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Elektroautos
#1
Ich hoffe ihr erlaubt mir, als Neuling der noch grün hinter den Ohren ist, ein kontroverses Thema wie Elektroautos anzusprechen. Ich bin persönlich auch durchaus skeptisch, aber ich hoffe ihr gestattet es, wenn ich sage der neue Porsche Taycan wird ein absoluter Hammer, richtig Geil! Endlich ein Elektroauto, das überzeut Lachen  Hätte ich das Geld, dann würde ich mir den sofort zulegen. Das Auto ist tatsächlich eine Offenbarung. Seht selbst:



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#2




Was ist das schon gegen diesen Sound! Daumen hoch Lachen
Wenn ich etwas nicht weiß, frage ich Wiki (pedia) Lachen
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#3
(04.10.2019, 17:15)Sisyphos schrieb: Ich hoffe ihr erlaubt mir, als Neuling der noch grün hinter den Ohren ist, ein kontroverses Thema wie Elektroautos anzusprechen. Ich bin persönlich auch durchaus skeptisch, aber ich hoffe ihr gestattet es, wenn ich sage der neue Porsche Taycan wird ein absoluter Hammer, richtig Geil! Endlich ein Elektroauto, das überzeut Lachen  Hätte ich das Geld, dann würde ich mir den sofort zulegen. Das Auto ist tatsächlich eine Offenbarung. Seht selbst:




Da meldet sich natürlich der Musk, kann aber nichts beweisen:
Das elektrisierende Rennen um den Rundenrekord

08. Oktober 2019 00:04 Uhr

Die Rundenzeit auf dem Nürburgring gilt als die harte Währung unter den Sportwagenherstellern. Wer auf der Nordschleife besteht, darf Ruhm und Ehre ernten.
Darum trat Porsche an, eine Bestzeit mit dem Taycan zu erzielen – dem ersten rein elektrischen Modell der Stuttgarter. 761 PS und 850 Nm (Turbo S) erzeugen die beiden E-Motoren, die Allrad- und Traktionssysteme kümmern sich um die entsprechende Haltung auf Asphalt. Wankstabilisierung, Hinterachslenkung – alles mit an Bord. Feinste Technik also.

Testfahrer Lars Kern bretterte dann auch in der neuen elektrischen Bestzeit von 7:42 Minuten über den 20,8 Kilometer langen Kultkurs. Die Jubelschreie waren noch in Kalifornien zu hören.

Tesla-Gründer Elon Musk reagierte prompt. Und schickte zwei Model S Plaid über den Atlantik. Die Informationen über das elektrisierende Fernduell sind – zumindest vonseiten der US-Amerikaner – dürftig. Musk verkündete den Erfolg mit zwei Tweets und zwei Grafiken. Was bleibt, sind drei Zeiten und viele Fragen.
Zuerst tauchte die handgestoppte Zeit von 7:23 Minuten auf. Später sprach der offizielle Tesla-Tweet von 7:20. Und schließlich vermeldete noch Elon Musk persönlich, dass 7:05 Minuten möglich seien – mit ein paar technischen Änderungen. Welchen? Das ließen die Kalifornier offen. Wie auch die Frage, welche technischen Daten hinter dem Model S Plaid stecken.
Traumzeit tatsächlich erreicht?
Ob zumindest einer der beiden Test-Teslas die 7:20er-Zeit tatsächlich gefahren ist, verkündeten die US-Amerikaner nicht.
"Plaid" lautet übersetzt "kariert". Was dahintersteckt, ist ein Rätsel. Musk twitterte nur, dass es sich um die Kombiversion des Model S handelt, in dem fünf plus zwei Sitze integriert sind. Und dass das Design der Limousine gleicht und der Marktstart für Oktober/November 2020 geplant ist.
Dann möchte Tesla auch wiederkommen. Um besagte Zeit – 7:05 Minuten – zu erreichen. Elon Musk via Twitter: "auf Wiedersehen, Germany!"
Bis dahin gehört der offizielle Elektro-Rundenrekord Porsche. Mindestens.
https://www.nachrichten.at/panorama/moto...11,3173278

Mir wäre eine alte, satt blubbernde Corvette lieber als diese Ladesäulensucher, doch kann ich mir die auch nicht leisten. Auch wird keine Restreichweite nach den gut 20km erwähnt, da geht der Stromer nämlich sehr rasch und nachhaltig in die Knie, wenn er rein auf maximale Leistung betrieben wird. Ich bezweifle eine volle zweite Runde am Stück Zwinkern
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#4
Hier noch ein Video des Produktionsprozesses des Porsche Taycans. Vorsicht, lang!



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#5
(08.10.2019, 15:02)hintergrundleser schrieb: Mir wäre eine alte, satt blubbernde Corvette lieber als diese Ladesäulensucher

Jepp, mir auch. Daumen hoch 

 Ich sch*** was auf E-Mobilität.
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#6
(08.10.2019, 15:02)hintergrundleser schrieb: Mir wäre eine alte, satt blubbernde Corvette lieber als diese Ladesäulensucher, doch kann ich mir die auch nicht leisten. Auch wird keine Restreichweite nach den gut 20km erwähnt, da geht der Stromer nämlich sehr rasch und nachhaltig in die Knie, wenn er rein auf maximale Leistung betrieben wird. Ich bezweifle eine volle zweite Runde am Stück Zwinkern

Bei ordentlichem Tempo gehts 270 bis 300 km weit. Mehr wäre natürlich besser (bzw. ist immer besser). Ist trotzdem ein Fortschritt zu bisherigen Elektroautos und die Beschleunigung ist einfach ein Wahnsinn!
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#7
(08.10.2019, 23:08)Sisyphos schrieb:
(08.10.2019, 15:02)hintergrundleser schrieb: Mir wäre eine alte, satt blubbernde Corvette lieber als diese Ladesäulensucher, doch kann ich mir die auch nicht leisten. Auch wird keine Restreichweite nach den gut 20km erwähnt, da geht der Stromer nämlich sehr rasch und nachhaltig in die Knie, wenn er rein auf maximale Leistung betrieben wird. Ich bezweifle eine volle zweite Runde am Stück Zwinkern

Bei ordentlichem Tempo gehts 270 bis 300 km weit. Mehr wäre natürlich besser (bzw. ist immer besser). Ist trotzdem ein Fortschritt zu bisherigen Elektroautos und die Beschleunigung ist einfach ein Wahnsinn!

Ich habe bewusst die restliche Reichweite nach dieser Runde erwähnt. Da ging es nämlich nur um Rundenzeiten, nicht um Reichweite. Auf einer Rennstrecke kannst eine energiesparende Rekuparation vergessen, da gilt nur "Dauervollstrom" bis zur nächsten Kurve und dann erhitzen die Bremsscheiben bis zur Rotglut. Das ist kein möglichst stromsparendes Fahren, dass man evtl. noch heim kommt.
Und darum glaube ich dem Musk auch kein Wort seiner Aussage, dass der Tesla das schneller schafft. Der Porsche ist dem Tesla da bereits rein fahrwerkstechnisch unter Garantie schon um Galaxien überlegen. das ist Fakt. Von den Stoßdämpfern bis zur Reifenabstimmung hat Porsche da ein ganz anders Wissen bezüglich Fliehkräften etc., da kann die Amigurke definitiv baden gehen. Porsche hat eine eigene Rennabteilung, Tesla sicher nicht in diesem Ausmaß.


Und ein uralter, donnernder V8, etwa in einer antiken Corvette, wie genannt (es gibt da auch andere Modelle und Marken) macht in jedem Fall bereits akustisch wesentlich mehr her als ein heutiger Straßenfloh, der den bulligen Oldies buchstäblich um die Ohren fährt, trotz der manchmal scheinbar imposanten PS. Der Unterschied ist nur Liebhaberstück oder programmiert kalkulierter Schrott für den täglichen Einsatz. Zwinkern
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#8
(08.10.2019, 23:08)Sisyphos schrieb:
(08.10.2019, 15:02)hintergrundleser schrieb: Mir wäre eine alte, satt blubbernde Corvette lieber als diese Ladesäulensucher, doch kann ich mir die auch nicht leisten. Auch wird keine Restreichweite nach den gut 20km erwähnt, da geht der Stromer nämlich sehr rasch und nachhaltig in die Knie, wenn er rein auf maximale Leistung betrieben wird. Ich bezweifle eine volle zweite Runde am Stück Zwinkern

Bei ordentlichem Tempo gehts 270 bis 300 km weit. Mehr wäre natürlich besser (bzw. ist immer besser). Ist trotzdem ein Fortschritt zu bisherigen Elektroautos und die Beschleunigung ist einfach ein Wahnsinn!

Zweites posting darauf:
Solch eine Rennstrecke wäre ein toller Test für die echte Reichweite bei dauernder Ausschöpfung der vollen Leistung, die ja niemand bestreitet. Bei Zielbremsungen vor jeder Kurve samt sofort wieder folgendem Vollstrom (Gas) gibt es nicht viel zum rekuperieren. Schlicht Runde um Runde rasen auf Teufel komm raus, bis die Elektronik auf ein allfälliges Notlaufprogramm umschaltet (die Elektrokarts, welche ich betreue, haben sowas, die gehen da plötzlich nur mehr im Schritttempo, damit man noch zur Steckdose kommt).
Immerhin ist dieser Porsche ja ein sattes und gewichtiges Kaliber, auch für den langfristigen Alltag, kein filigraner Leichtbau der Formel E, der nach einem Rennen ein komplettes Service bis zum letzten Achsgelenk benötigt, da nicht für Langstreckeneinsatz konzipiert. 

Das wäre nämlich dann ein unbestechlicher echter Test, man kann nicht Alles am Prüfstand simulieren. Aber vielleicht verdampft da das Kupfer der Motorwicklungen bei solch längerer Dauerhöchstleistung. Das sind ja keine schweren Kaliber aus Elektrolokomotiven. Zwinkern
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#9
(08.10.2019, 23:07)Daisy schrieb:
(08.10.2019, 15:02)hintergrundleser schrieb: Mir wäre eine alte, satt blubbernde Corvette lieber als diese Ladesäulensucher

Jepp, mir auch. Daumen hoch 

 Ich sch*** was auf E-Mobilität.

Daisy, tsts

Spricht so eine Dame? Lachen Lachen Lachen
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#10
(09.10.2019, 14:12)hintergrundleser schrieb:
(08.10.2019, 23:08)Sisyphos schrieb:
(08.10.2019, 15:02)hintergrundleser schrieb: Mir wäre eine alte, satt blubbernde Corvette lieber als diese Ladesäulensucher, doch kann ich mir die auch nicht leisten. Auch wird keine Restreichweite nach den gut 20km erwähnt, da geht der Stromer nämlich sehr rasch und nachhaltig in die Knie, wenn er rein auf maximale Leistung betrieben wird. Ich bezweifle eine volle zweite Runde am Stück Zwinkern

Bei ordentlichem Tempo gehts 270 bis 300 km weit. Mehr wäre natürlich besser (bzw. ist immer besser). Ist trotzdem ein Fortschritt zu bisherigen Elektroautos und die Beschleunigung ist einfach ein Wahnsinn!

Zweites posting darauf:
Solch eine Rennstrecke wäre ein toller Test für die echte Reichweite bei dauernder Ausschöpfung der vollen Leistung, die ja niemand bestreitet. Bei Zielbremsungen vor jeder Kurve samt sofort wieder folgendem Vollstrom (Gas) gibt es nicht viel zum rekuperieren. Schlicht Runde um Runde rasen auf Teufel komm raus, bis die Elektronik auf ein allfälliges Notlaufprogramm umschaltet (die Elektrokarts, welche ich betreue, haben sowas, die gehen da plötzlich nur mehr im Schritttempo, damit man noch zur Steckdose kommt).
Immerhin ist dieser Porsche ja ein sattes und gewichtiges Kaliber, auch für den langfristigen Alltag, kein filigraner Leichtbau der Formel E, der nach einem Rennen ein komplettes Service bis zum letzten Achsgelenk benötigt, da nicht für Langstreckeneinsatz konzipiert. 

Das wäre nämlich dann ein unbestechlicher echter Test, man kann nicht Alles am Prüfstand simulieren. Aber vielleicht verdampft da das Kupfer der Motorwicklungen bei solch längerer Dauerhöchstleistung. Das sind ja keine schweren Kaliber aus Elektrolokomotiven. Zwinkern

Die 270 bis 300km sollen bei hohen Geschwindigkeiten drin sein, die "Normreichweite" beträgt 400+ km. Der Taycan ist mit Synchronmotoren ausgestattet, die für eine lange Dauerleistung sorgen sollen. Ob es stimmt, werden wir bald erfahren, genauso, wie weit die tatsächliche Reichweite im Alltag beträgt. Synchronmotoren sollen auch den von Tesla eingesetzten Motoren überlegen sein, bei denen eine hohe Dauerleistung nicht möglich ist, wie bei deinen Karts.

Ich empfinde den Taycan als großen Sprung nach vorne und bin schon gespannt wie er sich im Alltag schlagen wird. Sollte sich die Technologie in den nächsten Jahren durchsetzen wäre ein positiver Nebeneffekt, das die OPEC uns nicht mehr mit ihrem Öl erpressen kann.
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