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Geld entsteht nachweislich aus dem Nichts
#11
(23.03.2015, 15:24)powerlady schrieb: was noch hinzu kommt, es spekulieren die Banken mit unseren Einlagen, sollte das einmal in die Hose gehen, haben sie sicherlich noch Reserven, aber manche konnten dann auch nicht mehr weiter, verspekuliert sozusagen. Dann schauen oft die kleinen Sparer durch die Finger mit ihren Einlagen.

Spekulieren oder veranlagen... egal wie man das nennen möchte, aber ohne diesem Vorgang, könnten niemande mit den Zinsen Zuwächse erwirtschaften.

Nur wenn die Bank dadurch selbst Gewinne erzielt, kann sie auch Zinsen weitergeben. Natürlich sind die bedeutend geringer, als jene die sie selbst erwirtschaften, aber ohne ginge es gar nicht!

Ein die Sparer schauen nur dann durch die Finger, wenn die Bank komplett bankott geht. Spareinlagen müssen, solange Liquidität vorhanden ist auch ausbezahlt werden. Und dann gibt es auch noch die staatliche Einlagensicherung.
VIVERE ET VINCERE
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#12
(23.03.2015, 11:41)helios schrieb:
(21.03.2015, 20:38)energy007 schrieb: Es wird einfach Zeit, auch das Finanzsystem so zu sehen, wie es ist.
Die Banken verleihen kein Geld, sie erzeugen es bei Abschluss eines Kreditvertrages aus dem Nichts.
So nebenbei weiss fast kein Kreditnehmer, dass das Geld zur Bezahlung der Zinsen für den Kredit bei Vertragsabschluss noch gar nicht existiert und NUR mit nachfolgenden Krediten anderer Kreditnehmer (kann auch der Staat sein) erzeugt werden muss.
Wenn also jemand einen Kredit abbezahlt hat, dann sind die Schulden für das das Geld zur Bezahlung der Zinsen woanders hin verlagert worden. Meistens zum Staat.
Unter  Staatsschulden.at  ist zu sehen, wie die Schulden und Zinsbelastung steigt und steigt. Würden wir alle Schulden zurückzahlen, hätte niemand mehr Geld, denn GELD ist SCHULD.
Wenn ein Politiker sagt, wir müssen sparen, um die Staatsschulden zurückzuzahlen, wie es der letzte Finanzminister einmal gesagt hat, dann täuscht er die Öffentlichkeit bewusst oder ungewusst.

Ganz so einfach ist es nicht!

Eine Bank generiert kein Geld. Wenn du oder ich einen Kredit nehmen, dann bedient die Bank diesen Kredit entweder aus der gesetzlich festgeschriebenen Liquidität oder sie "leiht" sich selbst Geld bei der jeweiligen Zentralbank.
Wenn, dann erzeugt nur die Zentralbank das Geld aber nicht die kleine Dorfsparkasse.
Eine Geschäftsbank, die einen Kredit vergibt, benötigt nur einen Prozent der Kreditsumme als eigene frei verfügbare Liquidität, um den Kredit gewähren zu können. Stichwort zum recherchieren: fraktionelles Reservesystem.
Der Rest wird dem Nichts entnommen. Aber die eigentliche Crux für den Kreditnehmer  ist die Tatsache, dass das Geld für das Bezahlen der Zinsen aus dem Kreditvertrag zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung noch gar nicht existiert. Das muss erst von nachfolgenden Krediten irgendwo erzeugt werden.
Welcher Kreditnehmer ist darüber informiert? Eine gesetzliche Informationpflicht über diesen Umstand wäre dringend notwendig.
Meines Wissens hat am 12.3.2015 jeder österreichische Parlamentsabgeordete eine diebezügliche Anregung erhalten.
Mal schauen, was passiert.
Das Leben ist ein Traum, bis der Wecker abgeht
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#13
aber wie schaut es in der Realität aus, wenn du als Kunde dringend Geld brauchst, dann wird dir sicher egal sein, woher die Bank das Geld für deinen Kredit nimmt. ist doch so, oder denkt einer, dass sich der Kunde Sorgen macht, woher das Geld kommt, er braucht es dringend egal wie, dann geht er halt zu einer anderen Bank.
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#14
(24.03.2015, 09:42)powerlady schrieb: aber wie schaut es in der Realität aus, wenn du als Kunde dringend Geld brauchst, dann wird dir sicher egal sein, woher die Bank das Geld für deinen Kredit nimmt. ist doch so, oder denkt einer, dass sich der Kunde Sorgen macht, woher das Geld kommt, er braucht es dringend egal wie, dann geht er halt zu einer anderen Bank.

wenn man dringend Geld braucht, dann gibt es die Hürde der Kreditwürdigkeit. Nicht jeder, der dringend Geld braucht, bekommt eines. Selbstständige müssen Sicherheiten vorweisen, Angestellte ob Privat oder  Staat haben es leichter, da im Hintergrund jemand ist, der Geld dem Kreditnehmer als Lohn auszahlt.
Nehmen wir an, die Kreditwürdigkeit ist gegeben und es kommt zur Unterzeichnung des Kreditvertrages.
In diesem Vertrag steht die Kredithöhe und die zu zahlenden Zinsen. Das Geld für die Zinsen existiert noch nicht.
Ob jetzt das Geld zum Teil aus dem Nichts herbeigezaubert wird oder nicht ist zwar nicht unerheblich, aber die Zinsen müssen mit neuen Krediten bezahlt werden. Bei Unternehmen müssen neue Kredite mit neuen Sicherheitsleistungen abgeschlossen werden. Bei gutgehenden Firmen nicht, aber deren Gelder sind woanders als Kreditschulden entstanden. Und diese Schulden können nicht bedient werden, weil das Geld fehlt, da es bei der Firma ist, die keine weiteren Kredite braucht. Die Staatsdiener, die Pensionisten, die Politiker erhalten ihr Geld aus den "Staatsschulden". Das Vermögen, das sich diese Berufsgruppen aufgebaut hat, ist demnach in den Staatsschulden enthalten. Die Staatsschulden steigen ja auch permanent, weil der Staat die Zinsen mit neuen Krediten bezahlen muss. Bezahlen muss, deshalb, weil sonst durch die Zinsen die Geldmenge sinkt. Dieses Sinken löst wiederum Rezession mit steigender Arbeitslosigkeit aus. Was wir ja derzeit haben. Der einzelne Schuldner hat noch das Handikap zu tragen, dass er zur Bedienung seiner Schulden sich mit dem begnügen muss, was ihm der Staat abzüglich Steuern und Gebühren übrig lässt.
Unser Wirtschaftsystem fordert durch die Zinsen einen permanenten exponentiellen Wachstumszwang, mit einer extremen Konzentartion von Vermögen. Ein Prozent der Österreicher besitzen mehr als 50 Prozent des gesamten Vermögens. Nur das geschieht sytsembedingt, einfach so, weil die Mathematik so ist.
Zinsen zahlen alle, weil das Bedienung der Kredite überall enthalten ist. Von 100 Euro, die in einem Geschäft ausgegeben werden, landen 30 Euro bei den Zinsenempfängern, letzten Endes bei dem einen Prozent
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#15
energy, dass die Bonität sichergestellt sein muss, bei einem Kredit, dafür sorgen die Banken mit einem Haushaltsplan, den man ausfüllen muss, daher wird genau berechnet ob man sich seine Rückzahlung für einen Kredit auch leisten kann. Das war eigentlich klar. Meine Aussage ging darauf hinaus, dass sich kein Kreditnehmer Gedanken macht woher die Banken das Geld, den man als Kredit bekommt, nehmen. Das wäre wohl auch zu viel verlangt, wenn ich den Betreuer der Bank frage, ob sich diese Bank meinen Kredit auch leisten kann.
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#16
(24.03.2015, 16:26)powerlady schrieb: energy, dass die Bonität sichergestellt sein muss, bei einem Kredit, dafür sorgen die Banken mit einem Haushaltsplan, den man ausfüllen muss, daher wird genau berechnet ob man sich seine Rückzahlung für einen Kredit auch leisten kann. Das war eigentlich klar. Meine Aussage ging darauf hinaus, dass sich kein Kreditnehmer Gedanken macht woher die Banken das Geld, den man als Kredit bekommt, nehmen. Das wäre wohl auch zu viel verlangt, wenn ich den Betreuer der Bank frage, ob sich diese Bank meinen Kredit auch leisten kann.

Du kennst doch sicher das Spiel, die Reise nach Jerusalem.
Genau so funktioniert das Fianzsystem. Solange die Banken Kredite vergeben (Bonität ist verhanden) und zwar mehr als Kreditzeinsen gezahlt werden müssen, bleibt mehr Geld im Umlauf und jeder hat die Illusion vom Wohlstand.
Wirtschaftswachstum wird diagnostiziert.
Wenn nicht mehr so viele Kredite abgeschlossen werden, sei es aus Vorsicht oder wegen mangelder Bonität,
dann müssen die Kredtie weiter bedient werden. Dann wird mehr Geld  aus dem Kreislauf abgezogen werden, als neues hinzukommt.
Dann spricht man von Rezession. DESHALB wird der Fetisch Wachstum angebetet, denn mehr Wachtum bedeutet mehr Geld aus mehr Krediten, weil mehr Sicherheiten verpfändet werden können.
Das ist der Moment, an dem beim Spiel die Musik aufhört und alle einen Platz ergattern wollen, um zu überleben.
Da aber die Zinsen nicht bereitstehnen,  erst mit neuen Krediten hätten sie das Licht der Welt erblicken sollen, zu denen es nicht mehr gekommen ist, kämpft jeder gegen jeden, wie Gladiatoren in einer Arena im alten Rom.
Dieses Schicksal kann jeden ereilen, auch einen gut situierten Beamten mit einer seiner Bonität entsprechenden Kreditöhe, sollte es einmal eine Verwaltungsreform geben.
Ob sie deshalb nicht kommt?
In der Mathematik gibt es notwendige Bedingungen z.B. die Bonität bei Vertagsabschluss, und hinreichende Bedingungen. Eine unverzichtbare hinreichende Bedingung, ist die Abschätzung, ob ein Kredit bedienbar ist, wenn die Musik verstummt.
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#17
ja sicher energy, wenn man mit allen Eventualitäten rechnet, dann kann man sich so gut wie keinen Kredit nehmen, denn  was alles passieren kann, kann man gar nicht einberechnen. Natürlich lebt die Wirtschaft, wenn sich die Leute Kredite nehmen, das sieht man ja gerne, floriert wieder alles. Aber ich weiß, dass die Banken, sogar mit einberechnen, wenn ein Ehepaar Kredite nimmt, ob es sich ausgeht, wenn nur einer Arbeit hat, für alle Fälle, denn auch das muss man einbeziehen. Und selber gibt es einem ja auch Rückhalt, denn ausbaden muss es immer der Kreditnehmer, wenn es hinten und vorne nicht zusammen geht. Aber auch Sicherheiten verlangen die Banken, in Form von Besitz, der vielleicht vorhanden ist, der wird aber so gering geschätzt, also die Banken gehen auf Nummer Sicher bei der Vergabe eines Kredites. Ich glaube, dass es früher leichter war eine größere Summe Geldes zu bekommen.
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#18
(24.03.2015, 00:12)energy007 schrieb:
(23.03.2015, 11:41)helios schrieb:
(21.03.2015, 20:38)energy007 schrieb: Es wird einfach Zeit, auch das Finanzsystem so zu sehen, wie es ist.
Die Banken verleihen kein Geld, sie erzeugen es bei Abschluss eines Kreditvertrages aus dem Nichts.
So nebenbei weiss fast kein Kreditnehmer, dass das Geld zur Bezahlung der Zinsen für den Kredit bei Vertragsabschluss noch gar nicht existiert und NUR mit nachfolgenden Krediten anderer Kreditnehmer (kann auch der Staat sein) erzeugt werden muss.
Wenn also jemand einen Kredit abbezahlt hat, dann sind die Schulden für das das Geld zur Bezahlung der Zinsen woanders hin verlagert worden. Meistens zum Staat.
Unter  Staatsschulden.at  ist zu sehen, wie die Schulden und Zinsbelastung steigt und steigt. Würden wir alle Schulden zurückzahlen, hätte niemand mehr Geld, denn GELD ist SCHULD.
Wenn ein Politiker sagt, wir müssen sparen, um die Staatsschulden zurückzuzahlen, wie es der letzte Finanzminister einmal gesagt hat, dann täuscht er die Öffentlichkeit bewusst oder ungewusst.

Ganz so einfach ist es nicht!

Eine Bank generiert kein Geld. Wenn du oder ich einen Kredit nehmen, dann bedient die Bank diesen Kredit entweder aus der gesetzlich festgeschriebenen Liquidität oder sie "leiht" sich selbst Geld bei der jeweiligen Zentralbank.
Wenn, dann erzeugt nur die Zentralbank das Geld aber nicht die kleine Dorfsparkasse.
Eine Geschäftsbank, die einen Kredit vergibt, benötigt nur einen Prozent der Kreditsumme als eigene frei verfügbare Liquidität, um den Kredit gewähren zu können. Stichwort zum recherchieren: fraktionelles Reservesystem.
Der Rest wird dem Nichts entnommen. Aber die eigentliche Crux für den Kreditnehmer  ist die Tatsache, dass das Geld für das Bezahlen der Zinsen aus dem Kreditvertrag zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung noch gar nicht existiert. Das muss erst von nachfolgenden Krediten irgendwo erzeugt werden.
Welcher Kreditnehmer ist darüber informiert? Eine gesetzliche Informationpflicht über diesen Umstand wäre dringend notwendig.
Meines Wissens hat am 12.3.2015 jeder österreichische Parlamentsabgeordete eine diebezügliche Anregung erhalten.
Mal schauen, was passiert.

Die Hypo zeigt uns, dass man keinen Kredit aus den Nichts vergeben kann.
Jeder Kredit den sie vergibt, muss sie auch vor- bzw. refinanzieren.
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#19
(26.03.2015, 20:27)helios schrieb:
(24.03.2015, 00:12)energy007 schrieb:
(23.03.2015, 11:41)helios schrieb:
(21.03.2015, 20:38)energy007 schrieb: Es wird einfach Zeit, auch das Finanzsystem so zu sehen, wie es ist.
Die Banken verleihen kein Geld, sie erzeugen es bei Abschluss eines Kreditvertrages aus dem Nichts.
So nebenbei weiss fast kein Kreditnehmer, dass das Geld zur Bezahlung der Zinsen für den Kredit bei Vertragsabschluss noch gar nicht existiert und NUR mit nachfolgenden Krediten anderer Kreditnehmer (kann auch der Staat sein) erzeugt werden muss.
Wenn also jemand einen Kredit abbezahlt hat, dann sind die Schulden für das das Geld zur Bezahlung der Zinsen woanders hin verlagert worden. Meistens zum Staat.
Unter  Staatsschulden.at  ist zu sehen, wie die Schulden und Zinsbelastung steigt und steigt. Würden wir alle Schulden zurückzahlen, hätte niemand mehr Geld, denn GELD ist SCHULD.
Wenn ein Politiker sagt, wir müssen sparen, um die Staatsschulden zurückzuzahlen, wie es der letzte Finanzminister einmal gesagt hat, dann täuscht er die Öffentlichkeit bewusst oder ungewusst.

Ganz so einfach ist es nicht!

Eine Bank generiert kein Geld. Wenn du oder ich einen Kredit nehmen, dann bedient die Bank diesen Kredit entweder aus der gesetzlich festgeschriebenen Liquidität oder sie "leiht" sich selbst Geld bei der jeweiligen Zentralbank.
Wenn, dann erzeugt nur die Zentralbank das Geld aber nicht die kleine Dorfsparkasse.
Eine Geschäftsbank, die einen Kredit vergibt, benötigt nur einen Prozent der Kreditsumme als eigene frei verfügbare Liquidität, um den Kredit gewähren zu können. Stichwort zum recherchieren: fraktionelles Reservesystem.
Der Rest wird dem Nichts entnommen. Aber die eigentliche Crux für den Kreditnehmer  ist die Tatsache, dass das Geld für das Bezahlen der Zinsen aus dem Kreditvertrag zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung noch gar nicht existiert. Das muss erst von nachfolgenden Krediten irgendwo erzeugt werden.
Welcher Kreditnehmer ist darüber informiert? Eine gesetzliche Informationpflicht über diesen Umstand wäre dringend notwendig.
Meines Wissens hat am 12.3.2015 jeder österreichische Parlamentsabgeordete eine diebezügliche Anregung erhalten.
Mal schauen, was passiert.

Die Hypo zeigt uns, dass man keinen Kredit aus den Nichts vergeben kann.
Jeder Kredit den sie vergibt, muss sie auch vor- bzw. refinanzieren.

Eigentlich kann man es drehen und wenden, wie man will: Geld entsteht als Schuld per Kredit aus dem Nichts. Ob als Giralgeld bei den Geschäftsbanken oder als Zentralbankgeld  der Zentralbanken. Nur die wenigsten wissen, dass das Geld zur Bezahlung der Zinsen, die  bei Unterzeichnung eines Kredit- oder Leasingvertrages entstehen  noch gar nicht existiert im Geldkreislauf. Erst neue Kredite ermöglichen dies. Und diese neuen Kredite benötigen neue Güter und Dienstleistungen zur Sicherung der Bonität. Ein Zwang zum Wachstum also. Ist es nicht auffällig, dass es keine reichen Länder gibt, sondern nur kreditwürdige?  
 
Durch die Art, wie finanziert wird, ist jeder gezwungen, seine eigenen Zinsen in die Wertschöpfungskette hineinzukalkulieren. Von 100 Euro Umsatz sind ca. 40 Euro Zinsen und Staatsabgaben  enthalten. Der Staat ist im Prinzip auch ein Kreditnehmer, der seine Zinsen zahlen muss. Er braucht deshalb auch seine Einnahmen in Form von Steuern Gebühren und Abgaben. Nicht zu knapp, wie wir wissen.
Jetzt beginnt das System der Schwerkraft, wie ich das Finanzsystem gerne bezeichne, zu arbeiten. Alle, die weniger Zinserträge haben, als sie selber im täglichen Leben ausgeben, müssen permanent für Kredite arbeiten, damit Geld nachkommt. Wohlgemerkt, das gilt auch für alle, die keine Privatschulden haben. Deren Vermögen ist als Schuld anderswo verbucht.
Und bei allen, die mehr Zinsen kassieren als sie ausgeben, wächst das Vermögen exponentiell. Derzeit besitzt ein Prozent der Österreicher knapp 50 Prozent des Vermögens.
Diese Vermögensbewegung wird auch als Förderband von Fleißig nach Reich bezeichnet.
Die reichsten 80 Milliardäre besitzen mehr als die ärmsten 3,5 Milliarden Menschen.
Jeder kann sich ausrechnen, ob er ein Zinsenzahler ist oder ein Zinsenempfänger, auf welcher Seite des Förderbandes er steht.
Der französische Philosoph und Schriftsteller Jean-Jacques Rousseau schrieb einst: "Das Geld, das man besitzt, ist das Mittel zur Freiheit, dasjenige, dem man nachjagt, das Mittel zur Knechtschaft".
Den zweiten Teil möchte ich umformulieren zu: " dasjenige, dem man aus Überlebensgründen nachjagen muss, das Mittel zur Knechtschaft".
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