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Fachkräftemangel
#1
Aus dem FB

Aus FB:
dem ist nichts hinzuzufügen ...
„Fachkräftemangel: nun, ich komme aus der Baubranche, planender Weise. Und ich kenne diese Problematik der Firmen!
Fachkräftemangel , wel niemand mehr sich die Arbeit antun möchte, ein solides Handwerk zu lernen: Schweißer, Maurer, Kranführer usw.
Stattdessen wird uns eingetrichtert, irgend ein fast-Food-Studium wie Politwissenschaften udgl. zu bestreite, ohne ohnehin zu wissen, wofür das eigentlich gut sein sollte (siehe aktuelle Wahl).
Solide, respekltable, gut bezahlte Fachkräfte, vorallem im technischen Bereich, sind weder als Lehrlinge/Absolventen noch als HTL-Absolventen zu finden .
Und unter unseren illegalen Migraten ist der Fundus auch eher unergiebig.
Selbst die tollen Einstiegsgehälter im Bereich Facharbeiter motiviert nur wenige, ist denn so eine Ausbildung als 'Bääh' belastet.
Also, ihr arriganten Politwissenschaftler (stellvertretend für ähnliche Studienzweige), wer rapariert ohne Fachkräfte eure Therme, euren Wasserhahn, euren Computer, euer Netzwerk?
Bleibt weiterhin so besserwissend, so klug und unfaßbar überheblich! Dann könnt ihr Eure Probleme, womit auch immer, selbst lösen.
Viel Spaß, denn wir Untermenschen, wir teilstudierten, wir Schweißer, Bagger- Busfahrer, Müllsammler, wir Billa-Kassierer, wir Pflegehelfer, wir Bauern und Landschaftspfleger, wir, die Polizisten, die täglich ihr Leben riskieren usw usf.
Welch armeselige Arroganz berechtigt Euch eigentlich, solche Berufsgruppen zum einen schlecht zu bezahlen und gleichzeitig zu meinen, mit einen Schwachsinn-Studium intellekte Reife zu erhalten.
Studiert Physik, Chemie, Mathe (wobei Physik ein schlechtes Beispiel ist, hat Merkel doch in der DDR studiert) , wobei Physik sogar auch in der DDR gilt.
Also studiert relevantes, brauchbares und nicht etwas Überflüssiges, nur um sich mit einem akademischen Titel schmücken zu können.
Und ja, den Fachkräftemangel gibt es unbestritten, vom Lehrling als Facharbeiter bishin zum Atomwissenschafter.
Also, Jungs und Mädels, quält euch durch jene Welt, die nur ein geringer Teil der Menschheit überhaupt versteht.
Oder studiert Publizistik, denn dann erfahrt ihr wohl auch die tiefsten Geheimnisse unseres Universums und seid berechtig, die wahre Wahrheit über Alles zu verbreiten!“
[+] 9 users Like agustabell206's post
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#2
er hat recht.

nur einen Fehler hat er eingebaut, gut bezahlte Fachkräfte, die gibt es schon lange nicht mehr.
je mehr Kurse man absolviert hat um so besser, nur bezahlen will es heute keine Firma mehr und da ist es auch verständlich wenn die leute darauf pfeifen Geld und Zeit zu investieren

wie schon geschrieben ich hatte nie Probleme einen Job zu erhalten, der immer besser entlohnt war als der vorige, besser gesagt die Firmen sind an mich herangetreten
heute ist es so, wo man früher 3 AN mit den Auftrag beschäftigte, muss es heute einer erledigen, in fast der selben zeit, das zweite Problem das bei manchen auftritt, das sie meist auf ihr Gehalt warten müssen und wenn sich einer beschwert, weil er auch Zahlungen hat, ist er bei der nächsten Gelegenheit Geschichte.

mein Sohn lernt jetzt Zerspanungstechniker, in der BS hat er einen Kollegen, 25 Jahre alt, der seiner zweiten beruf lernt.

der ist gelernter Koch hat immer in Hauben Lokale gearbeitet und 2-3 Monate auf sein Gehalt gewartet, bis er alles hingeschmissen hat
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#3
Hallo 206 + Strizzi, möchte mich gerne an diesem Thema mit meinen Berufs - und Lebenserfahrungen beteiligen.

Nach dem 2.WK, also in den 50ziger Jahren fehlten natürlich Fachkräfte in allen Branchen und es war ja genug Aufbauarbeiten zu erledigen. Die Industrie wie z.B. Siemens & Schuckert ,( ein USIA Betrieb), Siemens & Halske oder Brown-Boverie bildeten in diesem Zeitraum hunderte Lehrlinge aus. Facharbeiter wie Elektromechaniker, Dreher, Maschinenschlosser oder Werkzeugmacher wurden in eigenen Lehrwerkstätten ausgebildet. 

Die Konjunktur zog stark an und es startete die Wirtschaftswunderzeit, die nur so nach Fachkräften verlangte. Da war auch das Schulsystem mit 4 Klassen Volksschule und 4 Klassen Hauptschule ( A und B Zug )  darauf ausgelegt nach Abschluss der Schule eine Lehre anzustreben und diese auch erfolgreich abzuschließen. 

In den 70ziger und 80ziger Jahren begannen dann die Elter mit der Wunschvorstellung " mein Kind soll es einmal leichter und besser im Leben haben" und es entwickelte sich der Trend eine höhere Schulausbildung zu erreichen und ein Studium zu absolvieren. Die Fachberufe erlitten quasi eine Abwertung, die mit der IT- Zeit den vorläufigen Höhepunkt erreichte.
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#4
@standuhr

Das Streben der Eltern nach einer höheren Ausbildung hängt aber auch mit der zunehmenden Automatisierung zusammen. 
Hast du schon mal eine Folge von "Megafabriken" gesehen? Da siehst du bei der Gesamtaufnahme der Werkshalle vielleicht 20 bis 30 Menschen arbeiten.
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#5
Dem muss ich leider zustimmen, es hat die letzten Jahre eine "Entwertung" der Lehrberufe stattgefunden. Es gilt nur etwas, wer studiert hat. Traurig, da das hiesige Modell der betrieblichen Lehrlingsausbildung international Vorbildwirkung hat, und schon Nachahmer in Ländern wie Spanien gefunden hat.

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten...linge.html
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#6
(04.10.2019, 16:23)standuhr schrieb: Hallo 206 + Strizzi, möchte mich gerne an diesem Thema mit meinen Berufs - und Lebenserfahrungen beteiligen.

Nach dem 2.WK, also in den 50ziger Jahren fehlten natürlich Fachkräfte in allen Branchen und es war ja genug Aufbauarbeiten zu erledigen. Die Industrie wie z.B. Siemens & Schuckert ,( ein USIA Betrieb), Siemens & Halske oder Brown-Boverie bildeten in diesem Zeitraum hunderte Lehrlinge aus. Facharbeiter wie Elektromechaniker, Dreher, Maschinenschlosser oder Werkzeugmacher wurden in eigenen Lehrwerkstätten ausgebildet. 

Die Konjunktur zog stark an und es startete die Wirtschaftswunderzeit, die nur so nach Fachkräften verlangte. Da war auch das Schulsystem mit 4 Klassen Volksschule und 4 Klassen Hauptschule ( A und B Zug )  darauf ausgelegt nach Abschluss der Schule eine Lehre anzustreben und diese auch erfolgreich abzuschließen. 

In den 70ziger und 80ziger Jahren begannen dann die Elter mit der Wunschvorstellung " mein Kind soll es einmal leichter und besser im Leben haben" und es entwickelte sich der Trend eine höhere Schulausbildung zu erreichen und ein Studium zu absolvieren. Die Fachberufe erlitten quasi eine Abwertung, die mit der IT- Zeit den vorläufigen Höhepunkt erreichte.

Standuhr

genau so ist es.

jetzt kommen sie mit Lehre mit Matura.

als ich ausgelernt war 1975 hast du sofort einen Job bekommen, der weit lukrativer war als der aktuelle.

bei uns gehen Leute 50+, die bestens ausgebildet sind in Berufen, sparzieren weil sie keinen Job bekommen und dann werden Leute geholt die nie einen Job annehmen werden.

die Wirtschaft jammern wegen der Lehrlinge, über 10.000 sind übers AMS sofort verfügbar, die berechtigt wären, aber man will unbedingt Lehrlinge, die keinen Aufenthalts Status haben, um über die Hintertür ein bleiberecht zu erzwingen
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#7
(03.10.2019, 07:54)agustabell206 schrieb: Aus dem FB

Aus FB:
dem ist nichts hinzuzufügen ...
„Fachkräftemangel: nun, ich komme aus der Baubranche, planender Weise. Und ich kenne diese Problematik der Firmen!
Fachkräftemangel , wel niemand mehr sich die Arbeit antun möchte, ein solides Handwerk zu lernen: Schweißer, Maurer, Kranführer usw.
Stattdessen wird uns eingetrichtert, irgend ein fast-Food-Studium wie Politwissenschaften udgl. zu bestreite, ohne ohnehin zu wissen, wofür das eigentlich gut sein sollte (siehe aktuelle Wahl).
Solide, respekltable, gut bezahlte Fachkräfte, vorallem im technischen Bereich, sind weder als Lehrlinge/Absolventen noch als HTL-Absolventen zu finden .
Und unter unseren illegalen Migraten ist der Fundus auch eher unergiebig.
Selbst die tollen Einstiegsgehälter im Bereich Facharbeiter motiviert nur wenige, ist denn so eine Ausbildung als 'Bääh' belastet.
Also, ihr arriganten Politwissenschaftler (stellvertretend für ähnliche Studienzweige), wer rapariert ohne Fachkräfte eure Therme, euren Wasserhahn, euren Computer, euer Netzwerk?
Bleibt weiterhin so besserwissend, so klug und unfaßbar überheblich! Dann könnt ihr Eure Probleme, womit auch immer, selbst lösen.
Viel Spaß, denn wir Untermenschen, wir teilstudierten, wir Schweißer, Bagger- Busfahrer, Müllsammler, wir Billa-Kassierer, wir Pflegehelfer, wir Bauern und Landschaftspfleger, wir, die Polizisten, die täglich ihr Leben riskieren usw usf.
Welch armeselige Arroganz berechtigt Euch eigentlich, solche Berufsgruppen zum einen schlecht zu bezahlen und gleichzeitig zu meinen, mit einen Schwachsinn-Studium intellekte Reife zu erhalten.
Studiert Physik, Chemie, Mathe (wobei Physik ein schlechtes Beispiel ist, hat Merkel doch in der DDR studiert) , wobei Physik sogar auch in der DDR gilt.
Also studiert relevantes, brauchbares und nicht etwas Überflüssiges, nur um sich mit einem akademischen Titel schmücken zu können.
Und ja, den Fachkräftemangel gibt es unbestritten, vom Lehrling als Facharbeiter bishin zum Atomwissenschafter.
Also, Jungs und Mädels, quält euch durch jene Welt, die nur ein geringer Teil der Menschheit überhaupt versteht.
Oder studiert Publizistik, denn dann erfahrt ihr wohl auch die tiefsten Geheimnisse unseres Universums und seid berechtig, die wahre Wahrheit über Alles zu verbreiten!“

Fastfood-Studium Klatschen
Es ist doch so, dass die Arbeitgeber nur ungern jemanden einstellen, der ein Studium mit Bachelor und danach Master) abgeschlossen hat - egal, in welcher Fachrichtung. da man nicht weiß, was man von so einem Absolventen, im Gegensatz zu jemandem, der ein Diplom vorweisen kann, erwarten darf.

Mein Partner leitet ein Maschinenbau-Unternehmen und hat seit vielen Jahren Probleme, Facharbeiter einzustellen. Er sagt immer, kaum ein Deutscher macht noch eine Ausbildung als Fräser oder Dreher oder wie die Metallarbeiter heissen. Die meisten seien sich "zu schade" für körperliche Arbeit.* 
Ergo: 50 % der gewerblichen Arbeitnehmer bei ihm sind Russen, Syrer, Rumänen, etc.  - sogar ein Mann aus Togo ist dabei - das führt oft zu innerbetrieblichen Spannungen und heftigen Streitereien.

*) Und um Maschinenbau oder Mathe und Physik zu studieren, sind sie zu mittlerweile zu dumm.
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#8
(04.10.2019, 18:21)Mary Cooper schrieb:
(03.10.2019, 07:54)agustabell206 schrieb: Aus dem FB

Aus FB:
dem ist nichts hinzuzufügen ...
„Fachkräftemangel: nun, ich komme aus der Baubranche, planender Weise. Und ich kenne diese Problematik der Firmen!
Fachkräftemangel , wel niemand mehr sich die Arbeit antun möchte, ein solides Handwerk zu lernen: Schweißer, Maurer, Kranführer usw.
Stattdessen wird uns eingetrichtert, irgend ein fast-Food-Studium wie Politwissenschaften udgl. zu bestreite, ohne ohnehin zu wissen, wofür das eigentlich gut sein sollte (siehe aktuelle Wahl).
Solide, respekltable, gut bezahlte Fachkräfte, vorallem im technischen Bereich, sind weder als Lehrlinge/Absolventen noch als HTL-Absolventen zu finden .
Und unter unseren illegalen Migraten ist der Fundus auch eher unergiebig.
Selbst die tollen Einstiegsgehälter im Bereich Facharbeiter motiviert nur wenige, ist denn so eine Ausbildung als 'Bääh' belastet.
Also, ihr arriganten Politwissenschaftler (stellvertretend für ähnliche Studienzweige), wer rapariert ohne Fachkräfte eure Therme, euren Wasserhahn, euren Computer, euer Netzwerk?
Bleibt weiterhin so besserwissend, so klug und unfaßbar überheblich! Dann könnt ihr Eure Probleme, womit auch immer, selbst lösen.
Viel Spaß, denn wir Untermenschen, wir teilstudierten, wir Schweißer, Bagger- Busfahrer, Müllsammler, wir Billa-Kassierer, wir Pflegehelfer, wir Bauern und Landschaftspfleger, wir, die Polizisten, die täglich ihr Leben riskieren usw usf.
Welch armeselige Arroganz berechtigt Euch eigentlich, solche Berufsgruppen zum einen schlecht zu bezahlen und gleichzeitig zu meinen, mit einen Schwachsinn-Studium intellekte Reife zu erhalten.
Studiert Physik, Chemie, Mathe (wobei Physik ein schlechtes Beispiel ist, hat Merkel doch in der DDR studiert) , wobei Physik sogar auch in der DDR gilt.
Also studiert relevantes, brauchbares und nicht etwas Überflüssiges, nur um sich mit einem akademischen Titel schmücken zu können.
Und ja, den Fachkräftemangel gibt es unbestritten, vom Lehrling als Facharbeiter bishin zum Atomwissenschafter.
Also, Jungs und Mädels, quält euch durch jene Welt, die nur ein geringer Teil der Menschheit überhaupt versteht.
Oder studiert Publizistik, denn dann erfahrt ihr wohl auch die tiefsten Geheimnisse unseres Universums und seid berechtig, die wahre Wahrheit über Alles zu verbreiten!“

Fastfood-Studium Klatschen
Es ist doch so, dass die Arbeitgeber nur ungern jemanden einstellen, der ein Studium mit Bachelor und danach Master) abgeschlossen hat - egal, in welcher Fachrichtung. da man nicht weiß, was man von so einem Absolventen, im Gegensatz zu jemandem, der ein Diplom vorweisen kann, erwarten darf.

Mein Partner leitet ein Maschinenbau-Unternehmen und hat seit vielen Jahren Probleme, Facharbeiter einzustellen. Er sagt immer, kaum ein Deutscher macht noch eine Ausbildung als Fräser oder Dreher oder wie die Metallarbeiter heissen. Die meisten seien sich "zu schade" für körperliche Arbeit.* 
Ergo: 50 % der gewerblichen Arbeitnehmer bei ihm sind Russen, Syrer, Rumänen, etc.  - sogar ein Mann aus Togo ist dabei - das führt oft zu innerbetrieblichen Spannungen und heftigen Streitereien.

*) Und um Maschinenbau oder Mathe und Physik zu studieren, sind sie zu mittlerweile zu dumm.

Ist ja auch nicht so wichtig.
Genderstudies und Politologie, das bringts
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#9
(04.10.2019, 16:53)Sisyphos schrieb: Dem muss ich leider zustimmen, es hat die letzten Jahre eine "Entwertung" der Lehrberufe stattgefunden. Es gilt nur etwas, wer studiert hat. Traurig, da das hiesige Modell der betrieblichen Lehrlingsausbildung international Vorbildwirkung hat, und schon Nachahmer in Ländern wie Spanien gefunden hat.

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten...linge.html

Schon in den 50er und 60er Jahren, als die "höhere Bildung" der Kinder und Jugendlichen noch fast ausschließlich - bis auf wenige Ausnahmen - vom sozialen Status der Eltern abhängig war, wurden die männlichen aber auch in zunehmendem Ausmaß die weiblichen Sprösslinge auf eine AHS (zwecks anschließendem Studium) oder auf eine BHS gezwungen, wurscht ob der Nachwuchs Lust darauf hatte oder überhaupt dafür geignet war.
Also erfanden Psychologen und Soziologen wohlklingende Titel für ganz profane Berufe, um damit das Ansehen und die Akzeptanz für diese verachteten Berufe zu erhöhen. Natürlich war der Trick zu durchsichtig, um zu funktionieren.
Und heute ist es genauso wie vor hundert Jahren; die Eltern wünschen sich einfach auf Biegen und Brechen, dass der Fortpflanz etwas "Besseres" wird, idealerweise mit einem Doktortitel mit anschließend gutdotiertem Job. Ein schönes Beispiel waren die österreichischen Juden des 18. und 19. Jahrhunderts bis in die späten 30er Jahre des 20. Jahrhunderts, die aus ihrem jeweiligen Shtetl in die Reichshaupt- und Residenzstadt strömten, um es sich persönlich zu verbessern und ihrem Nachwuchs finanzielle und soziale Aufstiegsmöglichkeiten zu eröffnen. Und so kam es, dass Familien mit einer großen Kinderschar oft in sehr beengten und materiell ärmlichen Verhältnissen lebten, nur um wenigstens einem Sohn das Studium und somit den sozialen Aufstieg zu ermöglichen. Die Leopoldstadt, der Alsergrund und als endgültiges Ziel die Innere Stadt bildeten den Weg für diesen Aufstieg.
Auch heute herrscht bei Eltern der starke Wunsch nach einer guten Ausbildung für ihre Kinder, nur dass es heutzutage auch ärmeren Eltern weitaus leichter gemacht wird, ihren Kindern eine gute Ausbildung zu ermöglichen, als noch in meiner eigenen Jugendzeit in den 50er und 60er Jahren. Der soziale Status spielt kaum mehr eine Rolle, auch wenn traditionellerweise Bildung immer noch "vererbt" wird, was ja auch kein Wunder ist, wird doch das Kind und der Jugendliche in einem entsprechenden sozialen und intellektuellen Umfeld sozialisiert und enkulturiert.
Solange also der Tischler, Maurer oder Bäcker in der Gesellschaft nicht das gleiche soziale Ansehen und eine entsprechende Bezahlung hat wie der Arzt, der Jurist oder der Diplomingenieur, wird sich auch das Bestreben handwerkliche Berufe zu erlernen in Grenzen halten.
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#10
Eine Lehre zu ergreifen die auch körperliche Anstrengungen verlangt,
wird heute von den meisten Eltern abgelehnt, weil es ihre Kinder ja besser haben sollen.
Dies führt dazu das die Zeit oft sinnlos verblempert wird,
völlig sinnlose Studien werden ergriffen, für die es keine Arbeitsplätze gibt.
Auf den Baustellen in Wien, hört man nur selten ein deutsches Wort.
So ruiniert man ein funktionierendes Land,
es kann nicht nur Häuptlinge, sondern es muss auch Indianer geben.
Wenn ich mir anschaue was sich bei den Installateuren abspielt,
weiß ich was die Zukunft bringen wird.
Österreichische Unternehmen sperren immer öfters zu,
Türken übernehmen, die sind tüchtig und nicht zu faul um sich zu plagen.
Die schleppen Heizkörper in den fünften Stock wenn kein Aufzug da ist,
Unsere spielen lieber mit dem Computer, so schaut es aus.
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