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Neue Vision von Elon Musk: Bald Gehirnchips für alle
#1
Der US-Technologie-Milliardär hat neue Pläne. Er will massiv ins menschliche Gehirn eingreifen.2016 gründete er das Unternehmen Neuralink, ließ sich aber bei seinen ersten Auftritten nicht in die Karten blicken. Mitte Juli 2019 stellte er sein Projekt dann audführlicher bei einer Präsentation in San Francisco vor. Der SpaceX-Chef möchte eine Schnittstelle zwischen menschlichen Hirnen und Computern schaffen. Daran arbeiten zivile Wissenschaftler ebenso wie das Militär schon lange, Musk will jedoch Technik und Anwendung deutlich erweitern. Elon Musk selbst gibt vor, sich große Sorgen zu machen. Er sieht in der Weiterentwicklung der künstlichen Intelligenz eine enorme Bedrohung, zerstörerischer als die Atombombe. Angeblich möcht er die Leistung des menschlichen Gehirn steigern, um auch in Zukunft gegen Maschinen bestehen zu können.
Neuralink hat offenbar schon einiges erreicht: So sollen zur Implantation ins Gehirn nun ultradünne und flexible Fäden, wesentlich dünner als ein menschliches Haar, entwickelt worden sein. Ihr Durchmesser wird mit dem einer Nervenzelle verglichen. Diese Fäden sind an die eigentliche Schnittstelle gekoppelt: das Brain-Machine-Interface BCI, ein rund 8mm großer Chip. Jedes Implatat kommuniziert mit einem externen Sender, der hinter dem Ohr getragen wird und nicht viel anders aussieht als ein Hörgerät. Der Sender steht seinerseits mit einem Smart-phone in Verbindung, das mit einer Steuerungs-APP ausgestattet ist.
Das alles klingt nach einer ausgeklügelten Fernsteuerung für Menschen, natürlich, so Musk, nur zu einem guten Zweck. Das System könne Querschnittsgelähmten helfen oder Patienten, die infolge einer Nervenerkrankung über eine eingeschränkte Mobilität verfügen.
Musk zeigt sich sehr zuversichtlich, dass das System funktioniert und sei schon an Ratten und an eienm Affen getestet worden, der dann per BCI einen Computer gesteuert habe. Aber das ist nur der Anfang. Zuerst will Musk vier Chips ins Gehirn einpflanzen, später dann zehn. Geschehen soll das mit einem eigens entwickelten Roboter, der soll die Löcher in den Schädel bohren und die Elektroden einpflanzen, 10.000 an der Zahl. . Und das alles ohne längeren Klinikaufenthalt oder erhöhtes Operationsrisiko, heißt es. Der Roboter platziert auch die Elektroden unmittelbar in den Nervenzellen des Gehirns, die Genauigkeit sei enorm, ungleich höher als bei allen bisherigen Verfahren, sodass keine Adern verletzt werden könnten.

https://www.pcwelt.de/news/Elon-Musks-Ne...30674.html
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#2
(07.08.2019, 22:31)walderich schrieb: Der US-Technologie-Milliardär hat neue Pläne. Er will massiv ins menschliche Gehirn eingreifen.2016 gründete er das Unternehmen Neuralink, ließ sich aber bei seinen ersten Auftritten nicht in die Karten blicken. Mitte Juli 2019 stellte er sein Projekt dann audführlicher bei einer Präsentation in San Francisco vor. Der SpaceX-Chef möchte eine Schnittstelle zwischen menschlichen Hirnen und Computern schaffen. Daran arbeiten zivile Wissenschaftler ebenso wie das Militär schon lange, Musk will jedoch Technik und Anwendung deutlich erweitern. Elon Musk selbst gibt vor, sich große Sorgen zu machen. Er sieht in der Weiterentwicklung der künstlichen Intelligenz eine enorme Bedrohung, zerstörerischer als die Atombombe. Angeblich möcht er die Leistung des menschlichen Gehirn steigern, um auch in Zukunft gegen Maschinen bestehen zu können.
Neuralink hat offenbar schon einiges erreicht: So sollen zur Implantation ins Gehirn nun ultradünne und flexible Fäden, wesentlich dünner als ein menschliches Haar, entwickelt worden sein. Ihr Durchmesser wird mit dem einer Nervenzelle verglichen. Diese Fäden sind an die eigentliche Schnittstelle gekoppelt: das Brain-Machine-Interface BCI, ein rund 8mm großer Chip. Jedes Implatat kommuniziert mit einem externen Sender, der hinter dem Ohr getragen wird und nicht viel anders aussieht als ein Hörgerät. Der Sender steht seinerseits mit einem Smart-phone in Verbindung, das mit einer Steuerungs-APP ausgestattet ist.
Das alles klingt nach einer ausgeklügelten Fernsteuerung für Menschen, natürlich, so Musk, nur zu einem guten Zweck. Das System könne Querschnittsgelähmten helfen oder Patienten, die infolge einer Nervenerkrankung über eine eingeschränkte Mobilität verfügen.
Musk zeigt sich sehr zuversichtlich, dass das System funktioniert und sei schon an Ratten und an eienm Affen getestet worden, der dann per BCI einen Computer gesteuert habe. Aber das ist nur der Anfang. Zuerst will Musk vier Chips ins Gehirn einpflanzen, später dann zehn. Geschehen soll das mit einem eigens entwickelten Roboter, der soll die Löcher in den Schädel bohren und die Elektroden einpflanzen, 10.000 an der Zahl. . Und das alles ohne längeren Klinikaufenthalt oder erhöhtes Operationsrisiko, heißt es. Der Roboter platziert auch die Elektroden unmittelbar in den Nervenzellen des Gehirns, die Genauigkeit sei enorm, ungleich höher als bei allen bisherigen Verfahren, sodass keine Adern verletzt werden könnten.

https://www.pcwelt.de/news/Elon-Musks-Ne...30674.html

Ich finde, die markierten Aussagen widersprechen sich komplett. Das gesamte Vorhaben erinnert stark an die Terminator-Filmreihe, die schon ein mulmiges Gefühl verursacht hat. Ich würde, anstatt Hirne zu vernetzen, lieber weniger Maschinen entwickeln, die über sogenannte KI verfügen. Arbeitserleichterung für den Menschen ja, Kontrolle über das menschliche Gehirn durch Maschinen ganz entschieden NEIN. Ich möchte nicht auf Knopfdruck eines anderen oder gar eines Roboters Männchen machen - oder Amok laufen. Denn das wäre der nächste Schritt: unfreiwillig zur Marionette programmiert zu werden.
[+] 1 user Likes Daisy's post
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#3
Getestet an Ratten, einem Affen und noch an keinem Politiker?
Das Leben ist ein Traum, bis der Wecker abgeht
[+] 1 user Likes energy007's post
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#4
(08.08.2019, 21:16)energy007 schrieb: Getestet an Ratten, einem Affen und noch an keinem Politiker?

Ratten und Affen reichen da vollkommen zum direkten Vergleich, da braucht man keine weiteren Experimente. Blödeln
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