Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
"Einer von uns"
#11
ist mir klar, wie man jugendliche am besten einfangen kann für jeden zweck, ganz egal welchen, sie sind noch auf der suche, haben noch keine ziele, orientierungslos, dann sind sie auch ein leichtes fressen für solche wölfe.
aber ohne zweifel, liegt es auch daran, dass die Eltern meist nicht einmal wissen, wo sich ihre kinder herumtreiben, sie bekommen von den Eltern keinen halt oder nicht viel vorgelebt, das ist dann auch der grund, dass sie sich menschen annähern und anhängen, die ihnen ziele vorgaukeln, die sie jedoch vernichten.
Antworten
#12
So ist es powerlady!

Oftmals ist aber auch das Vorgelebte nicht unbedingt förderlich für die bestmöglichste Entwicklung!

Ich kenne eine Frau, die mit ihrer offenen, freien Art zu leben, ihre Tochter ganz selbstverständlich zu einer Prostituierten erzogen hat und beide finden daran nichts Außergewöhnliches.
Die jüngere Frau hat sich die Annehmlichkeiten durch Männer von ihrer Mutter abgeschaut und wurde dafür reichlich belohnt und von der Mutter gelobt.

Wie man in solch einem Fall von vorbildlicher Mutterliebe berichten kann, bleibt mir ein Rätsel ...
Take it easy
Antworten
#13
(20.11.2015, 21:06)Loisi5 schrieb:
(19.11.2015, 18:38)gloriaviennae schrieb: Dass man daraus jetzt auch noch eine Milieustudie über die Tristesse des Lebens dieser Burschen macht, wie ich in der Beschreibung gelesen hab, find ich zudem ziemlich daneben.

Denn - nicht jeder, der nicht alles hat oder gelangweilt ist, wird zum Einbrecher.

Irgendwie find ich das eher seltsam - NIEMAND hat den Burschen dazu gezwungen, dort einzubrechen.

Offensichtlich will man aus einer kriminellen Tat eine "Anklage an die Gesellschaft" fabrizieren - und sie so entschuldigen, oder wie?

Sehe ich nicht so, es trifft eher den Grund, warum Jugendliche so reagieren und besonders aktuell auch gerne Anschluss an den IS finden möchten:

Sie sind perspektivlos, mental und emotional unsicher und warten nur darauf, dass ihnen (zumeist die falschen) Leute sagen, wie gut, stark und wichtig sie sind.

Dazu habe ich eine sehr interessante Diskussionsrunde gesehen: http://tvthek.orf.at/program/Kreuz-Quer/8598576

Dieser Film hat aber jetzt nix mit dem IS zu tun, oder?
Das ist meines Erachtens nach ein ganz anderes Thema....
Man kann auch ohne Hund leben, es lohnt sich nur nicht.
Antworten
#14
Mit dem IS hat das sicher nichts zu tun, eher mit der Hilflosigkeit oder Interessenlosgkeit der Eltern, die es nicht geschafft haben, ihr Kind zu erziehen. Ärgern
Sorry Träume nicht dein Leben - lebe deinen Traum   Kiss
Antworten
#15
(21.11.2015, 12:49)gloriaviennae schrieb:
(20.11.2015, 21:06)Loisi5 schrieb:
(19.11.2015, 18:38)gloriaviennae schrieb: Dass man daraus jetzt auch noch eine Milieustudie über die Tristesse des Lebens dieser Burschen macht, wie ich in der Beschreibung gelesen hab, find ich zudem ziemlich daneben.

Denn - nicht jeder, der nicht alles hat oder gelangweilt ist, wird zum Einbrecher.

Irgendwie find ich das eher seltsam - NIEMAND hat den Burschen dazu gezwungen, dort einzubrechen.

Offensichtlich will man aus einer kriminellen Tat eine "Anklage an die Gesellschaft" fabrizieren - und sie so entschuldigen, oder wie?

Sehe ich nicht so, es trifft eher den Grund, warum Jugendliche so reagieren und besonders aktuell auch gerne Anschluss an den IS finden möchten:

Sie sind perspektivlos, mental und emotional unsicher und warten nur darauf, dass ihnen (zumeist die falschen) Leute sagen, wie gut, stark und wichtig sie sind.

Dazu habe ich eine sehr interessante Diskussionsrunde gesehen: http://tvthek.orf.at/program/Kreuz-Quer/8598576

Dieser Film hat aber jetzt nix mit dem IS zu tun, oder?
Das ist meines Erachtens nach ein ganz anderes Thema....

Nein, dieser Film nicht, gibt aber zur Frage nach dem "Warum" Aufschluss: "Sie sind perspektivlos, mental und emotional unsicher und warten nur darauf, dass ihnen (zumeist die falschen) Leute sagen, wie gut, stark und wichtig sie sind."

Take it easy
Antworten
#16
(22.11.2015, 11:26)Loisi5 schrieb:
(21.11.2015, 12:49)gloriaviennae schrieb:
(20.11.2015, 21:06)Loisi5 schrieb:
(19.11.2015, 18:38)gloriaviennae schrieb: Dass man daraus jetzt auch noch eine Milieustudie über die Tristesse des Lebens dieser Burschen macht, wie ich in der Beschreibung gelesen hab, find ich zudem ziemlich daneben.

Denn - nicht jeder, der nicht alles hat oder gelangweilt ist, wird zum Einbrecher.

Irgendwie find ich das eher seltsam - NIEMAND hat den Burschen dazu gezwungen, dort einzubrechen.

Offensichtlich will man aus einer kriminellen Tat eine "Anklage an die Gesellschaft" fabrizieren - und sie so entschuldigen, oder wie?

Sehe ich nicht so, es trifft eher den Grund, warum Jugendliche so reagieren und besonders aktuell auch gerne Anschluss an den IS finden möchten:

Sie sind perspektivlos, mental und emotional unsicher und warten nur darauf, dass ihnen (zumeist die falschen) Leute sagen, wie gut, stark und wichtig sie sind.

Dazu habe ich eine sehr interessante Diskussionsrunde gesehen: http://tvthek.orf.at/program/Kreuz-Quer/8598576

Dieser Film hat aber jetzt nix mit dem IS zu tun, oder?
Das ist meines Erachtens nach ein ganz anderes Thema....

Nein, dieser Film nicht, gibt aber zur Frage nach dem "Warum" Aufschluss: "Sie sind perspektivlos, mental und emotional unsicher und warten nur darauf, dass ihnen (zumeist die falschen) Leute sagen, wie gut, stark und wichtig sie sind."


Wisst ihr, was ich mich bei diesen ganzen Geschichten immer frage?
Und zwar auch in Bezug auf die armen Migrantenburschen:

WIESO sind die eigentlich alle so arm und haben keine Perspektiven?
In diesem Land hat JEDER die selben Möglichkeiten, er kann in die Schule gehen und danach eine Ausbildung machen.
WENN jetzt jemand das nicht macht, dann ist er meines Erachtens nach selbst schuld daran. Wenn man gebotene Chancen nicht ergreift, dann ist einem eben nicht zu helfen. Und dann diese nicht ergriffenen Möglichkeiten immer als Ursache für die leichte Verführung zB zum IS zu nennen (oder dafür, dass andere eben kriminell werden), find ich halt dann doch etwas billig.
Und ich frage mich, wieso das eigentlich niemals in irgendeiner dieser vielen Fernsehdiskussionen an- oder ausspricht. Diese jungen Männer sind mitnichten nur Opfer der Gesellschaft.

Natürlich ist es mir klar, dass Bildung zu einem nicht ganz unwesentlichen Teil auch Vererbungssache ist, aber generell gesehen, würd ich es doch eher so sehen, dass ALLE in diesem Land Chancen haben.
Man kann auch ohne Hund leben, es lohnt sich nur nicht.
Antworten
#17
ganz genauso ist es, die Chancen muss man nur nützen. geistiges Niveau, ist sicher auch eine Sache die man vererbt bekommt, aber man kann sich bis zu einem gewissen grad einen teil an Bildung anlernen, so dass man später einen Beruf ergreifen kann und so Ziele hat, denn durch den Beruf kann man eine Familie gründen, ernähren und so sind dann schon ziele da. Ich denke aber auch, durch ein Wohlfahrtssystem, wo jeder eine gewisse Summe Geld bekommt, so dass er grade durchkommt durchs Leben, verleitet viele Jungen eben nichts zu machen. Ich wäre dafür, nach drei bis vier Monaten, diese Summe an Geld zu streichen, wenn sie keine Anstalten machen sich Arbeit zu suchen, jeder nach seinem Bildungsstand. Es kann halt nicht jeder Generaldirektor werden. Natürlich gibt es Ausnahmen, die aber genau geprüft werden müssen. Wenn einer jung und gesund ist, dann kann er arbeiten gehen, egal was. Dann kommen sie auch nicht auf so Ideen wie einzubrechen und sie lernen mit dem Geld, das sie haben umzugehen.
Antworten
#18
(22.11.2015, 17:09)gloriaviennae schrieb: Natürlich ist es mir klar, dass Bildung zu einem nicht ganz unwesentlichen Teil auch Vererbungssache ist, aber generell gesehen, würd ich es doch eher so sehen, dass ALLE in diesem Land Chancen haben.

Bildung ist sicher nicht vererbbar, man kann sie sich mit Förderung der Eltern und Älteren besser aber auch alleine aneignen. Wobei es ja auf den IQ angekommt, der sehr wohl "geerbt" wird.

Damit haben zwar alle in diesem Land Chancen aber nicht die gleichen Grundbedingungen Zwinkern
Take it easy
Antworten
#19
es muss aber auch nicht jeder studieren, um sein leben zu meistern, einen gut erlernten beruf, damit kann man oft viel anfangen. und man sollte flexibel sein, denn heute kann es schnell passieren, dass man seinen Job, ohne Selbstverschulden verliert, dann muss man vielleicht etwas ganz anderes machen bzw erlernen.
Antworten
#20
(01.12.2015, 21:34)powerlady schrieb: es muss aber auch nicht jeder studieren, um sein leben zu meistern, einen gut erlernten beruf, damit kann man oft viel anfangen. und man sollte flexibel sein, denn heute kann es schnell passieren, dass man seinen Job, ohne Selbstverschulden verliert, dann muss man vielleicht etwas ganz anderes machen bzw erlernen.

Damit hast du vollkommen recht - aber leider hat man uns in diesem Land jetzt jahrelang eingeredet, man müsse unbedingt Bildung anhäufen....mit dem Ergebnis, dass wir speziell in einigen wenigen Fächern lauter Experten herumrennen haben, die außer im öffentl. Bereich nirgendwo unterkommen.

Denn - wer sonst braucht schon zig Soziologen, Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsexperten und noch viele andere?
Immerhin müssen die Talk Shows ja auch mit Gästen bestückt werden, die gscheit daherreden.... Lachen

Die einfache Lehre hatte halt jahrelang einen sehr schlechten Ruf - ein Arbeiter, auch wenn es ein gut qualifizierter Facharbeiter war, hat nicht viel gezählt...
Ärgern
Man kann auch ohne Hund leben, es lohnt sich nur nicht.
Antworten


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste