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FLEISCH WIRD WAHRSCHEINLICH VERBOTEN WERDEN!
#1
Margarine statt Butter
Tierische Produkte haben von allen Lebensmitteln die schlechteste Klimabilanz. Die meisten Treibhausgasemissionen verursachen neben Rindfleisch die Milchprodukte. Außerdem gilt: Je höher der Fettanteil, desto mehr Milch und folglich auch Kühe sind für die Produktion notwendig. Während in einem Kilo Butter sagenhafte 23.800 g CO2 stecken, sind es in der Margarine „nur“ 1.350 g. Wenn Sie 6 kg Butter durch Margarine ersetzen, vermeiden Sie 135 kg CO2 pro Jahr. Dazu kommt: Margarine ist nicht nur klimafreundlicher, sondern auch billiger. 30 Euro können Sie im Jahr sparen.
So geht's:

  1. Verzichten Sie auf Butter und schmieren Sie ab jetzt Margarine auf Ihr Brot.
  2. Benutzen Sie auch beim Backen und Kochen Margarine oder – noch besser – Öl.
  3. Achten Sie darauf, dass die Margarine überwiegend aus heimischen Ölsaaten wie Raps oder Sonnenblumen besteht. Steht bei den Inhaltsstoffen nur pflanzliches Fett, handelt es sich oft um Palmöl, für dessen Gewinnung große Regenwaldflächen gerodet werden.
Tierische Lebensmittel fallen bei der persönlichen Klimabilanz spürbar ins Gewicht. Fleisch, Käse und Butter sind in der Herstellung viel energieaufwändiger als Obst und Gemüse. Am problematischsten für das Klima ist die Rinder-Haltung. Für den Anbau von Soja-Futter für die Fleisch-Produktion werden zum Teil sogar Wälder gerodet und es wird oft über weite Strecken transportiert (vor allem für Schweine und Geflügel). Rinder geben erhebliche Mengen des hochwirksamen Treibhausgases Methan in die Atmosphäre ab. 175 Gramm weniger Rindfleisch pro Woche vermeidet den Ausstoß von über 120 kg CO2 im Jahr. Rindfleisch ist zudem teuer: Der jährliche Rindfleisch-Verbrauch einer vierköpfigen Familie kostet über 300 Euro.
So geht's: Reduzieren Sie Ihren Fleischkonsum – oder verzichten Sie ganz darauf. Gerade bei Rindfleisch ist die Entlastung für Geldbeutel und Klima schon Grund genug für ein paar fleischfreie Tage. Wenn es unbedingt Fleisch sein muss, dann am besten regional, bio oder beides: Die regionale ökologische Erzeugung ist meist nicht nur klima-, sondern auch tierfreundlicher. Rinder aus biologischer Ochsen-/Bullenmast bilden hier allerdings eine Ausnahme: Sie sorgen für noch mehr CO2-Emissionen als konventionelle

co2Online

 

                             Jeder darf seine Meinung äußern und vertreten!

                           Ich bestehe aber darauf, dass man sich meiner anschließt!
[+] 2 users Like obelix's post
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#2
Jetzt weiß ich, warum es im Mesozoikum so warm war: das waren die Fürze der Dinosaurier,  die so viel CO2 produziert haben.
[+] 4 users Like Charles's post
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#3
bitte verschone uns von Bohrn Mena, der ist so dämlich wie er Haare am Kopf hat.

die typischen Plärrer für den Klima Schutz, aber selber von 1 bez. wo er wohnt zu O24 am Karls Platz mit dem Auto fahren
[+] 7 users Like strizzi1's post
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#4
Grundsätzlich würde ich es befürworten, weniger Fleisch zu produzieren. Aber nicht wegen der angeblich schlechten CO2-Bilanz, sondern weil die Hälfte des produzierten Fleisches weggeworfen wird. Es ist einfach zu billig. Weniger produzieren und teurer verkaufen, dann reguliert sich der Konsum von allein. Kein Lebewesen hat es verdient, auf die Welt zu kommen, nur um in der Tonne zu landen.
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#5
Schaut euch einmal die Inhaltsstoffe von Rama-Margarine an:

Zutaten: pflanzliche Öle und Fette (53% Raps, Palm), Trinkwasser, MOLKE, Speisesalz (0,3%), Emulgatoren (Lecithine, Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren), Säuerungsmittel (Zitronensäure), natürliches Aroma (mit MILCH), Vitamine (A, D), Farbstoff (Carotine).
https://www.rama.at/produkte/rama-origin...0144002008

oder von Lätta:
Wasser, pflanzliche Öle und Fette, Magerjoghurt (6 %), Molke, modifizierte Stärke, Emulgatoren (Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren, Lecithin), Speisesalz, Konservierungsmittel (Kaliumsorbat), Säuerungsmittel (Milchsäure, Citronensäure), Aroma, Farbstoff (Beta-Carotin).
http://das-ist-drin.de/Laetta-mit-Joghurt-500-g--7968/

oder von Buttella Sonnenblumenmargarine
Zutaten: Sonnenblumenöl, Wasser, Kokosfett, Emulgatoren (Lecithine, Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren), Salz, natürliches Aroma,  Citronensäure, Vitamin D, Farbstoff Carotin
https://nomnombymelli.com/2018/08/30/pal...margarine/

In der so empfohlenen Margarine stecken also z.B. Palmöl, natürliche Aromen mit Milch, zugesetzte Vitamine, Zitronensäure, Joghurt, Molke, Konservierungsmittel, und auch Kokosfett von weit entfernten Ländern und mit langen Transportwegen.

Ist das wirklich eine Alternative zu Butter?
Kann das wirklich eine Alternative zur Kuhhaltung sein?

Dass nicht jeden Tag Fleisch gegessen werden muss, ist klar, aber generell verzichten brauchen wir sicher nicht, auch wenn man Wurst- und Fleischkonsum ein bisschen reduzieren kann, keine Frage.
Aber theoretisch müssten wir dann alle Lebens- und Genussmittel mit langen Transportwegen in Frage stellen: Kokosfett, Bananen, Orangen, Datteln, Erdnüsse, Reis, Kakao, Kaffee....
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#6
Wobei ich heute etwas ganz ganz böses getan habe. In dem naheliegenden Supermarkt konnte ich zunächst kein Rindsfilet finden. Aber dann wurde ich doch fündig: Australisches Rindsfilet. Jetzt kann man mich steinigen, aber ich habe noch niemals so ein zartes Filet gegessen.  Das konnte man mit dem stumpfen Löffel zerlegen.  Und geschmeckt hat es überirdisch. In Tirol kaufe ich mir immer Rindsfilet vom Bauern. Aber so etwas wie dieses Stück aus Australien hatte ich noch nie. 
Und jetzt könnts mich steinigen Zwinkern
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#7
(19.08.2019, 20:38)Charles schrieb: Wobei ich heute etwas ganz ganz böses getan habe. In dem naheliegenden Supermarkt konnte ich zunächst kein Rindsfilet finden. Aber dann wurde ich doch fündig: Australisches Rindsfilet. Jetzt kann man mich steinigen, aber ich habe noch niemals so ein zartes Filet gegessen.  Das konnte man mit dem stumpfen Löffel zerlegen.  Und geschmeckt hat es überirdisch. In Tirol kaufe ich mir immer Rindsfilet vom Bauern. Aber so etwas wie dieses Stück aus Australien hatte ich noch nie. 
Und jetzt könnts mich steinigen Zwinkern

Das ist eben mal was Besonderes, was man sich nicht alle Tage gönnt. Über den weiten Transportweg kann man streiten. Muss man aber nicht.
Was mich viel mehr auf die Palme bringt ist, dass Lammfleisch aus Neuseeland (!!!!) bei uns billiger ist als das einheimische Lammfleisch (wenn man es denn überhaupt mal irgendwo kriegt), obwohl die Deiche und die Wiesen voller Schafe stehen. Da stimmt doch was nicht ... auch sowas Banales wie Zwiebeln müssen nun wahrlich nicht aus Neuseeland kommen, die wachsen und gedeihen ebenso gut bei uns und lassen sich prima einlagern. Ging doch früher auch.
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#8
(19.08.2019, 20:38)Charles schrieb: Wobei ich heute etwas ganz ganz böses getan habe. In dem naheliegenden Supermarkt konnte ich zunächst kein Rindsfilet finden. Aber dann wurde ich doch fündig: Australisches Rindsfilet. Jetzt kann man mich steinigen, aber ich habe noch niemals so ein zartes Filet gegessen.  Das konnte man mit dem stumpfen Löffel zerlegen.  Und geschmeckt hat es überirdisch. In Tirol kaufe ich mir immer Rindsfilet vom Bauern. Aber so etwas wie dieses Stück aus Australien hatte ich noch nie. 
Und jetzt könnts mich steinigen Zwinkern

Na, du trau dich noch mal zu einem Usertreffen! Nono Lachen
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#9
(19.08.2019, 20:51)notos schrieb:
(19.08.2019, 20:38)Charles schrieb: Wobei ich heute etwas ganz ganz böses getan habe. In dem naheliegenden Supermarkt konnte ich zunächst kein Rindsfilet finden. Aber dann wurde ich doch fündig: Australisches Rindsfilet. Jetzt kann man mich steinigen, aber ich habe noch niemals so ein zartes Filet gegessen.  Das konnte man mit dem stumpfen Löffel zerlegen.  Und geschmeckt hat es überirdisch. In Tirol kaufe ich mir immer Rindsfilet vom Bauern. Aber so etwas wie dieses Stück aus Australien hatte ich noch nie. 
Und jetzt könnts mich steinigen Zwinkern

Na, du trau dich noch mal zu einem Usertreffen! Nono Lachen

Warum nicht? Soll ich Dir dann ein Kilo australisches Rindfleisch mitbringen?  Zwinkern
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#10
Tja so wird es mal kommen:

Der Alltag von Franz Navratil im Jahre 2030:

Nachdem alle Nutztiere altersmäßig gestorben sind und dadurch die Fleischproduktion nicht mehr stattfindet, auch sämtliche Nebenprodukte wie Milch, Käse, Eier etc. fängt der Tag um 6 Uhr mit dem üblichen Wecker läuten an. Nach der Morgentoilette mit biologisch abbaubarer Seife und auch Zahnpaste, begibt er sich in die Küche und macht sich einen Biokaffee, den er in seiner immer wieder verwendbaren Glaskanne gibt. Anschließend macht er sich für die Firma ein Jausenbrot. Natürlich muss das Mehl biologisch angebaut und von einem Bauern der nur elektrische Geräte benutzt sein. Dieses wird dann mit Margarine aus österreichischen Pflanzen und ohne Palmöl bestrichen. Auf dieses wird dann sorgsam, die am Vortag von einer Wiese geernteten Kräutern und Gräsern belegt, denn diese kann man jetzt bedenkenlos ernten, denn Hunde und wildstreunende Katzen gibt es auch keine mehr, auch CO² schleudern. Dann fährt er mit den Öffis ein paar Stationen zu einer Wiese, setzt sich hin, schlürft seinen Kaffee und pflückt sich Gräser, Kräuter und Blumen und frühstückt. Anschließen fährt er weiter. Um 7.30 beginnt er in der Arbeit. Um 10 nimmt er sein Jausenbrot zu sich. Um 12.30 begibt er sich zur Mittagspause und da ja die Stadt Wien genügend Beete angelegt hat, hat er es nicht weit und setzt sich dort hin und mampft nebst Rosenblättern auch wieder Gräser und andere Blumen. Anschließend gesättigt kehrt er wieder in sein Büro und arbeitet bis 16.30. Dann fährt er etwas umwegig mit den Öffis heim, denn er hat eine neue Wiese entdeckt, die dienlich für sein Abendessen ist. Mit der Sichel mäht er sie ab und fährt nach Hause. Dort macht er sich dann sein Abendbrot. Zum Glück hat er auf den Balkon noch Paradeiser, Paprika angebaut, die dann mit den Wiesenabmäh vermischt werden und mit etwas Öl, natürlich österreichisches Sonnenblumenöl vermengt werden und dazu wieder eine Scheibe Biobrot. Anschließend ließt er ein Buch "Wir sind auch ohne Wiener Schnitzel glücklich" ein psychologischer Bestseller von Greta Thunberg. Dann legt er sich auf seine Heumatratze und schläft zufrieden ein.
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