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Wie kippt der Schuldenturm?
#1
Der wichtigste Destabilisierungsfaktor für unsere Gesellschaft ist kurzfristig weder der Klimawandel,
die Migrationskrise noch die Dauerkrise der EU, sondern der Zustand unseres Finanzsystems:

Wir leben in einer Zeit massiver, stetig wachsender privater und öffentlicher Überschuldung; und wie alle
solche Phasen wird auch diese mit einem Crash enden.
Die Frage ist nur, welche Art von Crash uns dieses Mal bevorsteht.
Denn Finanzkrisen nehmen verschiedenen Gestalten an.
Wichtige Formen sind der Staatsbankrott, die Bankenkrise und die Währungskrise.
Derzeit sieht es so aus, als sei die nächste Krise wieder eine Bankenkrise, und das hat folgende Gründe.

weiter geht es da:

https://www.achgut.com/artikel/wie_kippt...huldenturm
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#2
Unser Finanzsystem ist auf dem Prinzip „WACHSTUM ODER INSOLVENZ“ aufgebaut. Solange z. B. in einer Arztpraxis quasi „gebetet“ werden muss, dass genügend Kranke kommen, unterliegen wir den Regeln des monetären Vampirismus.






Wachstum oder Insolvenz funktioniert unabhängig von der Währung, unabhängig ob aus dem Nichts geschöpft oder mit Edelmetallen gedeckt. Die Währungen im Crash-Jahr 1929 waren bekanntlich alle durch Gold gedeckt.
Die Zinsen beschleunigen nur dieses Prinzip, sie sind nicht der Auslöser.
Wie Geld in den Wirtschaftskreislauf kommt, kann man am besten in der ORF Sendung MONEYMAKER sehen. Dazu man braucht nur die 30 Sekunden in der „Gelddusche“ rückwärts ablaufen lassen. Ein Kreditnehmer, ob ein einzelner oder der Staat, wirft sozusagen das per Kredit aus dem Nichts erzeugte Geld in die „Wirtschaft“. Nach 30 Sekunden hat er nichts mehr. Im Gegenteil, er muss mehr zurückzahlen, als es überhaupt Geld gibt. Nur für einige ganz wenige kommt dann das Geld „von der Decke“, dafür aber permanent.Wenn es durch zu geringes oder gar fehlendes Wirtschaftswachstum zu wenige Kandidaten gibt, die per Kredit die „Wirtschaftsmaschine“ oder das Förderband zu den Reichen und Superreichen (1 bis 2 %, die mehr als der Rest der Menschheit besitzen) füttern, dann kommt die große Ebbe, auch Schuldenkrise genannt, die dann ALLE trifft, „gerechterweise“ auch die selbstgerechten Systemgläubigen.
Eine ganz kleine Minderheit besitzt derzeit einen Großteil des Vermögens. Man könnte meinen, sie selbst hätten bereits genug. Könnte sein, aber noch mehr Geld bedeutet auch noch mehr Macht und ein fehlender Machtzuwachs wäre für jene sehr „beunruhigend“.

Was wir aus Sicht dieser kleinen „Elite“ nicht sollen, ist darüber zu diskutieren, ob wir vielleicht ein Finanzsystem brauchen das sich nach den Ausgleichsregeln der Atmosphäre orientiert. Solange aber lediglich die Vorzüge zwischen „Kapitalismus“, dem „Blutspenden“ von der rechten bzw. „Sozialismus“ dem von der linken „Armvene“ auf der Tagesordnung stehen, besteht keine Gefahr für die wenigen Nutznießer dieses Systems.
Das Leben ist ein Traum, bis der Wecker abgeht
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