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moderner Patriotismus, Versuch einer Annäherung
#1
Was sollte man aus den Ereignissen (der irre Terrorakt von Halle, der Ereignisse in Österreich-Stichwort FPÖ, Italien und die dadurch wahrscheinliche neue Einwanderungswelle nach Europa nach dem teilweise auch selbstverschuldeten Sturz von Salvini u.a.) der letzten Zeit als Bürger lernen, der sich wegen der Entwicklung Europas und der darin lebenden Völker und Kulturen grundlegend Sorgen macht? Aus meiner Sicht wird man nicht herumkommen sich selbst und auch seine "Mitstreiter" ehrlich aber auch kritisch zu hinterfragen;

Existiert ein patriotischer Grundkonsens bezüglich Demokratie im Sinne von freien Völker und freien Bürger, für dem man einzutreten hat oder hat man sich bisher noch nicht vollinhaltlich auch geistig von faschistoiden Denkmuster verabschiedet? Gerade der Führerkult in der FPÖ für eine immer schon zumindest in moralischer und intellektueller Hinsicht fragwürdige Person (Strache), welcher es ihm ermöglicht hat in der Partei tatsächlich weitestgehend unkontrolliert zu agieren und total inakzeptable Personalentscheidungen durchzudrücken (den Rest kennt man ja, jetzt ist er auf einmal der totale Böse, Grauzonen scheinen nicht zu existieren) zeigt auf wohin undemokratisches internes Agieren führt. Wie kann man nach außen hin direkte Demokratie fordern und intern einen Führerkult zulassen, der einem Mann fast uneingeschränkte Entscheidungsgewalt auf sämtlichen (Inhalte, Personen u.a.) Ebenen zugesteht, was wieder einmal in einem Debakel endet?

Warum fühlen sich immer noch gewisse tatsächliche Neonazis die mit Sicherheit weder freie Völker in friedlichen und sicheren Nationalstaaten im Sinne haben durch patriotische Kräfte vertreten und drängen in solche hinein? Gerade die irre Debatte in Deutschland in Folge des Naziirren von Halle (auch für mich sind da noch gewisse Umstände aufklärungsbedürftig) sollte die Frage in den Raum stellen, wie man sich als nationalkonservative Kraft klar und sichtbar so positionieren soll, dass man einerseits nicht verwässert und somit unglaubwürdig erscheint (kleines Beispiel Tiroler FPÖ, der vom "Führer" Strache einst durchgedrückte Parteiobmann ist als Anwalt schwerkrimineller Migranten bekannt und soll die FPÖ als patriotische Kraft repräsentieren) und andererseits tatsächlich nicht mit antidemokratischen faschistischen Ideologien anstreift. 


Die Problematik wenn einer alleine isoliert politische Entscheidungen trifft wurde schließlich auch in Italien sichtbar wo Salvini allein eine für das Land und ganz Europa aus meiner Sicht falsche Entscheidung getroffen hat, welche ihn (es ist zu befürchten) auf eine längere Zeit hin politisch entmachtet. 

Auf jeden Fall zeigen diese und andere Beispiele und Entwicklungen auf, dass sich auch die patriotischen Kräfte in Zukunft verstärkt darum bemühen müssen in den eigenen Reihen Glaubwürdigkeit, echte Heimatliebe, gelebte direkte Demokratie und Ablehnung jeder Art von Diktatur nicht nur als Lippenbekenntnisse zu vertreten, sondern auch glaubhaft zu leben. Ohne einen modernen gemeinsamen Patriotismus wird es nicht gehen, denn es steht für uns alle in naher Zukunft viel auf dem Spiel, ODER WIE SEHT IHR DAS?
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#2
Das Europa es zugelassen hat, von einen Heer an ungebildeten Menschen 
überlaufen zu werden die meist einer extremen Religion angehören, war ein unverzeihlicher Fehler.
Europa hat Gewalt, Intoleranz und religiösen Extremismus importiert, dümmer geht es nicht.
Dies wurde von langer Hand, durch den "Arabischen Frühling" eingeleitet.
Denn denen die Tatsächlich bestimmen wo es lang geht war klar, 
dass es dadurch zu einer unglaublichen Fluchtbewegung Richtung Europa kommen wird.
Und in Europa gab es jede Menge "nützliche Idioten" die Jene die nun jede Menge Probleme machen,
wie Popstars am Bahnhof begrüßten.
Wie sagt der Volksmund, "Gegen die Dummheit ist kein Kräuterl gewachsen".
Und das stimmt wie man merkt, zu 100%!
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#3
(10.10.2019, 18:26)soistes1949 schrieb: Das Europa es zugelassen hat, von einen Heer an ungebildeten Menschen 
überlaufen zu werden die meist einer extremen Religion angehören, war ein unverzeihlicher Fehler.
Europa hat Gewalt, Intoleranz und religiösen Extremismus importiert, dümmer geht es nicht.
Dies wurde von langer Hand, durch den "Arabischen Frühling" eingeleitet.
Denn denen die Tatsächlich bestimmen wo es lang geht war klar, 
dass es dadurch zu einer unglaublichen Fluchtbewegung Richtung Europa kommen wird.
Und in Europa gab es jede Menge "nützliche Idioten" die Jene die nun jede Menge Probleme machen,
wie Popstars am Bahnhof begrüßten.
Wie sagt der Volksmund, "Gegen die Dummheit ist kein Kräuterl gewachsen".
Und das stimmt wie man merkt, zu 100%!

Hauptverantwortlicher für den arabischem Frühling ist der "Friedensnobelpreisträger" Barack Obama................ Dash2 Ärgern
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#4
Genau so ist es Merlin.
Da sieht man die ganze Verlogenheit, der "Anständigen"!
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#5
(10.10.2019, 18:37)merlin schrieb:
(10.10.2019, 18:26)soistes1949 schrieb: Das Europa es zugelassen hat, von einen Heer an ungebildeten Menschen 
überlaufen zu werden die meist einer extremen Religion angehören, war ein unverzeihlicher Fehler.
Europa hat Gewalt, Intoleranz und religiösen Extremismus importiert, dümmer geht es nicht.
Dies wurde von langer Hand, durch den "Arabischen Frühling" eingeleitet.
Denn denen die Tatsächlich bestimmen wo es lang geht war klar, 
dass es dadurch zu einer unglaublichen Fluchtbewegung Richtung Europa kommen wird.
Und in Europa gab es jede Menge "nützliche Idioten" die Jene die nun jede Menge Probleme machen,
wie Popstars am Bahnhof begrüßten.
Wie sagt der Volksmund, "Gegen die Dummheit ist kein Kräuterl gewachsen".
Und das stimmt wie man merkt, zu 100%!

Hauptverantwortlicher für den arabischem Frühling ist der "Friedensnobelpreisträger" Barack Obama................ Dash2 Ärgern
Sehe ich nicht ganz so. Obama war genauso nur Befehlsempfänger der Weltregierung, die auf den bekannten Geheimgesellschaften fußt, finanziert von einer Handvoll unrechtmäßig zu gigantischem Reichtum gelangten Superreichen.
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#6
Wie immer man die Sache auch deuten möchte - ich bin nur noch entsetzt, wie sich die "Rechte" überall in Richtung "aus" manövriert- ob das jetzt immer selbstverschuldet ist oder nicht sei dahingestellt. 
Von Salvini über Strache bis hin zu diesem letzten feigen Attentat in Halle - all dies geschieht zum Schaden der Rechten. Und nachdem es nun mal nur die Rechten sind, die sich diesem Wahnsinn der Massenmigration entgegenstemmen, wird es zunehmend düster in Europa.
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#7
Glaub passt hier ganz gut rein.

Anhänger des Populismus: Woher ihre Motivation kommt

Der Bürger bezahlt Steuern, und er bekommt vom Staat etwas dafür: Sicherheit, Vorsorge, Schutz von Freiheit und Leben. Wenn er plötzlich sieht, dass er nur noch zahlt, ohne dafür das Versprochene zu erhalten, beginnt er an den Institutionen zu zweifeln.

Der Wähler in Europa ist ein undankbares Geschöpf. Nie war der Lebensstandard höher, die Demokratie verbreiteter, gab es mehr Freiheiten. Trotzdem erdreistet sich ein immer höherer Prozentsatz, sogenannte populistische Parteien zu wählen. Das kann nur mit den sozialen Netzwerken zusammenhängen, welche die Menschen mit Fake-News aufhetzen. Vermutlich spielt auch eine Rolle, dass sich viele als Globalisierungsverlierer fühlen und mit den Änderungen unserer modernen Gesellschaft nicht mehr zurechtkommen. Sie sind leichte Beute für populistische Rattenfänger. Stimmt’s?



So etwa lauten die Begründungen derjenigen – nennen wir sie Establishment –, die ratlos vor dem Phänomen erstarkender populistischer Parteien in immer mehr Ländern des Westens stehen. Was aber, wenn das Establishment selbst Ursache des Wählerverhaltens ist, das es beklagt?
Vielleicht haben diese Populisten das Gefühl, dass der Gesellschaftsvertrag vom Establishment zunehmend zu ihren Lasten abgeändert wird, ohne dass sie dazu befragt werden. Bei aller berechtigten Kritik an dem Konstrukt eines Gesellschaftsvertrages konnte man bisher davon ausgehen, dass zumindest in westlichen Gesellschaften tatsächlich eine Art ungeschriebene Vereinbarung gegeben war.

Dieser «consent of the governed» erlaubte es den Regierungen, im Rahmen der verfassungsmässigen Ordnung neue Regeln zu erfinden. Dies scheint inzwischen immer weniger der Fall zu sein. Um zu ergründen, warum das so ist, ist ein Perspektivwechsel hilfreich.

Die Einwanderung
Versetzen wir uns in die Lage eines gewöhnlichen Bürgers, also eines angeblichen Vertragspartners dieses Gesellschaftsvertrages. Diesem Bürger, etwa einer Verkäuferin im Supermarkt (es könnte auch ein Verkäufer sein), erzählt man nun, sie sei schuld daran, dass Menschen in Afrika und Asien in Armut lebten, und müsste daher die Benachteiligten dieser Welt in grosser Zahl aufnehmen. Wie viele genau, bleibt offen. Grenzen seien von gestern, heute sei die Welt offen und tolerant. Ausserdem sei das gut für die Wirtschaft und die Rente.

Die Verkäuferin fragt sich, was genau ihre Schuld sein soll und ob die Neuankömmlinge tatsächlich Wirtschaft und Rente stabilisieren. Nach ihrer Beobachtung arbeiten viele nicht, sondern beziehen Sozialleistungen. Sie hat zeitlebens in die sozialen Sicherungssysteme einbezahlt und kann sich nun leicht ausrechnen, dass bei einer immer grösseren Zahl von Nutzniessern, die nicht einbezahlen, für sie am Ende weniger übrig bleibt.
Mit Sorge betrachtet sie auch, dass viele Zuwanderer Muslime sind, deren Ideologie nicht unbedingt zur Landeskultur passt, etwa was die Stellung der Frau, das Verhalten gegenüber Andersgläubigen und das Aushalten von Kritik an ihrer Religion angeht. Sie befürchtet, dass das noch erhebliche Konflikte geben wird, was gegenüber dem bisherigen Leben eine deutliche Verschlechterung bedeutet.

Unsere Verkäuferin sieht weiter, dass ihr Supermarkt jetzt einen Sicherheitsdienst hat, das war früher nicht der Fall. Auch bemerkt sie, dass zahlreiche Zuwanderer gegenüber Frauen wenig bis gar keinen Respekt an den Tag legen. Sie ärgert sich auch, dass sie nicht mehr allein durch den Stadtpark joggen oder im Sommer unbeschwert knappe Kleidung tragen kann. Immer seltener hört sie ihre Muttersprache in den Schlangen an den Kassen. Sie fragt sich, wie sich Menschen überhaupt noch an Gesetze halten sollen, wenn sie sie nicht kennen, noch nie von ihnen gehört haben, sie nicht mal lesen können?

Unsere Verkäuferin hat wie viele gelernt, ihren Unmut zu diesen Themen nicht mehr offen zu äussern. Eine ehemalige Freundin hat ihr vorgeworfen, «rechts» zu sein, und ihr deshalb die Freundschaft gekündigt. Auch erwartet der Eigentümer der Supermarktkette von seinen Mitarbeitern ein Bekenntnis zu Ausländerfreundlichkeit und Diversität. Würde sie sagen, dass sie eine Partei wählt, die sich dagegen ausspricht, wäre ihr Arbeitsplatz in Gefahr.

...

https://www.nzz.ch/feuilleton/populismus...al=Twitter
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#8
Gut gebrüllt, Titus Gebel. Klatschen Daumen hoch
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#9
Ich bin auch sehr einsam aufgrund meiner politischen Ansichten. Der Familie verschweige ich die meine Wahlentscheidung. Mein Alkoholkonsum ist gestiegen. Ich fahre ins Exil über die Grenze. Allerdings bin ich gar nicht "rechts", werde hier in diesem Land aber in diese Ecke gestellt und wähle auch eine entsprechende Partei, obwohl ich diese überhaupt nicht mag! Ich hasse die Tatsache, daß Österreich nicht gänzlich ein "osteuropäisches" Land ist!  Ungarn wird immer mehr zur zweiten Heimat, zum besten Freund, obwohl es dort auch kein Idealzustand ist! Österreich nach Visegrád jetzt!!!!
Kren reiben, die einzig noch sinnvolle Tätigkeit in der heutigen Zeit!
https://snudlaug.wordpress.com
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#10
Warum? Verträgt Deine Familie die Wahrheit nicht? Und Alkohol ist sowieso kein Problemlöser. Im Gegenteil.
Auch ein Atheist kann sich zumindest die ersten Zeilen von Niebuhrs "Gelassenheitsgebet" zu Herzen nehmen:
 
Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. Winken
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