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Vogelschredder Windrad - so tötet Windenergie
#71
@mike: Du hast offensichtlich keine Ahnung, was ein Speicher eigentlich ist. 
Ich erkläre Dir das mal kurz: Ein Speicher ist eine Anlage, welche es in den unterschiedlichsten Ausführungen gibt. Der tiefe Sinn ist also, dass man Energie rechtzeitig speichert, dass man sie verfügbar hat wenn man sie braucht. 
Was reitest da dauernd auf Flexibilitätsoptionen usw. herum, das hat damit rein gar nichts zu tun. Du kannst Speicher nicht einfach durch Umverteilung von Portugal bis Norwegen einfach sparen mit entsprechendem Netzausbau. Da sind die örtlichen Schwankungen und nicht planbaren Zuwächse oder Abschwächungen, etwa bei Standortsverlegungen von Schwerindustrie, nicht einfach mit einer App schaltbar, das sind reine Rechenbeispiele am Ist-Zustand und reine Theorie. 
Auch soll jeder Staat weitgehend Selbstversorger sein, willst Du eine totale Abhängigkeit vom Ausland, abgesehen von der Verrechnung?
Und neue Speicherseen etwa in der Größenordnung von Kaprun gehen heute nie und nimmer durch, gigantische Batterieanlagen wie etwa bei Tesla ein ultimativer Wahnsinn von der Rohstoffgewinnung bis zur Entsorgung, dafür ist das Erdgasnetz flächendeckend und international bereits vorhanden. 
Sollen etwa die gewaltigen Windparks in der Nordsee nur auf Teillast laufen, trotz genügend Wind, aber fehlenden Abnehmern? Spare Dir das dumme Argument der Umverteilung, wo der Strom gerade gebraucht wird, in Europa ist es weitgehend zeitgleich überall hell oder Dunkel, die Stunde Differenz zur MEZ ist da völlig egal.
Mit dem reinen Netzausbau kannst Dir die heilige Energiewende voll in die Haare schmieren, weil Du vor ausreichendem und entsprechend gefülltem Speicher kein einziges fossil-kalorisches Kraftwerk abschalten kannst. Eine Berechnungsgrundlage der Größenordnung etwa einer Elektrolyseanlage, ist die Maximalleistung eines Windrades, eines Windparks oder einer Solarplantage. Renommierte und finanzkräftige Firmen, von Fronius bis Siemens, testen und optimieren schon entsprechende schlüsselfertige Module, über den Grund lasse ich Dich aber im Unklaren, vielleicht beginnst mal zu Denken.  ROFL
Und das besagt absolut nicht, dass ich bedingungslos auf Wasserstoff und P2G setze, nur ist das die beste und umweltschonendste Methode zur wenigstens teilweisen Speicherung ansonsten sinnlos verlorener Energie, aber das habe ich Dir ja schon mal erläutert, glaube ich... ROFL 

Im Übrigen sollst keine Studien so vehement verfechten, welche von Kaninchen verfasst wurden. Lies Dir mal den Schwachsinn durch, welchen Du in den letzten postings selbst geschrieben hast.
 Blödeln Blödeln Blödeln Winken
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#72
(04.07.2019, 20:45)hintergrundleser schrieb: @mike: Du hast offensichtlich keine Ahnung, was ein Speicher eigentlich ist. 
Ich erkläre Dir das mal kurz:

Ich bin mir absolut sicher, dass jene Leute, die die Speicherstudie erstellten, ganz genau wissen was ein Speicher ist (und mir brauchst es auch nicht zu erklären).

Und die sagen immer noch das genaue Gegenteil von Dir, egal wie lange Du herumlaberst, anderen unzureichendes Wissen unterstellst, oder oder oder. Daumen hoch

Du sagst: Speicherausbau muss jetzt bzw. gleichzeitig erfolgen - die sagen, Speicherausbau sollte nicht jetzt erfolgen, derzeit sind die anderen Flexibilitätsoptionen sinnvoller und günstiger.


Zitat:Was reitest da dauernd auf Flexibilitätsoptionen usw. herum, das hat damit rein gar nichts zu tun.

Doch, hat es, wie die Speicherstudie mehr als deutlich sagt. Kannst Dich schon wieder nicht daran erinnern, muss ich's Dir das Xte mal zitieren?

Ich hab Dir auch schon dutzende male erklärt, was genau die anderen Flexibilitätsoptionen mit dem Speicher zu tun haben, und auch warum die Speicherstudie sagt, dass beispielsweise eben der Netzausbau vorrangig erfolgen sollte, und neue Speicher die nächsten 10 bis 20 Jahre nicht nötig und teurer kommen.

Zitat:Du kannst Speicher nicht einfach durch Umverteilung von Portugal bis Norwegen einfach sparen mit entsprechendem Netzausbau.

Doch, ganz genau das kann man, wie Dir auch schon beim "Nordlink" erklärt und gezeigt wurde. An das kannst Dich wohl auch schon nicht mehr erinnern? Bitte schön, hier nochmals:

==> Nordlink in Deutschland angekommen

Zitat:Das Prinzip ist ganz einfach: Erzeugen die Windmüller in Schleswig-Holstein mal wieder mehr Strom, als das Netz vertragen kann, fließt die überschüssige Energie nach Norwegen. Die Skandinavier schalten in diesem Moment ihre eigenen Wasserkraftwerke ab oder nutzen den norddeutschen Ökostrom, um in ihren Stauseen das Wasser wieder bergauf zu pumpen.

Mit Nordlink ist also ein Teil jener Lösung erschaffen, den man Dir wieder und wieder und wieder erfolglos erklären möchte: Dadurch, dass man das Netz ausgebaut hat, hat man sich neue Speicher erspart.

Deine bevorzugte Lösung wäre wohl gewesen, neue Speicher im Norden Deutschlands zu bauen, um "überschüssige Energie" speichern zu können. Bei Dir wäre das selbstverständlich Wasserstoff gewesen (womit Du wegen des schlechten Wirkungsgrades auch gleich viel Energie verschenkt hättest).

Weil Dich allerdings niemand fragt, und weil es laut Speicherstudie eine billigere Lösung gab, die dann nicht viel Energie verschwendet, wurde die gewählt: Es wurden KEINE neuen Speicher gebaut, sondern das Netz ausgebaut. Daumen hoch
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#73
(05.07.2019, 08:03)Rarius schrieb: Und die sagen immer noch das genaue Gegenteil von Dir, egal wie lange Du herumlaberst, anderen unzureichendes Wissen unterstellst, oder oder oder. Daumen hoch

Das sagt grad der Richtige Zwinkern
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#74
(05.07.2019, 08:03)Rarius schrieb:
Zitat:Du kannst Speicher nicht einfach durch Umverteilung von Portugal bis Norwegen einfach sparen mit entsprechendem Netzausbau.

Doch, ganz genau das kann man, wie Dir auch schon beim "Nordlink" erklärt und gezeigt wurde. An das kannst Dich wohl auch schon nicht mehr erinnern? Bitte schön, hier nochmals:

==> Nordlink in Deutschland angekommen

Zitat:Das Prinzip ist ganz einfach: Erzeugen die Windmüller in Schleswig-Holstein mal wieder mehr Strom, als das Netz vertragen kann, fließt die überschüssige Energie nach Norwegen. Die Skandinavier schalten in diesem Moment ihre eigenen Wasserkraftwerke ab oder nutzen den norddeutschen Ökostrom, um in ihren Stauseen das Wasser wieder bergauf zu pumpen.

Mit Nordlink ist also ein Teil jener Lösung erschaffen, den man Dir wieder und wieder und wieder erfolglos erklären möchte: Dadurch, dass man das Netz ausgebaut hat, hat man sich neue Speicher erspart.

Du bist ein typischer Schreibtischtäter.
Von Leitungsverluste hast noch nix gehört.
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#75
(05.07.2019, 08:03)Rarius schrieb:
(04.07.2019, 20:45)hintergrundleser schrieb: @mike: Du hast offensichtlich keine Ahnung, was ein Speicher eigentlich ist. 
Ich erkläre Dir das mal kurz:

Ich bin mir absolut sicher, dass jene Leute, die die Speicherstudie erstellten, ganz genau wissen was ein Speicher ist (und mir brauchst es auch nicht zu erklären).

Und die sagen immer noch das genaue Gegenteil von Dir, egal wie lange Du herumlaberst, anderen unzureichendes Wissen unterstellst, oder oder oder. Daumen hoch

Du sagst: Speicherausbau muss jetzt bzw. gleichzeitig erfolgen - die sagen, Speicherausbau sollte nicht jetzt erfolgen, derzeit sind die anderen Flexibilitätsoptionen sinnvoller und günstiger.


Zitat:Was reitest da dauernd auf Flexibilitätsoptionen usw. herum, das hat damit rein gar nichts zu tun.

Doch, hat es, wie die Speicherstudie mehr als deutlich sagt. Kannst Dich schon wieder nicht daran erinnern, muss ich's Dir das Xte mal zitieren?

Ich hab Dir auch schon dutzende male erklärt, was genau die anderen Flexibilitätsoptionen mit dem Speicher zu tun haben, und auch warum die Speicherstudie sagt, dass beispielsweise eben der Netzausbau vorrangig erfolgen sollte, und neue Speicher die nächsten 10 bis 20 Jahre nicht nötig und teurer kommen.

Zitat:Du kannst Speicher nicht einfach durch Umverteilung von Portugal bis Norwegen einfach sparen mit entsprechendem Netzausbau.

Doch, ganz genau das kann man, wie Dir auch schon beim "Nordlink" erklärt und gezeigt wurde. An das kannst Dich wohl auch schon nicht mehr erinnern? Bitte schön, hier nochmals:

==> Nordlink in Deutschland angekommen

Zitat:Das Prinzip ist ganz einfach: Erzeugen die Windmüller in Schleswig-Holstein mal wieder mehr Strom, als das Netz vertragen kann, fließt die überschüssige Energie nach Norwegen. Die Skandinavier schalten in diesem Moment ihre eigenen Wasserkraftwerke ab oder nutzen den norddeutschen Ökostrom, um in ihren Stauseen das Wasser wieder bergauf zu pumpen.

Mit Nordlink ist also ein Teil jener Lösung erschaffen, den man Dir wieder und wieder und wieder erfolglos erklären möchte: Dadurch, dass man das Netz ausgebaut hat, hat man sich neue Speicher erspart.

Deine bevorzugte Lösung wäre wohl gewesen, neue Speicher im Norden Deutschlands zu bauen, um "überschüssige Energie" speichern zu können. Bei Dir wäre das selbstverständlich Wasserstoff gewesen (womit Du wegen des schlechten Wirkungsgrades auch gleich viel Energie verschenkt hättest).

Weil Dich allerdings niemand fragt, und weil es laut Speicherstudie eine billigere Lösung gab, die dann nicht viel Energie verschwendet, wurde die gewählt: Es wurden KEINE neuen Speicher gebaut, sondern das Netz ausgebaut. Daumen hoch

Zitat:Grundsätzlich wird in jedem Pumpspeicherkraftwerk mehr Strom zum Hochpumpen benötigt als beim Herunterfließen wieder zurückgewonnen werden kann. Verluste entstehen beim Lade- und beim Entladevorgang durch die Reibungsverluste des fließenden Wassers (Flüssigkeiten haben einen Strömungswiderstand; bei Wasser spricht man auch von Wasserwiderstand und hydraulischen Verlusten), durch den Wirkungsgrad der Pumpe (Ladevorgang) bzw. Turbine (Entladevorgang), durch den Wirkungsgrad des Motors bzw. des Generators sowie durch Trafoverluste und in geringem Maße auch durch Eigenbedarf des Pumpspeicherwerkes. Der Gesamtwirkungsgrad eines Pumpspeicherkraftwerkes liegt bei 75–80 %, in Ausnahmefällen etwas höher.[6][7][8] Der Gesamtwirkungsgrad ist geringer als bei Speicherkraftwerken, da bei einem Pumpspeicherkraftwerk der Wirkungsgrad für die Pumpen hinzukommt.

Hinzu kommen weitere Übertragungsverluste für Hin- und Rücktransport der elektrischen Energie. Diese hängen ab von der geographischen Distanz zwischen Energieerzeuger, Pumpspeicherung und Energieverbraucher. 

Zitat:Die Vollkosten, um elektrische Energie in einem Pumpspeicherkraftwerk für einen Tag zu speichern, liegen bei 3 bis 5 Cent/kWh. Die Speicherdauer beeinflusst die Kosten: je länger gespeichert wird, desto höher die Kosten, je kürzer gespeichert wird, desto niedriger die Kosten.[18] Da Kraftwerke gesetzlich wie Endverbraucher behandelt werden und damit hohe Entgelte für die Netznutzung zahlen müssen, sind Pumpspeicherwerke nach Angaben der Kraftwerksbetreiber gegenwärtig nahezu unwirtschaftlich. (Nur neu gebaute Anlagen sind in den ersten 10 Jahren vom Netznutzungsentgelt befreit.) Gleichzeitig sinken die Einnahmen, da der Unterschied der Strompreise im Tagesverlauf geringer ist als früher. Dies liegt zum einen an der Abschaltung von Atomkraftwerken, die hauptsächlich die nächtliche Überlast verursachten, zum anderen an dem nur tagsüber zur Verfügung stehenden Sonnenstrom.[19]

Zitat:Es war von Anfang an klar, dass dieses System technisch funktioniert, aber der ökonomische Nutzen wurde erst durch die Inbetriebnahme des Koepchenwerkes nachgewiesen. Die Existenz von Pumpspeicherkraftwerken sicherte damit auch einen Teil der wirtschaftlichen Risiken thermischer Grundlast-Kraftwerke ab, die so auch nachts praktisch nicht benötigten Strom ins Netz einspeisen konnten.

Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energie im Zuge der Energiewende hat sich das Betriebsmuster von Pumpspeicherkraftwerken deutlich gewandelt. Insbesondere im Sommer, wenn die Photovoltaik tagsüber große Mengen elektrischer Energie ins Netz speist, wird die Mittagsspitze und häufig auch große Teile der Mittellast von Photovoltaikanlagen gedeckt, so dass sich die Betriebszeiten von Pumpspeichern stärker in die Morgen- und Abendstunden verschieben. Gleichzeitig führt der Ausbau von Wind- und Solarenergie langfristig zu einem zunehmenden Speicherbedarf, um die volatile Erzeugung ausgleichen zu können. Daher wird in Zukunft mit einer steigenden Bedeutung von Speicherkraftwerken, darunter auch Pumpspeicherkraftwerken gerechnet. Eine relevante Dimension erreicht der Speicherbedarf ab einem regenerativen Anteil von 60–80 % an der Stromversorgung; bei geringeren Anteilen sind der Flexibilitätsoptionen wie Lastmanagement, flexibler Betrieb von konventionellen Kraftwerken und der Ausbau der Stromnetze ökonomisch zweckmäßigere Optionen zum Ausgleich der Schwankungen.[4] 

https://de.wikipedia.org/wiki/Pumpspeicherkraftwerk

Also sollen wir den ganzen Überschussstrom in Norwegen zwischenparken. Das ist natürlich ein vorhandener Speicher für kurzfristigen, aber zeitlich begrenzten Bedarf. Als Langzeitspeicher bietet sich das gigantische Gasnetz an, aber das will ja die Merkel praktisch mit amerikanischem Schiefergas befüllen wegen den bösen Russen. Mit Politik hat das Ganze natürlich überhaupt nichts zu tun
Dafür hängt sich Norwegen ein grünes Mäntelchen um und exportiert enorme Mengen an Öl und Gas, Geld stinkt nicht.
Der Sinn der verschiedenen Speicherarten samt den vernünftigen Speicherzeiten kommt übrigens sogar in der Kaninchenstudie vor, und auch für Gas braucht man eben keine neuen Speicher. In Osttirol etwa gibt es erbitterten Widerstand gegen ein neues Laufkraftwerk und jede Stromleitung wird beeinsprucht mit umfangreichen negativen "Expertisen". 
Doch ist nur ein vernünftiger Mix die Lösung, wenn man voll auf erneuerbare Energie setzt, da hilft kein schulmeisterliches Festkleben ausschließlich an einer bestimmten Form, was ja auch die Kaninchenstudie eindeutig besagt, ich habe solche Passagen auch in der Krone bereits gepostet, das hast Du immer voll ignoriert, magst ein paar Screenshots?  

[Bild: ymq9vqag97g.jpg]
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#76
(05.07.2019, 09:10)kanTau schrieb:
(05.07.2019, 08:03)Rarius schrieb:
Zitat:Du kannst Speicher nicht einfach durch Umverteilung von Portugal bis Norwegen einfach sparen mit entsprechendem Netzausbau.

Doch, ganz genau das kann man, wie Dir auch schon beim "Nordlink" erklärt und gezeigt wurde. An das kannst Dich wohl auch schon nicht mehr erinnern? Bitte schön, hier nochmals:

==> Nordlink in Deutschland angekommen

Zitat:Das Prinzip ist ganz einfach: Erzeugen die Windmüller in Schleswig-Holstein mal wieder mehr Strom, als das Netz vertragen kann, fließt die überschüssige Energie nach Norwegen. Die Skandinavier schalten in diesem Moment ihre eigenen Wasserkraftwerke ab oder nutzen den norddeutschen Ökostrom, um in ihren Stauseen das Wasser wieder bergauf zu pumpen.

Mit Nordlink ist also ein Teil jener Lösung erschaffen, den man Dir wieder und wieder und wieder erfolglos erklären möchte: Dadurch, dass man das Netz ausgebaut hat, hat man sich neue Speicher erspart.

Du bist ein typischer Schreibtischtäter.
Von Leitungsverluste hast noch nix gehört.

Im Fall vom Nordlink betragen die 5%.

https://de.wikipedia.org/wiki/NordLink

Leitungsverluste hast du überall, bei einem Erdkabel allerdings viel weniger als bei einer Freileitung.
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#77
(05.07.2019, 12:12)speakeasy schrieb: Leitungsverluste hast du überall, bei einem Erdkabel allerdings viel weniger als bei einer Freileitung.

Wo hast denn die Weisheit her.   [Bild: smiliede11.gif]
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