Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Sexuelle Belästigung von Frauen von Plácido Domingo
#61
(22.08.2019, 07:32)shalimar schrieb: bei einer vergewaltigung wäre der nachweis zeitnah natürlich erbringbar, aber auch da kann der täter immer noch behaupten, es wäre einvernehmlich gewesen. ich glaube nicht, dass ein mann nachvollziehen kann, welche überwindung es einer frau kostet, sich einer solchen befragung zu stellen.

und leider ist man(n) immer noch geneigt, der frau insgeheim eine gewisse teilschuld zuzuerkennen (warum musst du auch immer im supermini rumlaufen) und frau ist - daher die scham - immer noch nicht ganz frei von indoktrinierten selbstvorwürfen (war mein rock womöglich doch zu kurz und die bluse zu weit offen? )

Das erfordert Arbeit an sich selbst und da muss jeder Mensch durch, sonst bleibt er sein ganzes Leben lang Opfer irgendwelcher irrationalen Gemütsregungen.
Und bei einer zeitnahen medizinischen Untersuchung lässt sich anhand von eventuell vorhandenen Abwehrverletzungen und Verletzungen im Genitalbereich schon eine gewisse Wahrscheinlichkeit feststellen, ob der Sex einvernehmlich war oder nicht.
Und bezüglich der - zumindest früher üblichen - Grapscherei (ich wurde in den 60er und 70er Jahren auch noch Zeuge derartiger Aktivitäten) kann ich mich nur @Daisy anschließen. Eine klare Ansage, idealerweise vor Zeugen, würde derartigen Aktivitäten ziemlich sicher einen Riegel vorschieben.
Die Angst vor einer Kündigung kann kein Grund sein, sich nicht zur Wehr zu setzen, denn gekündigt kann man sowieso ohne Angabe von Gründen IMMER werden. Und für eine Entlassung muss ein triftiger Grund angeführt werden, der wohl kaum darin liegen kann, dass sich eine belästigte Mitarbeiterin die Belästigung verbeten hat. Zwinkern
Antworten
#62
(22.08.2019, 11:55)ana6 schrieb: Als Mann kannst du ganz sicher erkennen, wo sexuelle Belästigung anfängt. Das Einverständnis einer Frau wird man als Mann doch erahnen/erfühlen können, wenn man ein Kompliment macht. Eine negative Reaktion kannst als Mann ganz sicher auch richtig deuten. Ich glaub nicht, dass Männer ihre "Hände am Körper fesseln" müssen, um nicht in den Ruf eines Grapschers zu kommen. Normales gutes Benehmen und ein lieber, g'sunder Schmäh sollten reichen um mit der holden Damenwelt konfliktfrei zurechtzukommen.

Immer eine Armlänge Abstand halten. Lachen
Antworten
#63
(22.08.2019, 13:29)Daisy schrieb:
(22.08.2019, 12:35)strizzi1 schrieb: ana

beim arbeiten geht es nicht um einen gesunden schmäh, wenn einer was auf die wand halten muss während der andere bohrt um das Trum zu montieren, wo man Probleme hat zu zweit zu stehen.

Solange Du kein Rohr dabei kriegst, ist alles im grünen Bereich.

Und wenn, dann kann der Mann auch nix dafür. Das hat die Natur zwecks Arterhaltung so vorgesehen. Zwinkern
[+] 1 user Likes Aristoteles's post
Antworten
#64
(22.08.2019, 18:40)Aristoteles schrieb:
(22.08.2019, 13:29)Daisy schrieb:
(22.08.2019, 12:35)strizzi1 schrieb: ana

beim arbeiten geht es nicht um einen gesunden schmäh, wenn einer was auf die wand halten muss während der andere bohrt um das Trum zu montieren, wo man Probleme hat zu zweit zu stehen.

Solange Du kein Rohr dabei kriegst, ist alles im grünen Bereich.

Und wenn, dann kann der Mann auch nix dafür. Das hat die Natur zwecks Arterhaltung so vorgesehen. Zwinkern

Eben.
Kriegten wir keines, wärs auch ned recht Lachen
[+] 2 users Like agustabell206's post
Antworten
#65
(22.08.2019, 18:40)Aristoteles schrieb:
(22.08.2019, 13:29)Daisy schrieb:
(22.08.2019, 12:35)strizzi1 schrieb: ana

beim arbeiten geht es nicht um einen gesunden schmäh, wenn einer was auf die wand halten muss während der andere bohrt um das Trum zu montieren, wo man Probleme hat zu zweit zu stehen.

Solange Du kein Rohr dabei kriegst, ist alles im grünen Bereich.

Und wenn, dann kann der Mann auch nix dafür. Das hat die Natur zwecks Arterhaltung so vorgesehen. Zwinkern

Blöd nur, wenn es auch beim Kollegen passiert. Da hat es sich was mit Arterhaltung.
Antworten
#66
(22.08.2019, 19:52)Daisy schrieb:
(22.08.2019, 18:40)Aristoteles schrieb:
(22.08.2019, 13:29)Daisy schrieb:
(22.08.2019, 12:35)strizzi1 schrieb: ana

beim arbeiten geht es nicht um einen gesunden schmäh, wenn einer was auf die wand halten muss während der andere bohrt um das Trum zu montieren, wo man Probleme hat zu zweit zu stehen.

Solange Du kein Rohr dabei kriegst, ist alles im grünen Bereich.

Und wenn, dann kann der Mann auch nix dafür. Das hat die Natur zwecks Arterhaltung so vorgesehen. Zwinkern

Blöd nur, wenn es auch beim Kollegen passiert. Da hat es sich was mit Arterhaltung.

DAS ist zum Glück nur die Ausnahme und nicht die Regel. Lachen
[+] 1 user Likes Aristoteles's post
Antworten
#67
(22.08.2019, 18:34)Aristoteles schrieb:
(22.08.2019, 07:32)shalimar schrieb: bei einer vergewaltigung wäre der nachweis zeitnah natürlich erbringbar, aber auch da kann der täter immer noch behaupten, es wäre einvernehmlich gewesen. ich glaube nicht, dass ein mann nachvollziehen kann, welche überwindung es einer frau kostet, sich einer solchen befragung zu stellen.

und leider ist man(n) immer noch geneigt, der frau insgeheim eine gewisse teilschuld zuzuerkennen (warum musst du auch immer im supermini rumlaufen) und frau ist - daher die scham - immer noch nicht ganz frei von indoktrinierten selbstvorwürfen (war mein rock womöglich doch zu kurz und die bluse zu weit offen? )

Das erfordert Arbeit an sich selbst und da muss jeder Mensch durch, sonst bleibt er sein ganzes Leben lang Opfer irgendwelcher irrationalen Gemütsregungen.
Und bei einer zeitnahen medizinischen Untersuchung lässt sich anhand von eventuell vorhandenen Abwehrverletzungen und Verletzungen im Genitalbereich schon eine gewisse Wahrscheinlichkeit feststellen, ob der Sex einvernehmlich war oder nicht.
Und bezüglich der - zumindest früher üblichen - Grapscherei (ich wurde in den 60er und 70er Jahren auch noch Zeuge derartiger Aktivitäten) kann ich mich nur @Daisy anschließen. Eine klare Ansage, idealerweise vor Zeugen, würde derartigen Aktivitäten ziemlich sicher einen Riegel vorschieben.
Die Angst vor einer Kündigung kann kein Grund sein, sich nicht zur Wehr zu setzen, denn gekündigt kann man sowieso ohne Angabe von Gründen IMMER werden. Und für eine Entlassung muss ein triftiger Grund angeführt werden, der wohl kaum darin liegen kann, dass sich eine belästigte Mitarbeiterin die Belästigung verbeten hat. Zwinkern

Erstaunlich, wie leicht es dir hier fällt, den Opfern die Schuld in die Schuhe zu schieben. Selbst schuld, die dummen Frauen, die mit einer klaren Ansage überfordert sind und wenn sie vergewaltigt wurden, dann habens doch bitte an sich zu arbeiten.....da muss man halt durch.
Antworten
#68
(22.08.2019, 22:51)ana6 schrieb: dann habens doch bitte an sich zu arbeiten

Ich denke, das bezieht sich auf Dein "eine gewisse Teilschuld empfinden" der geschädigten Frauen.   Zwinkern
Antworten
#69
(22.08.2019, 22:51)ana6 schrieb:
(22.08.2019, 18:34)Aristoteles schrieb:
(22.08.2019, 07:32)shalimar schrieb: bei einer vergewaltigung wäre der nachweis zeitnah natürlich erbringbar, aber auch da kann der täter immer noch behaupten, es wäre einvernehmlich gewesen. ich glaube nicht, dass ein mann nachvollziehen kann, welche überwindung es einer frau kostet, sich einer solchen befragung zu stellen.

und leider ist man(n) immer noch geneigt, der frau insgeheim eine gewisse teilschuld zuzuerkennen (warum musst du auch immer im supermini rumlaufen) und frau ist - daher die scham - immer noch nicht ganz frei von indoktrinierten selbstvorwürfen (war mein rock womöglich doch zu kurz und die bluse zu weit offen? )

Das erfordert Arbeit an sich selbst und da muss jeder Mensch durch, sonst bleibt er sein ganzes Leben lang Opfer irgendwelcher irrationalen Gemütsregungen.
Und bei einer zeitnahen medizinischen Untersuchung lässt sich anhand von eventuell vorhandenen Abwehrverletzungen und Verletzungen im Genitalbereich schon eine gewisse Wahrscheinlichkeit feststellen, ob der Sex einvernehmlich war oder nicht.
Und bezüglich der - zumindest früher üblichen - Grapscherei (ich wurde in den 60er und 70er Jahren auch noch Zeuge derartiger Aktivitäten) kann ich mich nur @Daisy anschließen. Eine klare Ansage, idealerweise vor Zeugen, würde derartigen Aktivitäten ziemlich sicher einen Riegel vorschieben.
Die Angst vor einer Kündigung kann kein Grund sein, sich nicht zur Wehr zu setzen, denn gekündigt kann man sowieso ohne Angabe von Gründen IMMER werden. Und für eine Entlassung muss ein triftiger Grund angeführt werden, der wohl kaum darin liegen kann, dass sich eine belästigte Mitarbeiterin die Belästigung verbeten hat. Zwinkern

Erstaunlich, wie leicht es dir hier fällt, den Opfern die Schuld in die Schuhe zu schieben. Selbst schuld, die dummen Frauen, die mit einer klaren Ansage überfordert sind und wenn sie vergewaltigt wurden, dann habens doch bitte an sich zu arbeiten.....da muss man halt durch.

Keine Schuld, aber eine gewisse Mitverantwortung bei der Aufklärung einer Tat. Da führt kein Weg daran vorbei. Winken
Antworten
#70
(22.08.2019, 22:56)Daisy schrieb:
(22.08.2019, 22:51)ana6 schrieb: dann habens doch bitte an sich zu arbeiten

Ich denke, das bezieht sich auf Dein "eine gewisse Teilschuld empfinden" der geschädigten Frauen.   Zwinkern

Genau. Was @shalimar mit dem "Empfinden einer Teilschuld" meint, das findet sich leider auch oft bei Opfern häuslicher Gewalt. So schwer es auch für Betroffene sein mag, sie müssen an sich selbst arbeiten, um diesem Teufelskreis, sich für das gewalttätige Verhalten anderer die Schuld zu geben, zu entrinnen.
Antworten


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 2 Gast/Gäste