Artenvielfalt.

Ich kann da nichts positives gegenüber den AKW's erkennen.

Tja, dann hilft nur ein "Reset", ein großer Knall - und die restlichen Menschen müssen versuchen, mit weniger Strom oder gar keinem Strom auszukommen. Blöderweise ist ja heutzutage  genau das Gegenteil der Fall; jeder noch so banale Handgriff wird elektronisch unterstützt. Fängt bei der elektrischen Zahnbürste an, geht über Mähroboter und endet beim E-Auto.

Weniger Strom wird es auf die nächsten 100 nicht spielen. Wenn nicht sogar 200 Jahre.

Es gäbe jede Menge Konzepte, Energie en masse und das mit so wenig Schäden wir möglich zu erzeugen. Um ehrlich zu sein, hilft der Menschheit die Kleingeistigkeit innerhalb diverser Landesgrenzen nicht weiter.
Wasserkraftwerke, geothermale Kraftwerke, Solaranlagen usw müssten nur im globalen Maßstab an der richtigen Stelle eingesetzt werden.
VIVERE ET VINCERE
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#15
(18.06.2019, 12:33)helios schrieb:
(18.06.2019, 10:27)Daisy schrieb:
(18.06.2019, 09:49)helios schrieb: Windparks sind ein stiller Genozid an der Artenvielfalt.

Ich kann da nichts positives gegenüber den AKW's erkennen.

Tja, dann hilft nur ein "Reset", ein großer Knall - und die restlichen Menschen müssen versuchen, mit weniger Strom oder gar keinem Strom auszukommen. Blöderweise ist ja heutzutage  genau das Gegenteil der Fall; jeder noch so banale Handgriff wird elektronisch unterstützt. Fängt bei der elektrischen Zahnbürste an, geht über Mähroboter und endet beim E-Auto.

Weniger Strom wird es auf die nächsten 100 nicht spielen. Wenn nicht sogar 200 Jahre.

Es gäbe jede Menge Konzepte, Energie en masse und das mit so wenig Schäden wir möglich zu erzeugen. Um ehrlich zu sein, hilft der Menschheit die Kleingeistigkeit innerhalb diverser Landesgrenzen nicht weiter.
Wasserkraftwerke, geothermale Kraftwerke, Solaranlagen usw müssten nur im globalen Maßstab an der richtigen Stelle eingesetzt werden.

Daran habe ich auch schon gedacht. Beispielsweise Solaranlagen in der Sahara. Kann jetzt spontan keinen Link dazu finden, aber soweit ich mich erinnern kann, ist dort das Problem mit den Sandstürmen. Darüber hinaus wären wir wieder in unserer Energieerzeugung von arabischen Ländern abhängig.
Leider habe ich keine wirklich zündende Idee, wie man den Energiehunger dieser Welt ohne massive Zerstörungen der Umwelt befriedigen könnte. Viele Dinge sind momentan nur Spekulation.  Synthetische Kraftstoffe? Festkörperbattieren? Kernfusion? 
Alles Zukunftsmusik. 
Auch mit der Brennstoffzelle wäre ich vorsichtig.  So viele Windräder und Solaranlagen haben wir gar nicht, um all den nötigen Wasserstoff erzeugen zu können.
Als Übergangslösung könnte ich mir einen Umstieg von Öl auf Gas vorstellen.  
Wir werden sehen.
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#16
(18.06.2019, 21:15)Charles schrieb: Daran habe ich auch schon gedacht. Beispielsweise Solaranlagen in der Sahara. Kann jetzt spontan keinen Link dazu finden, aber soweit ich mich erinnern kann, ist dort das Problem mit den Sandstürmen. Darüber hinaus wären wir wieder in unserer Energieerzeugung von arabischen Ländern abhängig.
Leider habe ich keine wirklich zündende Idee, wie man den Energiehunger dieser Welt ohne massive Zerstörungen der Umwelt befriedigen könnte. Viele Dinge sind momentan nur Spekulation.  Synthetische Kraftstoffe? Festkörperbattieren? Kernfusion? 
Alles Zukunftsmusik. 
Auch mit der Brennstoffzelle wäre ich vorsichtig.  So viele Windräder und Solaranlagen haben wir gar nicht, um all den nötigen Wasserstoff erzeugen zu können.
Als Übergangslösung könnte ich mir einen Umstieg von Öl auf Gas vorstellen.  
Wir werden sehen.

Ein erster Schritt in Gemeinschaftsarbeit mit Norwegen in Richtung Lösung ist getan:

Nordlink

Die haben Wasserkraft, wir haben Wind.
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#17
(18.06.2019, 21:15)Charles schrieb:
(18.06.2019, 12:33)helios schrieb:
(18.06.2019, 10:27)Daisy schrieb:
(18.06.2019, 09:49)helios schrieb: Windparks sind ein stiller Genozid an der Artenvielfalt.

Ich kann da nichts positives gegenüber den AKW's erkennen.

Tja, dann hilft nur ein "Reset", ein großer Knall - und die restlichen Menschen müssen versuchen, mit weniger Strom oder gar keinem Strom auszukommen. Blöderweise ist ja heutzutage  genau das Gegenteil der Fall; jeder noch so banale Handgriff wird elektronisch unterstützt. Fängt bei der elektrischen Zahnbürste an, geht über Mähroboter und endet beim E-Auto.

Weniger Strom wird es auf die nächsten 100 nicht spielen. Wenn nicht sogar 200 Jahre.

Es gäbe jede Menge Konzepte, Energie en masse und das mit so wenig Schäden wir möglich zu erzeugen. Um ehrlich zu sein, hilft der Menschheit die Kleingeistigkeit innerhalb diverser Landesgrenzen nicht weiter.
Wasserkraftwerke, geothermale Kraftwerke, Solaranlagen usw müssten nur im globalen Maßstab an der richtigen Stelle eingesetzt werden.

Daran habe ich auch schon gedacht. Beispielsweise Solaranlagen in der Sahara.

Daumen hoch

Volle Zustimmung, zu beiden Beiträgen.

Was ihr hier ansprecht hat übrigens einen Fachausdruck: Supergrid

(Witzig nur: Als ich im Krone-Forum schon vor Jahren genau das Supergrid und seine Vorteile erwähnte, wurde mir von den üblich Verdächtigen vehement widersprochen ...)


Zitat:Auch mit der Brennstoffzelle wäre ich vorsichtig.  So viele Windräder und Solaranlagen haben wir gar nicht, um all den nötigen Wasserstoff erzeugen zu können.

Auch das kann man nur unterschreiben. Wir haben nicht genug Energie, wir werden mindestens die nächsten Jahrzehnte nicht genug Energie haben, um ausreichend Wasserstoff erzeugen zu können. Egal wieviele Vorteile Wasserstoff auch hat - es geht halt einfach nicht ...

(Wobei mir auch bei dieser Aussage immer wieder vehement widersprochen wurde. Jetzt scheinen ja doch schon mehr Leute drauf zu kommen, dass sich die Physik nicht "überlisten" lässt.)


Zitat:Als Übergangslösung könnte ich mir einen Umstieg von Öl auf Gas vorstellen.

Egal wie: Je länger man wartet, je länger man nichts bzw. viel zu wenig tut - umso teurer und umso unmöglicher wird die Energiewende. Hätten nicht seit einigen Jahrzehnte diverse Kräfte massiv gegen die Energiewende gearbeitet - wäre sie locker zu stemmen gewesen. Jetzt sind die Aufgaben schon beinahe unlösbar. Da aber das Überleben der Menschheit davon abhängt (das sagen schon viele Wissenschaftler) - MÜSSEN wir sie meistern. Still und leise aussterben ist keine Lösung ...
  [/quote]
Antworten
#18
(Gestern, 08:14)Rarius schrieb: Daumen hoch

Volle Zustimmung, zu beiden Beiträgen.

Was ihr hier ansprecht hat übrigens einen Fachausdruck: Supergrid

(Witzig nur: Als ich im Krone-Forum schon vor Jahren genau das Supergrid und seine Vorteile erwähnte, wurde mir von den üblich Verdächtigen vehement widersprochen ...)


Zitat:Auch mit der Brennstoffzelle wäre ich vorsichtig.  So viele Windräder und Solaranlagen haben wir gar nicht, um all den nötigen Wasserstoff erzeugen zu können.

Auch das kann man nur unterschreiben. Wir haben nicht genug Energie, wir werden mindestens die nächsten Jahrzehnte nicht genug Energie haben, um ausreichend Wasserstoff erzeugen zu können. Egal wieviele Vorteile Wasserstoff auch hat - es geht halt einfach nicht ...

(Wobei mir auch bei dieser Aussage immer wieder vehement widersprochen wurde. Jetzt scheinen ja doch schon mehr Leute drauf zu kommen, dass sich die Physik nicht "überlisten" lässt.)


Zitat:Als Übergangslösung könnte ich mir einen Umstieg von Öl auf Gas vorstellen.

Egal wie: Je länger man wartet, je länger man nichts bzw. viel zu wenig tut - umso teurer und umso unmöglicher wird die Energiewende. Hätten nicht seit einigen Jahrzehnte diverse Kräfte massiv gegen die Energiewende gearbeitet - wäre sie locker zu stemmen gewesen. Jetzt sind die Aufgaben schon beinahe unlösbar. Da aber das Überleben der Menschheit davon abhängt (das sagen schon viele Wissenschaftler) - MÜSSEN wir sie meistern. Still und leise aussterben ist keine Lösung ...
 
[/quote]

Hast den link, den ich gestern gebracht habe, mal aufgemacht? Keine Bange, der Standard ist sicher keine Virenschleuder. Aber solange jeder Strommast sofort mit Bürgerinitiativen usw. viele Jahre lang bis zum Höchstgericht bekämpft wird, hast sehr schlechte Karten mit Deinem Trumpfliebling "Supergrid". Zwinkern 

Und nebenbei gehen gigantische Mengen an Energie ungenutzt verloren, weil man zuwenig in Möglichkeiten der Speicherung (behalte Deinen Blutdruck im Auge! ROFL ) projektiert. Und wenn es nur Wasserstoff ist...  Lachen
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#19
Hintergrundleser schrieb:Hast den link, den ich gestern gebracht habe, mal aufgemacht? Keine Bange, der Standard ist sicher keine Virenschleuder. Aber solange jeder Strommast sofort mit Bürgerinitiativen usw. viele Jahre lang bis zum Höchstgericht bekämpft wird, hast sehr schlechte Karten mit Deinem Trumpfliebling "Supergrid". Zwinkern 

Ein Supergrid ist mit den heutigen Möglichkeiten machbar - und nötig. Und wennst es mir nicht glaubst, dann vielleicht Helios und Charles, die weiter oben ebenfalls genau das ansprechen.

Übrigens ist der erste Teil eines Europäischen Grids bereits knapp vor der Fertigstellung:

==> NordLink
Zitat:Der Bau der Stromleitung "NordLink" geht auf die Zielgerade. Sie verbindet die Kapazitäten der Wasserkraftwerke in Norwegen mit der Windenergie aus Deutschland.
...
Das Prinzip ist ganz einfach: Erzeugen die Windmüller in Schleswig-Holstein mal wieder mehr Strom, als das Netz vertragen kann, fließt die überschüssige Energie nach Norwegen. Die Skandinavier schalten in diesem Moment ihre eigenen Wasserkraftwerke ab oder nutzen den norddeutschen Ökostrom, um in ihren Stauseen das Wasser wieder bergauf zu pumpen.


Zitat:Und nebenbei gehen gigantische Mengen an Energie ungenutzt verloren, weil man zuwenig in Möglichkeiten der Speicherung (behalte Deinen Blutdruck im Auge! ROFL ) projektiert. Und wenn es nur Wasserstoff ist...  Lachen

Auch diese Diskussion hatten wir schon unzählige male. Ich zitiere dazu eine Studie von Leuten die es "etwas" besser wissen als Du (und ich):


https://speicherinitiative.at/assets/Upl...assung.pdf

Zitat:Die Ergebnisse auf einen Blick

1. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien muss nicht auf Stromspeicher warten.

In den nächsten 10 bis 20 Jahren kann die benötigte Flexibilität im Stromsystem durch andere Flexibilitätsoptionen (zum Beispiel flexible Kraftwerke, Lastmanagement) günstiger bereitgestellt werden als durch neue Strom­speicher. Erst bei sehr hohen Anteilen von Erneuerbaren Energien werden neue Stromspeicher wirklich benötig.


Träum also weiter von Deinen "Wasserstoffspeichern" - Studien bestätigen was ich seit Jahren sage: Nämlich, dass sie noch lange nicht benötigt werden, und ein Ausbau des Netzes (für ein besseres Lastenmanagement) vorrangig und billiger ist. Und auch die Realität zeigt, dass genau das vorangetrieben wird - wie beispielsweise mittels dem oben angesprochenen NordLink.
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