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Alimente
#1
Ein interessanter Fall, was "Mann" blühen kann bei unserer Rechtsprechung, interessant sind auch die Kommentare. 
Am Besten lässt man sich vor dem Sex von einem Rechtsanwalt beraten und sichert sich per Vertrag ab. Dash2 Blödeln

Chronik
"Falscher" Vater will Alimente zurück
Von nachrichten.at/apa   07. Oktober 2019 12:36 Uhr
WIEN. Ein Mann hat jahrelang Alimente für ein Kind bezahlt, das nicht seines war. Jetzt will er das Geld von der Mutter zurück. 
Das Oberlandesgericht Linz (OLG) wies die Klage aber vorerst ab. Wie die "Presse" am Montag berichtete, lässt der Oberste Gerichtshof (OGH) den OLG nun aber noch einmal prüfen, ob die Frau den Mann tatsächlich bewusst falsch über seine Vaterschaft informiert hat. 

Die Vorgeschichte: Die Frau hatte dem Mann erzählt, dass sie sich von ihrem Lebensgefährten getrennt habe. Es kam zum intimen Kontakt. Vier Tage danach hatte die Frau aber noch Sex mit ihrem Ex. Als die Frau von ihrer Schwangerschaft erfuhr, sagte sie dem neuen Mann in ihrem Leben, den sie später auch heiratete, er sei der Vater. Dass auch ihr Ex infrage kam, verschwieg sie. Nach Ende der Ehe stellte sich heraus, dass das inzwischen 13-jährige Kind nicht von dem Mann war.
Der "falsche" Vater forderte Kindesunterhalt (35.000 Euro) zurück. Die Frau habe ihn damals angelogen und vorsätzlich verschwiegen, dass sie zu ähnlicher Zeit mit zwei Männern Sex gehabt habe. Die Frau entgegnete, dieser habe sie nicht danach gefragt.

Das Landesgericht Salzburg entschied zugunsten des Mannes. Das Oberlandesgericht Linz (OLG) wies die Klage jedoch ab. Denn der Mann habe seine Vaterschaft nie angezweifelt, obwohl er gewusst habe, dass die Frau in einer Lebensgemeinschaft mit einem anderen war. Eine Frau sei nicht verpflichtet, von sich aus zu erklären, dass sie mit mehreren Männern in der fraglichen Zeit Sex hatte, meinte das OLG laut "Presse". Sogar wenn eine Mutter wisse, dass jemand anderer der Vater sei, mache sie das nicht schadenersatzpflichtig. Das wäre sie nur, wenn sie Fragen des von ihr als Vater bezeichneten Mannes nach anderen Sexualpartnern bewusst wahrheitswidrig beantwortet. Der Mann habe aber nicht gefragt.
Der OGH hielt nun dem Bericht zufolge fest, eine Frau sei zwar grundsätzlich nicht verpflichtet, einem möglichen Vater von sich aus zu sagen, dass sie auch mit anderen Personen verkehrt hat. Die einschlägige Judikatur dazu betraf aber Frauen, die wirklich geglaubt haben, der von ihnen als Vater bezeichnete Mann sei der Vater. Anderes gelte aber, wenn eine Frau wider besseres Wissen einen Mann über dessen Vaterschaft informiert. In diesem Fall müsse der betroffene Mann nicht nachfragen, ob er als Einziger dafür infrage kommt.

Nach den Feststellungen des Landesgerichts wusste die Mutter, wer der wirkliche Vater war. Sollte die Frau den Mann also bewusst falsch informiert haben, müsse sie den ausgelegten Unterhalt zurückzahlen, erklärten jetzt die Höchstrichter.
https://www.nachrichten.at/panorama/chro...Art__outer
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#2
Er hat sie nicht gefragt, ob da noch ein oder mehrere andere Männer im Spiel sind.

Hm, davon geht man ja eigentlich im "Normalfall" auch nicht aus, wenn man mit jemandem eine Partnerschaft eingeht, der sich angeblich gerade von einem anderen getrennt hat und nicht gerade als stadtbekanntes Bückstück gilt. Von diesem einen wusste der Mann also sehr wohl, auch ohne zu fragen. Eine sofortige Schwangerschaft kaum nach dem ersten Intimkontakten hätten bei ihm alle Alarmglocken schrillen lassen müssen. Und überhaupt, von geschütztem Sex haben wohl beide nicht viel gehalten?

"Als die Frau von ihrer Schwangerschaft erfuhr, sagte sie dem neuen Mann in ihrem Leben, den sie später auch heiratete, er sei der Vater. Dass auch ihr Ex infrage kam, verschwieg sie. "

Für mein Rechtsempfinden ist diese Aussage ausschlaggebend, um den Unterhalt zurückzahlen zu müssen, denn sie beinhaltet den Fakt der falschen Information.


Leidtragender ist wie so oft jetzt das Kind, welches zum Zankapfel wird. Das wird es kaum verstehen können, hat es sich doch all die Jahre von seinem "Vater" geliebt gefühlt ...
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#3
bei uns ist das mit den Alimenten sowieso so eine Sache, das JA fühlt sich nur bemüßigt um zu schauen damit die Alimente zeitgerecht bei der Kindesmutter eintreffen.

wenn kein kontakt besteht, weil es die Kindesmutter mit allen illegalen mitteln verhindert, keiner die zeit hat um andauernd an den Gerichtstagen Vormittag vorstellig zu werden und die Väter an Grund von Geldmangel aufgeben müssen, weil sie sich nach Jahren den RA nicht mehr leisten können, während Mutter alles gratis bekommt und selbst das JA mitspielt und ein Sinnlosgutachten nach dem anderen auf Staatskosten erstellen lässt, wenn es nicht zur Zufriedenheit ausfällt um so den kontakt auf Jahre verhindert.

sollte dann ein Kind die Schule abbrechen, mitten im Schuljahr und nimmt einen Job an, verhält sich das JA ganz ruhig wenn die Alimente weiter gezahlt werden und erkennt keine Notwendigkeit eine Info zu vermitteln, wo sie aber sehr schnell sind wenn es um Erhöhung der Alimente geht.

die Monate die du zu viel bezahlt hast kannst du dir aufzeichnen, die werden auch nicht für ein anderes Kind gut geschrieben, einklagen kann man es, was aber keiner macht, weil der RA auch fast so viel kostet und man Zeit benötigt, was Urlaubstage kostet, wo sich AN die auf Montage sind und wochenweise fern der Heimat den Urlaub wochenweise nehmen müssen, weil man sonst noch mehr Geld verliert und Hunderte km sinnlos verfährt.

Frau hat mit tatkräftiger staatlicher Unterstützung, welche bis zu Gerichts und RA kosten reicht, alle rechte wenn es um Kinder geht, selbst wenn die Kinder neben den schuhen laufen und zerrissene fetzen an haben, auf Grund von Geldmangel, weil Mama trotz nur Stundenweisem Einkommen und Alimenten von über 1000€ monatlich alle 2 Jahre ein neues Auto fahren will und ein neues haus unbedingt benötigt, das sie sich nicht leisten kann.

selbst da schreckt man nicht davor zurück am liebsten die Väter zur Verantwortung ziehen würde, in der Hoffnung ihn in den finanziellen Ruin zu treiben.

das man bei Scheidungen für eventuelle schulden aufkommt, die frau mit einem früheren Partner gemacht hat, der dann Zahlungsunfähig wurde und in Privatkonkurs geht, oder das Haus weiter abbezahlen während es Frau nutzt und auch einem verkauf nicht zustimmt, wird als Selbstverständlich angesehen.

wenn es um Alimente geht könnte ich Geschichten von Arbeitskollegen oder auch mir erzählen, da stellt es dir die Haare auf, als Mann null rechte, wo selbst die Richter die Köpfe schütteln wegen der Rechtslage
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#4
(08.10.2019, 07:57)Daisy schrieb: Er hat sie nicht gefragt, ob da noch ein oder mehrere andere Männer im Spiel sind.

Hm, davon geht man ja eigentlich im "Normalfall" auch nicht aus, wenn man mit jemandem eine Partnerschaft eingeht, der sich angeblich gerade von einem anderen getrennt hat und nicht gerade als stadtbekanntes Bückstück gilt. Von diesem einen wusste der Mann also sehr wohl, auch ohne zu fragen. Eine sofortige Schwangerschaft kaum nach dem ersten Intimkontakten hätten bei ihm alle Alarmglocken schrillen lassen müssen. Und überhaupt, von geschütztem Sex haben wohl beide nicht viel gehalten?

"Als die Frau von ihrer Schwangerschaft erfuhr, sagte sie dem neuen Mann in ihrem Leben, den sie später auch heiratete, er sei der Vater. Dass auch ihr Ex infrage kam, verschwieg sie. "

Für mein Rechtsempfinden ist diese Aussage ausschlaggebend, um den Unterhalt zurückzahlen zu müssen, denn sie beinhaltet den Fakt der falschen Information.


Leidtragender ist wie so oft jetzt das Kind, welches zum Zankapfel wird. Das wird es kaum verstehen können, hat es sich doch all die Jahre von seinem "Vater" geliebt gefühlt  ...


und gleich per Fußtritt aus dem Haus befördern, schon alleine wegen der blöden Verteidigung, die könnte bei mir im Garten im Zelt schlafen bis sie eine Wohnung hat
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#5
Da überlegt man sich die traute Zweisamkeit zweimal. Zum Glück bin ich noch viel zu jung für derartige Experimente. Zwinkern
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#6
(09.10.2019, 14:18)Aristoteles schrieb: Da überlegt man sich die traute Zweisamkeit zweimal. Zum Glück bin ich noch viel zu jung für derartige Experimente. Zwinkern

ja ari, selbst mein Sohn ist schon zu mir gezogen und will mit seiner Mutter nichts mehr zu tun haben, seit er drauf gekommen ist wie die Tickt, nachdem sie alles Geld einbehalten hat was er selbst bekommen müsste immerhin 600€ monatlich, weil er damals noch bei der Freundin wohnte, sich natürlich auch an den Zahlungen beteiligen musste und dann hätte sie ihm seinen verdienst bis auf hundert € auch noch weg genommen, weil sie sich sonst das neue Fertigteilhaus nicht leisten kann.

aber ihr blödes Gesicht werde ich nie vergessen als sie erfahren hat das sie auf meine Wohnung kein Anrecht hat, weil ich diese schon vor ihrer Zeit hatte und sie weis das die ein Vermögen gekostet hat, samt Einrichtung und wegen hoher Anzahlung nur kleine monatliche Rückzahlungen zu tätigen sind, wo du um das Geld nicht einmal eine 30 m² Wohnung bekommst
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#7
(08.10.2019, 10:31)strizzi1 schrieb:
(08.10.2019, 07:57)Daisy schrieb: Er hat sie nicht gefragt, ob da noch ein oder mehrere andere Männer im Spiel sind.

Hm, davon geht man ja eigentlich im "Normalfall" auch nicht aus, wenn man mit jemandem eine Partnerschaft eingeht, der sich angeblich gerade von einem anderen getrennt hat und nicht gerade als stadtbekanntes Bückstück gilt. Von diesem einen wusste der Mann also sehr wohl, auch ohne zu fragen. Eine sofortige Schwangerschaft kaum nach dem ersten Intimkontakten hätten bei ihm alle Alarmglocken schrillen lassen müssen. Und überhaupt, von geschütztem Sex haben wohl beide nicht viel gehalten?

"Als die Frau von ihrer Schwangerschaft erfuhr, sagte sie dem neuen Mann in ihrem Leben, den sie später auch heiratete, er sei der Vater. Dass auch ihr Ex infrage kam, verschwieg sie. "

Für mein Rechtsempfinden ist diese Aussage ausschlaggebend, um den Unterhalt zurückzahlen zu müssen, denn sie beinhaltet den Fakt der falschen Information.


Leidtragender ist wie so oft jetzt das Kind, welches zum Zankapfel wird. Das wird es kaum verstehen können, hat es sich doch all die Jahre von seinem "Vater" geliebt gefühlt  ...


und gleich per Fußtritt aus dem Haus befördern, schon alleine wegen der blöden Verteidigung, die könnte bei mir im Garten im Zelt schlafen bis sie eine Wohnung hat

Wundert mich ehrlich gesagt nicht, dass das Einvernehmen mit deiner Ex nicht gerade das Beste ist. Irgendwie scheinst auch kein besonders hohes Konfliktlösungspotential dein Eigen nennen  Zwinkern

Eine echt blöde Situation. Bei einer vier Tage "überlappenden" Beziehung ist auch für die Frau schwer zu erkennen, wer der Vater des Kindes ist. Irgendwie verständlich, dass sie die Schwangerschaft und Erziehung mit dem Partner, mit dem sie zusammenlebt und glücklich ist erleben will. Da fällt das Verdrängen eines kleinen "Abstechers" wahrscheinlich gar nicht so schwer.
Ich will die Mutter nicht verteidigen, weil ein Kuckuckskind unterschieben geht natürlich gar nicht. Allerdings ist ja noch nicht sicher erwiesen, ob sie tatsächlich wusste, wer der Vater ist.

Vaterschaft ist ja nix monetäres, sondern etwas emotionales. Ich weiß ja nicht, wie der "Nicht-Vater" draufgekommen ist, dass er gar nicht der biologische Vater des Kindes ist, aber er wird ja mit dem Kind gelebt und das Kind als Vater geliebt haben. Irgendwie erwarte ich mir, dass ein Mann das in seine Überlegungen mit einbezieht. Er wird den Kontakt zu seinem Kind doch nicht abbrechen, weil er es nicht gezeugt hat, denk ich mir ......
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#8
(09.10.2019, 16:22)ana6 schrieb: Wundert mich ehrlich gesagt nicht, dass das Einvernehmen mit deiner Ex nicht gerade das Beste ist. Irgendwie scheinst auch kein besonders hohes Konfliktlösungspotential dein Eigen nennen  Zwinkern

Eine echt blöde Situation. Bei einer vier Tage "überlappenden" Beziehung ist auch für die Frau schwer zu erkennen, wer der Vater des Kindes ist. Irgendwie verständlich, dass sie die Schwangerschaft und Erziehung mit dem Partner, mit dem sie zusammenlebt und glücklich ist erleben will. Da fällt das Verdrängen eines kleinen "Abstechers" wahrscheinlich gar nicht so schwer.
Ich will die Mutter nicht verteidigen, weil ein Kuckuckskind unterschieben geht natürlich gar nicht. Allerdings ist ja noch nicht sicher erwiesen, ob sie tatsächlich wusste, wer der Vater ist.

Vaterschaft ist ja nix monetäres, sondern etwas emotionales. Ich weiß ja nicht, wie der "Nicht-Vater" draufgekommen ist, dass er gar nicht der biologische Vater des Kindes ist, aber er wird ja mit dem Kind gelebt und das Kind als Vater geliebt haben. Irgendwie erwarte ich mir, dass ein Mann das in seine Überlegungen mit einbezieht. Er wird den Kontakt zu seinem Kind doch nicht abbrechen, weil er es nicht gezeugt hat, denk ich mir ......

Möglicherweise wäre ein Lösungsansatz, nicht wahllos
in der Gegend herumzuvögeln?
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#9
Hät er aber gleich d'rauf kommen können, dass es nicht sein Kind ist, 
bei dem Namen:  Ali Mente     ROFL
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#10
(09.10.2019, 16:33)agustabell206 schrieb:
(09.10.2019, 16:22)ana6 schrieb: Wundert mich ehrlich gesagt nicht, dass das Einvernehmen mit deiner Ex nicht gerade das Beste ist. Irgendwie scheinst auch kein besonders hohes Konfliktlösungspotential dein Eigen nennen  Zwinkern

Eine echt blöde Situation. Bei einer vier Tage "überlappenden" Beziehung ist auch für die Frau schwer zu erkennen, wer der Vater des Kindes ist. Irgendwie verständlich, dass sie die Schwangerschaft und Erziehung mit dem Partner, mit dem sie zusammenlebt und glücklich ist erleben will. Da fällt das Verdrängen eines kleinen "Abstechers" wahrscheinlich gar nicht so schwer.
Ich will die Mutter nicht verteidigen, weil ein Kuckuckskind unterschieben geht natürlich gar nicht. Allerdings ist ja noch nicht sicher erwiesen, ob sie tatsächlich wusste, wer der Vater ist.

Vaterschaft ist ja nix monetäres, sondern etwas emotionales. Ich weiß ja nicht, wie der "Nicht-Vater" draufgekommen ist, dass er gar nicht der biologische Vater des Kindes ist, aber er wird ja mit dem Kind gelebt und das Kind als Vater geliebt haben. Irgendwie erwarte ich mir, dass ein Mann das in seine Überlegungen mit einbezieht. Er wird den Kontakt zu seinem Kind doch nicht abbrechen, weil er es nicht gezeugt hat, denk ich mir ......

Möglicherweise wäre ein Lösungsansatz, nicht wahllos
in der Gegend herumzuvögeln?

Ach Gottchen @agustabell, du übertreibst jetzt aber schon ziemlich massiv. Wenn eine Beziehung in Brüche geht und eine neue beginnt und Frau innerhalb von vier Tagen mit zwei Männern Sex hatte, dann würde ich das nicht unbedingt als "in der Gegend herumvögeln" bezeichnen.
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