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Wahlzuckerln
#1
Nachdem die Regierung explodiert ist und Neuwahlen ausgerufen wurden, werden jetzt die Wähler mit Wahlzuckerln überhäuft, im guten Glauben das dumme Wahlvolk springt auf die münchhausener Geschichten auf. PRW macht es mal vor:

https://www.kleinezeitung.at/politik/567...e-Parteien

Wobei man ja an die Finanzierung denkt und dies gleich draufsetzt:

https://www.krone.at/1985400


Und das Parlament, da ja das Expertenministerkabinett, welches zwar Geld bekommt fürs Sesselsitzen aber an sich keine Befugnisse hat, setzt eines gleich drauf:

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_...ssung-2020

Nun ich wäre der Meinung, dass eine Legislaturperiode der Regierung 2 Jahre dauern dürfte, da könnten sie dann vielleicht mehr als 1 % ihrer Wahlversprechen umsetzen und anschließend beträgt der Wahlkampf 6 Monate, welche selbstverständlich von einer Expertenregierung übernommen wird und das Parlament wieder die Gesetze verabschiedet zu Gunsten des Wählers. O.k. diese Form der Regierung wäre wohl nicht billig, würde uns binnen 10 Jahren den Griechenlandstatus einbringen, aber die Wähler haben wenigstens etwas davon und die EU wird uns schon aus dem Schlammassel rausholen. 

Bitte warum muss man so derartig Lügen um Stimmen zu bekommen?? Warum kann man nicht bei der Wahrheit bleiben?? In der Privatwirtschaft wären diese Armleuchter Dauergast beim AMS  Dash2
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#2
Die Erbschaftssteuer wurde einst aus dem Grund abgeschafft, weil aus dieser Steuer kaum was zu holen war.
Jeder der etwas zu vererben hatte und schlau war, brachte seinen Besitzt bereits vor dem Ableben an den Mann/Frau oder wer sonst noch erben könnte.

In vielen Fällen wurden die Besitztümer an den Nachfolger um einen Symboleuro verkauft. Oder sie wurden per Schenkungsvertrag überschrieben, da die Steuer auf eine Schenkung wesentlich geringer war.
Wenn die Roten also glauben, mit der Erbschaftssteuer ab 10 Mio Euro würden sie tatsächlich 500 Mio p.a. lukrieren, sind sie tatsächlich dümmer als ich bisher befürchtet habe.
VIVERE ET VINCERE
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#3
(28.08.2019, 09:36)helios schrieb: Die Erbschaftssteuer wurde einst aus dem Grund abgeschafft, weil aus dieser Steuer kaum was zu holen war.
Jeder der etwas zu vererben hatte und schlau war, brachte seinen Besitzt bereits vor dem Ableben an den Mann/Frau oder wer sonst noch erben könnte.

In vielen Fällen wurden die Besitztümer an den Nachfolger um einen Symboleuro verkauft. Oder sie wurden per Schenkungsvertrag überschrieben, da die Steuer auf eine Schenkung wesentlich geringer war.
Wenn die Roten also glauben, mit der Erbschaftssteuer ab 10 Mio Euro würden sie tatsächlich 500 Mio p.a. lukrieren, sind sie tatsächlich dümmer als ich bisher befürchtet habe.

Täusch dich nicht: Erbschafts- und Schenkungssteuer können durchaus ein nettes Körberlgeld fürs Budget bringen. Du hast recht: früher kam da nicht so viel rein. Du musst aber berücksichtigen, dass die Generation unserer Eltern und Großeltern aufgebaut hat, während wir und die Generation nach uns dieses Aufgebaute ohne jeglichen Einsatz übernehmen werden. Derzeit unversteuert.....
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#4
(28.08.2019, 09:39)ana6 schrieb:
(28.08.2019, 09:36)helios schrieb: Die Erbschaftssteuer wurde einst aus dem Grund abgeschafft, weil aus dieser Steuer kaum was zu holen war.
Jeder der etwas zu vererben hatte und schlau war, brachte seinen Besitzt bereits vor dem Ableben an den Mann/Frau oder wer sonst noch erben könnte.

In vielen Fällen wurden die Besitztümer an den Nachfolger um einen Symboleuro verkauft. Oder sie wurden per Schenkungsvertrag überschrieben, da die Steuer auf eine Schenkung wesentlich geringer war.
Wenn die Roten also glauben, mit der Erbschaftssteuer ab 10 Mio Euro würden sie tatsächlich 500 Mio p.a. lukrieren, sind sie tatsächlich dümmer als ich bisher befürchtet habe.

Täusch dich nicht: Erbschafts- und Schenkungssteuer können durchaus ein nettes Körberlgeld fürs Budget bringen. Du hast recht: früher kam da nicht so viel rein. Du musst aber berücksichtigen, dass die Generation unserer Eltern und Großeltern aufgebaut hat, während wir und die Generation nach uns dieses Aufgebaute ohne jeglichen Einsatz übernehmen werden. Derzeit unversteuert.....

Wobei die Generation unserer Eltern für das Aufgebaute bereits Steuern bezahlt hat. Wenn es bei dieser Erbschaftssteuer auch um Immobilien geht, dann kommt es zu einer ungleich höheren Belastung in Bundesländern mit hohen Immobilienpreisen.
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#5
(28.08.2019, 10:53)Charles schrieb:
(28.08.2019, 09:39)ana6 schrieb:
(28.08.2019, 09:36)helios schrieb: Die Erbschaftssteuer wurde einst aus dem Grund abgeschafft, weil aus dieser Steuer kaum was zu holen war.
Jeder der etwas zu vererben hatte und schlau war, brachte seinen Besitzt bereits vor dem Ableben an den Mann/Frau oder wer sonst noch erben könnte.

In vielen Fällen wurden die Besitztümer an den Nachfolger um einen Symboleuro verkauft. Oder sie wurden per Schenkungsvertrag überschrieben, da die Steuer auf eine Schenkung wesentlich geringer war.
Wenn die Roten also glauben, mit der Erbschaftssteuer ab 10 Mio Euro würden sie tatsächlich 500 Mio p.a. lukrieren, sind sie tatsächlich dümmer als ich bisher befürchtet habe.

Täusch dich nicht: Erbschafts- und Schenkungssteuer können durchaus ein nettes Körberlgeld fürs Budget bringen. Du hast recht: früher kam da nicht so viel rein. Du musst aber berücksichtigen, dass die Generation unserer Eltern und Großeltern aufgebaut hat, während wir und die Generation nach uns dieses Aufgebaute ohne jeglichen Einsatz übernehmen werden. Derzeit unversteuert.....

Wobei die Generation unserer Eltern für das Aufgebaute bereits Steuern bezahlt hat. Wenn es bei dieser Erbschaftssteuer auch um Immobilien geht, dann kommt es zu einer ungleich höheren Belastung in Bundesländern mit hohen Immobilienpreisen.

Die ererbte Immobilie ist in diesen Bundesländern ja auch entsprechend mehr wert. Natürlich ist die Steuerbelastung dann höher. Es wird ja auch nicht als Ungerechtigkeit empfunden, wenn ein Mehrverdiener mehr Steuern zahlt ....
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#6
(28.08.2019, 10:59)ana6 schrieb:
(28.08.2019, 10:53)Charles schrieb:
(28.08.2019, 09:39)ana6 schrieb:
(28.08.2019, 09:36)helios schrieb: Die Erbschaftssteuer wurde einst aus dem Grund abgeschafft, weil aus dieser Steuer kaum was zu holen war.
Jeder der etwas zu vererben hatte und schlau war, brachte seinen Besitzt bereits vor dem Ableben an den Mann/Frau oder wer sonst noch erben könnte.

In vielen Fällen wurden die Besitztümer an den Nachfolger um einen Symboleuro verkauft. Oder sie wurden per Schenkungsvertrag überschrieben, da die Steuer auf eine Schenkung wesentlich geringer war.
Wenn die Roten also glauben, mit der Erbschaftssteuer ab 10 Mio Euro würden sie tatsächlich 500 Mio p.a. lukrieren, sind sie tatsächlich dümmer als ich bisher befürchtet habe.

Täusch dich nicht: Erbschafts- und Schenkungssteuer können durchaus ein nettes Körberlgeld fürs Budget bringen. Du hast recht: früher kam da nicht so viel rein. Du musst aber berücksichtigen, dass die Generation unserer Eltern und Großeltern aufgebaut hat, während wir und die Generation nach uns dieses Aufgebaute ohne jeglichen Einsatz übernehmen werden. Derzeit unversteuert.....

Wobei die Generation unserer Eltern für das Aufgebaute bereits Steuern bezahlt hat. Wenn es bei dieser Erbschaftssteuer auch um Immobilien geht, dann kommt es zu einer ungleich höheren Belastung in Bundesländern mit hohen Immobilienpreisen.

Die ererbte Immobilie ist in diesen Bundesländern ja auch entsprechend mehr wert. Natürlich ist die Steuerbelastung dann höher. Es wird ja auch nicht als Ungerechtigkeit empfunden, wenn ein Mehrverdiener mehr Steuern zahlt ....

Nicht jeder, der in einem solchen Bundesland lebt, ist deshalb ein Mehrverdiener. Und dass die Immobilie mehr wert ist,  wird erst dann schlagend, wenn er sie verkauft. Und wo soll er anschließend wohnen? In einem anderen, billigeren Bundesland?
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#7
Ich wollte ana6 auch fragen ob sie meint, dass das in Zukunft zu versteuernde Vermögen,
nur  mit Schwarzgeld zustande kam.


Und bei den Sommergesprächen sprach Fr. Dr. Rendi Wagner immer davon
alle ihre Vorschläge diskutieren zu wollen!
Diskutieren kann man alles, aber verwirklichen kann man nichts!
                             Jeder darf seine Meinung äußern und vertreten!

                           Ich bestehe aber darauf, dass man sich meiner anschließt!
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#8
(28.08.2019, 11:07)Charles schrieb:
(28.08.2019, 10:59)ana6 schrieb:
(28.08.2019, 10:53)Charles schrieb:
(28.08.2019, 09:39)ana6 schrieb:
(28.08.2019, 09:36)helios schrieb: Die Erbschaftssteuer wurde einst aus dem Grund abgeschafft, weil aus dieser Steuer kaum was zu holen war.
Jeder der etwas zu vererben hatte und schlau war, brachte seinen Besitzt bereits vor dem Ableben an den Mann/Frau oder wer sonst noch erben könnte.

In vielen Fällen wurden die Besitztümer an den Nachfolger um einen Symboleuro verkauft. Oder sie wurden per Schenkungsvertrag überschrieben, da die Steuer auf eine Schenkung wesentlich geringer war.
Wenn die Roten also glauben, mit der Erbschaftssteuer ab 10 Mio Euro würden sie tatsächlich 500 Mio p.a. lukrieren, sind sie tatsächlich dümmer als ich bisher befürchtet habe.

Täusch dich nicht: Erbschafts- und Schenkungssteuer können durchaus ein nettes Körberlgeld fürs Budget bringen. Du hast recht: früher kam da nicht so viel rein. Du musst aber berücksichtigen, dass die Generation unserer Eltern und Großeltern aufgebaut hat, während wir und die Generation nach uns dieses Aufgebaute ohne jeglichen Einsatz übernehmen werden. Derzeit unversteuert.....

Wobei die Generation unserer Eltern für das Aufgebaute bereits Steuern bezahlt hat. Wenn es bei dieser Erbschaftssteuer auch um Immobilien geht, dann kommt es zu einer ungleich höheren Belastung in Bundesländern mit hohen Immobilienpreisen.

Die ererbte Immobilie ist in diesen Bundesländern ja auch entsprechend mehr wert. Natürlich ist die Steuerbelastung dann höher. Es wird ja auch nicht als Ungerechtigkeit empfunden, wenn ein Mehrverdiener mehr Steuern zahlt ....

Nicht jeder, der in einem solchen Bundesland lebt, ist deshalb ein Mehrverdiener. Und dass die Immobilie mehr wert ist,  wird erst dann schlagend, wenn er sie verkauft. Und wo soll er anschließend wohnen? In einem anderen, billigeren Bundesland?

Der "Mehrverdiener" in meinem Vergleich bezog sich nicht aufs Bundesland. Also: wenn jemand viel verdient - egal in welchem Bundesland, dann zahlt er viel Steuer (oder sollte das zumindest).  Verdient jemand wenig, dann zahlt er wenig Steuer.

Wenn jemand viel erbt, dann darf er mehr Steuer zahlen, wie jemand der wenig erbt. Wenn eine Immobilie angenommen 2 Mio wert ist, dann ist es doch verständlich, dass 2 Mio versteuert werden. Wenn in einem anderen Bundesland dieselbe Immobilie nur weniger wert ist, dann ist auch die Steuerlast geringer.

Wo der Erbe anschließend lebt? Na da, wo er bisher lebte. Wie und wo leben Menschen, die nichts erben? Der Tod eines Elternteils hat doch bitte nix mit der Lebenssituation der Erben zu tun. Oder meinst du, die "Erbgeneration" wartet jahrzehntelang darauf nach dem Tod der Eltern ins Elternhaus einziehen zu können? Ganz sicher nicht: junge Leute haben ihre Wohnsituation schon lange geregelt, bis sie ihr Erbe einmal antreten. Oft wird eine ganze Generation "übersprungen". Ererbte Immobilien werden meist schnell an Bauträger verkauft. Das sieht man dann an den vielen 6- und 8-Familienwohnhäusern, die Mitten in kleinen Wohnsiedlungen entstehen.
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#9
(28.08.2019, 11:13)obelix schrieb: Ich wollte ana6 auch fragen ob sie meint, dass das in Zukunft zu versteuernde Vermögen,
nur  mit Schwarzgeld zustande kam.


Und bei den Sommergesprächen sprach Fr. Dr. Rendi Wagner immer davon
alle ihre Vorschläge diskutieren zu wollen!
Diskutieren kann man alles, aber verwirklichen kann man nichts!

Nein, natürlich sind zu vererbende Immobilien nicht ausschließlich mit Schwarzgeld finanziert worden. Häuser, die mit "Nachbarschaftshilfe" erbaut wurden (da gibts ja seltsamerweise überhaupt kein Unrechtbewußtsein durch den typischen Bürger in unserem Land) sind meist Ein- und Zweifamilienwohnhäuser, kleine Reihenhäuser, und ähnliches. Aber auch da sind Materialien zu kaufen, mit Mitteln, die erarbeitet und damit versteuert wurden. Vom Hersteller/Erbauer dieser Häuser. Nicht von den Erben. Die haben bis zum Antritt des Erbes nichts versteuert. Diese Lücke sollte man, unter Berücksichtigung eines angemessenen, großzügigen Freibetrages, schließen.  

Wirklich relevant ist die Erbschafts- und Schenkungssteuer nur für Großgrundbesitzer, für Besitzer stattlicher Aktienpakete, riesige Familienunternehmen. Da wird und soll die Erbschaftssteuer greifen und da darf man die Freibeträge nicht anders ansetzen wie eben beim "kleinen" Erben.
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#10
(28.08.2019, 09:39)ana6 schrieb:
(28.08.2019, 09:36)helios schrieb: Die Erbschaftssteuer wurde einst aus dem Grund abgeschafft, weil aus dieser Steuer kaum was zu holen war.
Jeder der etwas zu vererben hatte und schlau war, brachte seinen Besitzt bereits vor dem Ableben an den Mann/Frau oder wer sonst noch erben könnte.

In vielen Fällen wurden die Besitztümer an den Nachfolger um einen Symboleuro verkauft. Oder sie wurden per Schenkungsvertrag überschrieben, da die Steuer auf eine Schenkung wesentlich geringer war.
Wenn die Roten also glauben, mit der Erbschaftssteuer ab 10 Mio Euro würden sie tatsächlich 500 Mio p.a. lukrieren, sind sie tatsächlich dümmer als ich bisher befürchtet habe.

Täusch dich nicht: Erbschafts- und Schenkungssteuer können durchaus ein nettes Körberlgeld fürs Budget bringen. Du hast recht: früher kam da nicht so viel rein. Du musst aber berücksichtigen, dass die Generation unserer Eltern und Großeltern aufgebaut hat, während wir und die Generation nach uns dieses Aufgebaute ohne jeglichen Einsatz übernehmen werden. Derzeit unversteuert.....

Ich weiß ja nicht, wie es bei anderen bestellt ist, aber ich mache viel um meinem Sohn eines Tages etwas hinterlassen zu können, damit er einen besseren Start als ich hatte. Das Leben wird sowieso nicht billiger.
Das ist meiner Meinung nach der Lebenssinn von Eltern.
Dafür, dass man Kinder in die Welt setzt, für diese arbeitet, Steuern zahlt und spart soll man auch noch bestraft werden?

Rechne dir das mal aus. 30% Erbschaftssteuer ab 10 Mio!
Das sind mind. 3 Millionen Euro für nichts an den Fiskus. Das grenzt schon fast an Enteignung.
Außerdem gibt es schon eine Erbschaftssteuer durch die Hintertür. Sie nennt sich Grunderwerbssteuer, die seit 2016 nicht mehr rein aus einem Erlös eingehoben wird, sondern auch schon bei Erbschaften und Schenkungen. Also auch wenn nichts verkauft wird und kein Cent den Besitzer gewechselt hat.

Für die Erbschaften sind schon durch den Verstorbenen mehr als genug Steuern bezahlt worden.

Es gab auch noch Sonderfälle bez. des ursprünglichen Erwerbs vor oder nach 1994!
VIVERE ET VINCERE
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