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Mehr Sicherheit f. Wr. KH
#1
Mehr Sicherheit für Wiens Krankenhäuser gefordert

AKH-Chefarzt warnt
Sicherheitsalarm in Wiens Spitälern! Beschimpfungen, Übergriffe, Gewalt - die Attacken auf Personal in Krankenhäusern werden immer häufiger. Jüngster Vorfall im AKH: Ein Iraner rastete im Kreißsaal aus, weil seine Frau keinen Kaiserschnitt bekam. Rufe nach mehr Sicherheit werden laut, der Chefarzt warnt.
Die diensthabende Medizinerin wollte das Baby natürlich zur Welt bringen. Das ließ den Perser, dessen Frau kein Wort verstand, plötzlich rot sehen. Laut Protokoll riss der tobende Mann elektronische Kabel aus den Geräten und beschimpfte das Personal als "Nazis" und "feige Sau". Zudem drohte er den Ruf des AKHs zu ruinieren.
Der Vorstand der Frauenheilkunde, Peter Husslein, lässt den Vorfall jetzt strafrechtlich prüfen. Daneben prangert der Professor in einer langen Mail die untragbaren Zustände in den Ambulanzen an. Fast schon täglich werden Ärzte, Schwestern oder Pfleger nicht nur mit Worten attackiert. Meist sind es Familienangehörige, die alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss ausrasten - "was erschüttender Weise relativ oft der Fall ist", so der Mediziner.
"Rückmeldung von der Front"
"Ich scheue mich nicht, darauf hinzuweisen, dass die Auseinandersetzungen häufiger mit gebrochen deutsch sprechenden Patientinnen - vor allem aber deren Angehörigen - stattfinden. Die Rate der keiner geregelten Beschäftigung Nachgehenden (wiederum hauptsächlich Angehörige) ist in dieser Patientinnengruppe auffallend hoch. Ich empfinde es als meine Pflicht, eine 'Rückmeldung von der Front' zu geben", so Husslein weiter.
Die Sicherheitsausstattungen sind in den Spitälern - wenn überhaupt - nur in homöopathischen Spuren vorhanden. Das riesige Allgemeine Krankenhaus hat lediglich acht Securitys, andere Spitäler noch weniger. Wiens FPÖ-Stadtrat David Lasar fordert deshalb: "Das Sicherheitspersonal im AKH gehört massiv aufgestockt, um Ärzte, Schwestern und Pfleger besser zu schützen." Und auch der Rechnungshof hat den geringen Schutz für Patienten und Personal.
http://www.krone.at/Oesterreich/Mehr_Sic…nt-Story-440217



So wird unserem Land gedankt !
pp
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#2
So - muste mir diesen Text erst einmal vergrößern, damit ich ihn überhaupt lesen kann. Lachen Lachen 


AKH-Chefarzt warnt
[b]Sicherheitsalarm in Wiens Spitälern! Beschimpfungen, Übergriffe, Gewalt - die Attacken auf Personal in Krankenhäusern werden immer häufiger. Jüngster Vorfall im AKH: Ein Iraner rastete im Kreißsaal aus, weil seine Frau keinen Kaiserschnitt bekam. Rufe nach mehr Sicherheit werden laut, der Chefarzt warnt.

[/b]Die diensthabende Medizinerin wollte das Baby natürlich zur Welt bringen. Das ließ den Perser, dessen Frau kein Wort verstand, plötzlich rot sehen. Laut Protokoll riss der tobende Mann elektronische Kabel aus den Geräten und beschimpfte das Personal als "Nazis" und "feige Sau". Zudem drohte er den Ruf des AKHs zu ruinieren.
Der Vorstand der Frauenheilkunde, Peter Husslein, lässt den Vorfall jetzt strafrechtlich prüfen. Daneben prangert der Professor in einer langen Mail die untragbaren Zustände in den Ambulanzen an. Fast schon täglich werden Ärzte, Schwestern oder Pfleger nicht nur mit Worten attackiert. Meist sind es Familienangehörige, die alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss ausrasten - "was erschüttender Weise relativ oft der Fall ist", so der Mediziner.
"Rückmeldung von der Front"
"Ich scheue mich nicht, darauf hinzuweisen, dass die Auseinandersetzungen häufiger mit gebrochen deutsch sprechenden Patientinnen - vor allem aber deren Angehörigen - stattfinden. Die Rate der keiner geregelten Beschäftigung Nachgehenden (wiederum hauptsächlich Angehörige) ist in dieser Patientinnengruppe auffallend hoch. Ich empfinde es als meine Pflicht, eine 'Rückmeldung von der Front' zu geben", so Husslein weiter.
Die Sicherheitsausstattungen sind in den Spitälern - wenn überhaupt - nur in homöopathischen Spuren vorhanden. Das riesige Allgemeine Krankenhaus hat lediglich acht Securitys, andere Spitäler noch weniger. Wiens FPÖ-Stadtrat David Lasar fordert deshalb: "Das Sicherheitspersonal im AKH gehört massiv aufgestockt, um Ärzte, Schwestern und Pfleger besser zu schützen." Und auch der Rechnungshof hat den geringen Schutz für Patienten und Personal.


Tja - es wundert mich, dass ein prominenter Österreicher, der doch über jeden Zweifel erhaben sein sollte, dieses wahre Wort so gelassen ausspricht....
Das machen ja gemeinhin nur irgendwelche Ausländer hassenden Fler... Lachen Lachen 
Aber dass das Problem mit den langen Wartezeiten im Spital noch ein ziemlich akutes werden wird, hab ich schon vor 20 Jahren gewusst - damals waren es aber noch weniger Ausländer, sondern österreichische Normalbürger, die sich wegen der stundenlangen Wartezeiten (und das in der Ambulanz, in der ich gearbeitet hab, trotz TERMIN) aufgeregt haben.
Und üblicherweise haben diesen Ärger (und oft auch die Verzweiflung, es waren oft genug Patienten mit Schmerzen) die Ambulanzsekretärinnen abbekommen, die waren nämlich die einzig greifbaren in der Ambulanz - alle anderen waren ja hinter verschlossenen Türen.


Inzwischen ist es leider auch so, dass duch angebliche "Verbesserungen" im administrativen System die bedauernswerten Kolleginnen noch mehr Arbeit aufgebrummt bekommen haben, was die Administrationsvorgänge an den Schaltern noch verkompliziert hat....was die Abarbeitung der Patientenschlangen vor dem Schalter auch nicht grad verkürzt hat.
So sind die Patienten gleich einmal schon in der Warteposition VOR dem Schalter verärgert, weil das so lange dauert...
Man kann auch ohne Hund leben, es lohnt sich nur nicht.
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#3
Ja , leider den Unmut bekommen die KLEINEN dann ab  Sorry
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#4
(22.02.2015, 00:12)gloriaviennae schrieb: So - muste mir diesen Text erst einmal vergrößern, damit ich ihn überhaupt lesen kann. Lachen Lachen 


AKH-Chefarzt warnt
[b]Sicherheitsalarm in Wiens Spitälern! Beschimpfungen, Übergriffe, Gewalt - die Attacken auf Personal in Krankenhäusern werden immer häufiger. Jüngster Vorfall im AKH: Ein Iraner rastete im Kreißsaal aus, weil seine Frau keinen Kaiserschnitt bekam. Rufe nach mehr Sicherheit werden laut, der Chefarzt warnt.

[/b]Die diensthabende Medizinerin wollte das Baby natürlich zur Welt bringen. Das ließ den Perser, dessen Frau kein Wort verstand, plötzlich rot sehen. Laut Protokoll riss der tobende Mann elektronische Kabel aus den Geräten und beschimpfte das Personal als "Nazis" und "feige Sau". Zudem drohte er den Ruf des AKHs zu ruinieren.
Der Vorstand der Frauenheilkunde, Peter Husslein, lässt den Vorfall jetzt strafrechtlich prüfen. Daneben prangert der Professor in einer langen Mail die untragbaren Zustände in den Ambulanzen an. Fast schon täglich werden Ärzte, Schwestern oder Pfleger nicht nur mit Worten attackiert. Meist sind es Familienangehörige, die alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss ausrasten - "was erschüttender Weise relativ oft der Fall ist", so der Mediziner.
"Rückmeldung von der Front"
"Ich scheue mich nicht, darauf hinzuweisen, dass die Auseinandersetzungen häufiger mit gebrochen deutsch sprechenden Patientinnen - vor allem aber deren Angehörigen - stattfinden. Die Rate der keiner geregelten Beschäftigung Nachgehenden (wiederum hauptsächlich Angehörige) ist in dieser Patientinnengruppe auffallend hoch. Ich empfinde es als meine Pflicht, eine 'Rückmeldung von der Front' zu geben", so Husslein weiter.
Die Sicherheitsausstattungen sind in den Spitälern - wenn überhaupt - nur in homöopathischen Spuren vorhanden. Das riesige Allgemeine Krankenhaus hat lediglich acht Securitys, andere Spitäler noch weniger. Wiens FPÖ-Stadtrat David Lasar fordert deshalb: "Das Sicherheitspersonal im AKH gehört massiv aufgestockt, um Ärzte, Schwestern und Pfleger besser zu schützen." Und auch der Rechnungshof hat den geringen Schutz für Patienten und Personal.


Tja - es wundert mich, dass ein prominenter Österreicher, der doch über jeden Zweifel erhaben sein sollte, dieses wahre Wort so gelassen ausspricht....
Das machen ja gemeinhin nur irgendwelche Ausländer hassenden Fler... Lachen Lachen
 
Aber dass das Problem mit den langen Wartezeiten im Spital noch ein ziemlich akutes werden wird, hab ich schon vor 20 Jahren gewusst - damals waren es aber noch weniger Ausländer, sondern österreichische Normalbürger, die sich wegen der stundenlangen Wartezeiten (und das in der Ambulanz, in der ich gearbeitet hab, trotz TERMIN) aufgeregt haben.
Und üblicherweise haben diesen Ärger (und oft auch die Verzweiflung, es waren oft genug Patienten mit Schmerzen) die Ambulanzsekretärinnen abbekommen, die waren nämlich die einzig greifbaren in der Ambulanz - alle anderen waren ja hinter verschlossenen Türen.


Inzwischen ist es leider auch so, dass duch angebliche "Verbesserungen" im administrativen System die bedauernswerten Kolleginnen noch mehr Arbeit aufgebrummt bekommen haben, was die Administrationsvorgänge an den Schaltern noch verkompliziert hat....was die Abarbeitung der Patientenschlangen vor dem Schalter auch nicht grad verkürzt hat.
So sind die Patienten gleich einmal schon in der Warteposition VOR dem Schalter verärgert, weil das so lange dauert...
diese Aussage stößt mich etwas sauer auf, das sind Tatsachen, vor die einige Gutmenschen die Augen verschließen und das ist ja das Schlimme daran, man ist kein Ausländerhasser, wenn man diese aufzeigt, so wie wir es des Öfteren machen. deswegen sollte man auch diese Aussage als gegeben hinnehmen, weil es eben Zustände sind, die nicht mehr tragbar sind. Es ist hinlänglich bekannt, dass unsere Gäste die Dankbarkeit nicht kennen und sie eben auch ein anderes Verständnis haben im Umgang mit ihren Mitmenschen. Sie haben gewisse Vorstellungen, die hat man zu akzeptieren, wenn sie sich an etwas stoßen, dann hat man das zu ändern.

ich greife dich jetzt nicht an damit Gloria,  nur damit nicht wieder Missverständnisse entstehen, weil du es ja auch als Tatsache hingestellt hast, aber es wird sicher einige geben, die dieses Wort von "Fremdenhasser" in dem Zusammenhang gebrauchen werden.
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#5
@powerlady -
Ich denke nicht, dass diese Aussagen einander widersprechen, ich wollte sie nur ergänzen.

Und ich sehe das Problem der Ausländer natürlich auch, wollte nur der Vollständigkeit halber noch meine Erfahrungen dazufügen.

Es gibt ja auch zudem noch das Problem, dass bei stationären Patienten oft die Anverwandten unserer Mitbürger mit Migrationshintergrund zu Horden die Krankenzimmer stürmen und die anderen massiv stören (ich hab das aber jetzt bei meinem Spitalsaufenthalt auch mit Inländern erlebt, die zu fünft kamen und dadurch auch etwas lauter waren - die hab ich dann gebeten, etwas leiser zu sein, worauf sie sich samt der Patientin in den Aufenthaltsraum verzogen haben, es war aber keine ungute Situation - ich war höflich, sie waren höflich).

Ich hab aber auch schon gehört, dass aufgrund dessen, dass sich eben diese Leute dann oft auch nicht wieder zum Gehen bewegen lassen (und das oft nach 21 Uhr), sodaß in manchen Spitälern inzwischen die Sache mit den Besuchszeiten schon wieder etwas genauer genommen wird....
Man kann auch ohne Hund leben, es lohnt sich nur nicht.
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#6
Ja die Ansammlungen in einem Zimmer finde ich schrecklich !
Da ich die lt. Jahre öfters Spitalsaufenthalte hatte , kann ich das nur Bestätigen 
Nur , ich bin zur Schwester gegangen und habe mich Beschwerd -- natürlich mit meiner Unterstützung  Lachen
gingen die 10 BesucherInnen dann endlich !
Nicht nur das sie ein Essen mitbringen ,das sowieso eigen richt ,reden mindestens 5 durcheinander unsw....
Aber GsD gab es auch resolute Schwestern oder Pfleger ,die diese sowieso hinaus Komplimentierten 
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#7
in einigen Spitälern artete es aus, als würde man eine Party feiern, selber bei einem Besuch schon erlebt, kein Stuhl mehr frei, Gedränge und Wirbel, man befindet sich nicht auf einem Jahrmarkt , sondern in einem Spital, das geht wohl an einigen vorbei. gegrilltes Huhn mitgebracht und Getränke, die Betten belagert damit. und wenn es dann hieß, die Besuchszeit ist vorbei, keiner der Herrschaften ging freiwillig, da darfst nicht wirklich krank sein, denn Erholung ist das keine.... dafür bräuchte man Sicherheitskräfte die sich dann darum kümmern, denn eine Schwester hätte auch meines Erachtens nach anderes, wichtigeres zu tun. wenn man es mal so ausdrücken darf, ich finde es eine Frechheit, denn Rücksicht auf die anderen Patienten wird überhaupt nicht genommen. und die Lautstärke ist ohnehin so, dass man sein eigenes Wort nicht versteht. Mich würde interessieren, wieso das so ist, fehlt diesen Menschen jegliches Feingefühl und Rücksichtnahme?
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#8
Bei meinem letzten KH-Aufenthalt lag ein Türke Mitte 30 neben mir und bei dem war  auch von frühmorgens bis spätabends die Verwandtschaft da.
Allerdings muss ich fairerweise sagen, es ging dabei einigermassen "gesittet" zu und es waren nie mehr als 4 Besucher gleichzeitig im Zimmer und auch die Lautstärke war moderat.
Was ich nur nicht verstand, obwohl das Essen exzellent war und ohnehin Halal-Kost angeboten wurde, wurde er jeden Tag mit mitgebrachtem Essen gefüttert.
Ja......seine kopftuchverhüllte Frau hat ihn mit einem Löffel gefüttert wie ein Kind, obwohl er nur eine Fussverletzung hatte.
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#9
Wer weis vielleicht hat er die Fiass mit die Händ' verwechselt  ROFL

Das einzige ,was ich sagen kann in Hietzinger (Lainz) auf der Herzstation ,wo ich auch schon 3-4 mal in den lt. 5-6 Jahren lag ,
da waren die Schwestern sehr streng .
Aber in einem Zimmer wo 3-4 Frauen liegen und da kommen ein paar Männer Stundenlang auf Besuch .
ist irgenwie peinlich , wenn man aufstehen möchte oder den Fuß aus dem Bett strecken möchte ...
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#10
Rainbow 
Also, das war mein kleinstes Problem, als ich mal für ein paar Tage im Spital lag.
Ich stand mit dem Nachthemd, hinten offen ohne Scham auf und ging aufs Klo.
Was glaubst, wie schnell die Männer mitsamt ihren Frauen am Gang weiterplauderten ROFL
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